Von der chinesischen Mafia hin zu arabischer Rückständigkeit

Sowohl China als auch der arabische Raum sind in den letzten Monaten mehr im Gespräch und stärker in den Medien präsent als z.B. Lateinamerika.
China vor allem aufgrund der olympischen Spielen, Nahost einmal mehr wegen islamischem Fundamentalismus und missglückten Selbstmord-Attentaten, nebst lokalen, zwischen- oder innerstaatlichen Konflikten.

Beide Gebiete schwanken zwischen massiver Unterentwicklung und dem Niveau von Schwellenländern. Nah wie auch fern im Osten hat man zwar eine gute Meinung von sich, nimmt es mit der Demokratie, Pressefreiheit und anderen Errungenschaften der Aufklärung und der internationalen Menschenrechten nicht allzu genau.

‘Araber’, wie auch ‘Chinesen’ besitzen grossen Einfluss. Die Volksrepublik China wirtschaftlichen, der arabische Raum vermeintlichen.

Der Unterschied zwischen den beiden liegt im Detail. Während Nahost lautstark mit seiner Meinung um sich wirft, manchmal geifert und sabbert, dabei jedoch von innen heraus zu zerbrechen beginnt und abgesehen von teils grossen Investitionen in den Tourismus, dabei jedoch nicht den kleinsten Schritt vorwärts kommt, sowohl wirtschaftlich, wie auch kulturell und wissenschaftlich (von den sozialen Missständen gar nicht erst zu sprechen), ist China ein stiller Gigant, der mit leiser, aber effizienter Diplomatie sich Zugang zu Rohstoffen, Technologie und Wissen verschafft, nebst etlichen Unternehmen, die mittlerweile in chinesischer Hand sind. Zwar schert sich auch China kaum um Bürgerrechte, doch darf man von einer langsamen Besserung ausgehen, wenn man bedenkt, dass die Volksrepublik sich gegenüber dem Ausland in den letzten Jahren doch zumindest leicht geöffnet hat und der internationale Druck auf China in den nächsten paar Jahren voraussichtlich noch steigen wird. Nahost hingegen ist weder so wichtig, wie Populisten beider Seiten gerne behaupten, noch sind deren Islamisten so gefährlich, wie man gerne meint.

Wirft man eine zweiten Blick auf diese zwei Regionen, so beliebt man festzustellen, dass für China optimistischer Realismus angesagt ist, für den arabischen Raum hingegen realistischer Pessimismus.

Sicherheit heute: Politiker, Medien und der gepeitschte Quark (2006: 500 Terroranschläge in Europa, davon bloss 3 mit islamistischem Hintergrund)
NZZ: Chinas Wirtschaft am Überhitzen
NZZ: Grundgesetz oder Scharia?
NZZ: Terrorismus in der globaliasierten Provinz







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