Und nein, ich möchte hier nicht erwähnen, dass zweiundsiebzig Jungfrauen für eine Ewigkeit doch etwas gar wenig sind oder mich darüber aufregen, dass Jihadisten in der Schweiz Plattform geboten wird für ihre Kreuzzüge gegen den Westen oder gar Links zu den angesprochenen Themen setzen.
Vielmehr habe ich heute im gestrigen heute gelesen, und zwar in der Rubrik “Gute News”, wieso es karriereförderlich ist, wenn man terroristische Akte plant.
So stand doch auf der Frontseite des gestrigen heute, vor vier Jahren habe eine Studentin am Düsseldorfer Flughafen mit einer Bombendrohung für Unruhe gesorgt, und dies bloss, weil sie mit ihrem Freund nicht verreisen wollte. Sie wurde zwar zu 350′000 Franken Busse verdonnert, resp. Schadensersatz, doch nun hat sie ein Jobangebot eines FDP-Abgeordneten namens Carlo Cronenburg und lobt ihr damaliges Verhalten als “mutig und kreativ”.
Wahrhaft selten las ich etwas Lächerlicheres.
However, ich frage mich, wieso jene Martina B. mit einem Kerl zusammen war, mit dem sie nicht einmal in die Ferien fliegen wollte.
Dass jedoch Leute im Staatswesen geduldet werden, die (gefakte) Bombendrohungen noch belohnen wollen und es wohl lustig finden, wenn Hunderte von Leuten grundlegend verarscht und wohl nicht wenige in Angst versetzt werden, finde ich grandios absurd.
Was macht der Herr C. wohl beim nächsten Wahlkampf? Bastelanleitungen für milchflaschengrosse Sprengsätze verteilen? Oder sich gar selbst einer “mutigen und kreativen” Tat hingeben?