Die Minarett-Initiative ist gültig und widerspricht nicht zwingendem Völkerrecht. Der Bundesrat sorgt sich aber um den religiösen Frieden in der Schweiz würde die Initiative vom Volk angenommen.1
Hm, ich bin immer noch davon überzeugt, dass der Islamismus nicht dadurch einen Kraftschub bekommt, dass Muslime Minarette auf die Moscheen stellen. Liegt vielleicht daran, dass Symbole keine mysteriösen Kräfte in sich tragen, die sich plötzlich entfalten und ihre Umwelt beeinflussen können. Türmchen bringen auch keine Leute um. Und Leute brauchen keine Türmchen, um grässliche Botschaften zu verbreiten.
Interessant hingegen ist, dass die Argumente, die gegen Minarette vorgebracht werden, auch gegen Kirchtürme und christliche Kreuze angewandt werden können. Nicht zu vergessen die buddhistischen Klöster, die gewissermassen ja auch Symbol eines Machtanspruchs von Theokraten mit mittelalterlicher Ethik sind. Oder vielleicht sollte sich der Staat einfach nicht in Privatangelenheiten einmischen?
Thursday, August 28, 2008 at 22:50
Sunday, September 7, 2008 at 12:45
Ver Minarette mit Kirchtürmen gleichsetzt verleugnet die christlich-abendländische Kultur und ignoriert die zunehmende Islamisierung unserer Gesellschaft. Vor 10 Jahren gab es in der Schweiz noch nicht soviele fanatische “JUNGE” Frauen, die mit Kopftuch herumgelaufen sind. Interessant ist ja, dass die Mütter dieser Frauen oft kein Kopfttuch tragen oder aber zumindest weniger fundamentalistisch eingestellt sind als ihre Töchter!
Die Tatsache, dass die Minarett-Initiative nicht gegen das zwingende Völkerrecht verstösst zeigt wie verlogen die Gegner der Minarettinitiative sind, die doch in den Medien lauthals verkündet haben, dass diese gegen das zwingende Völkerrecht verstossen würde.
Solange Christen und Angehöriger anderer Religionen in islamischen Ländern verfolgt und diskriminiert werden, solange es Christen und Angehöriger anderer Religionen in islammischen Ländern nicht gestattet ist dort Gotteshäuser zu bauen (Gotteshäuser nicht Türme!) solange hat man auch gegenüber dem Islam, der sich als einzig wahre Religion begreift nicht tolerant zu sein. Die Muslime müssen die anderen Religionen erst anerkennen ehe man mit ihnen Frieden schliessen kann.
Sunday, September 7, 2008 at 13:08
Nein, ich ignoriere die “Islamisierung” nicht. Sie gefällt mir gar nicht. Ebenso wenig wie ich Versuche von anderen Religionen, die Gesellschaft zu beeinflussen, mit Sorge betrachte.
Ich frage mich aber wirklich, wie die Minarette der Mahmud-Moschee in Zürich (*1963) und der Moschee Petit-Saconnex in Genf (*1978) für diese Islamisierung verantwortlich sind.
Muslimen in der Schweiz zu verweigern, Minarette zu bauen, weil andere Muslime in anderen Ländern Christen verbieten, Kirchen zu bauen, ist purer Kollektivismus und hat wenig mit konkretem Nutzen zu tun, sondern mit einem vagen Gefühl von Rache und Vergeltung.
Es ist übrigens eine Eigenschaft einer jeden Religion, sich als die einzig wahre zu begreifen. Sonst würden ja alle Heilsversprechen und Dogmen keinen Sinn mehr machen.
Nein, wenn jemand Minarette verbieten will, dann muss er ganz klar zeigen können, dass diese für islamistischen Terror verantwortlich sind. Dann kann man mit der Diskussion beginnen.