Wider den Raubtierstaat

Ich geniesse es richtig, dieses Interview mit Franz Konz, dem Autor mehrerer Bücher, die Steuertipps und Steuerschlupflöcher beinhalten:

Konz: [...] Der Staat ist zum Räuber geworden, der die Menschen arm macht und auspresst. Ich aber habe dazu beigetragen, dem kleinen Mann ein bisschen Steuerbefriedigung zu verschaffen. Der sollte auch mal Freude daran haben, dass er dem Finanzamt ein paar hundert Euro abquetschen konnte.
[...]
Konz: Jeder soll gleichmäßig besteuert werden: zehn Prozent. Wenn wir den Millionären und Milliardären mehr übrig lassen, werden die auch mehr investieren oder für soziale Zwecke ausgeben.

SZ: Dann haben Sie auch Verständnis für Deutsche wie den Ex-Rennfahrer Michael Schumacher, der in der Schweiz Steuern minimiert.

Konz: Das größte Verständnis.

SZ: Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.

Konz: Ich habe kein Verständnis für Heuchler. Sie heucheln, lassen Sie sich das gesagt sein. (Er klopft energisch auf den Tisch.) Sie würden auch in die Schweiz ziehen, wenn Sie anstelle von Michael Schumacher wären. 1

hat tip to paxx

  1. sueddeutsche - “Die Finanzbeamtenquälen uns” []






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1 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiWider den RaubtierstaatPubliziert am 22. June 2008 im Blog «DER MISANTHROP»




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