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“Er wurde 2006 auf sechs Meter erhöht, ein Bauwerk aus Stahl, Beton und Stacheldraht: Alle 40 Meter ein Wachturm, Richtmikrophone, Scheinwerfer, eine Tränengasanlage, bis zu 1200 Grenzwachen und Militär.”
Damit war nicht der Zaun in Israel gemeint, sondern ein Bauwerk, dass bei den meisten Europäern völlig unbekannt sein dürfte und auch von keinerlei Interesse ist. Die Grenze der EU in Ceuta und Melilla ließ sich die EU 60 Mio. € an Steuergeldern kosten.
[...]
Im Gegensatz zum israelischen Zaun, den man gerne auch Menschenrechtsverletzung seitens der israelischen Regierung sieht und lautstark nach Gerichtshöfen, oder UNO ruft, damit diese Israel doch endlich mal in die Schranken weist, geht die EU an ihrer Außengrenze nicht gerade zimperlich vor und schert sich seinen Dreck um die Menschenrechte.”1
Scheinheilig? Allerdings - Doch wehe, wenn einer versucht, die EU mit Israel zu vergleichen. Der Unterschied zwischen den beiden ist ja auch offensichtlich. Vorausgesetzt, man hegt etwas zwielichtige Gefühle für den Jüdischen Staat.
Wednesday, April 2, 2008 at 16:31
Wednesday, April 2, 2008 at 19:30
Nun, ich will den EU-Zaun/Mauer keineswegs verteidigen. Aber einen gewichtigen Unterschied zu dem in Israel gibt es schon: Ersterer verläuft auf völkerrechtlich anerkannten Grenzen.
Wednesday, April 2, 2008 at 22:15
Die weniger als 20 km langen Zäune um Ceuta und Melilla zerstören die Hoffnung von weither angereisten Schwarzafrikanern. Die 759 km israelischer Zaun zerstören ehrlich aufgebaute Existenzen von Menschen auf ihrem eigenen Land.
Scheinheilig ist ein solcher Vergleich.
Der israelische Zaun ist mit nichts zu rechtfertigen. Kritik dagegen als anitsemitisch abzutun, ist ein großer Fehler.