Der ökologische Kampf gegen das Wasser in der Flasche aus den USA schwappt zu uns, namentlich in die Westschweiz, über. Doch hier richtet er sich nicht vorwiegend gegen Trinkwasser, sondern auch gegen Mineralwasser. Der Waadtländer CVP-Nationalrat Jacques Neirynck will im Herbst eine Motion einreichen, die verlangen soll, den Verkauf von Wasser in Flaschen zu verbieten. Mineralwasser soll nur noch auf ärztliches Rezept erhältlich sein. Diesem ziemlich abstrusen Vorhaben dürfte freilich wenig Erfolg beschieden sein.1
Tagtäglich wird’s verrückter mit den Verboten. Die abstrusesten trudeln in den krudesten Zeiten auf meinem Schreibtisch ein. Mitten im Sommer will einer verbieten, Sprudelwasser zu trinken. Ja, gottverdammt, was soll ich denn überhaupt noch dürfen?
Wie wär’s mit einer Steuer aufs Atmen? Und eine Abgabe auf Futurophobie?
Sunday, July 13, 2008 at 15:46
Monday, July 14, 2008 at 18:00
Ach bitte, und dann auch noch von der CVP anstatt von den Grünen. Irgendwie machen alle Parteien grade nicht, was man von ihnen erwartet. Die SVP verzichtet auf ihre Pläne, die SP will hart gegen Jugengewalt vorgehen und die CVP macht einen auf Ökonazi.
Ich bin zwar etwa sgrün eingestellt und weiss auch um die Problematik der Plastikflaschen, aber: Ein Verbot? Halloooooo?
Sunday, July 20, 2008 at 17:13
Klar sollten die Flaschen verboten werden. Sie enthalten schliesslich jede Menge Dihydrogenmonoxid.
Ebenfalls immer wieder sehenswert: Penn & Teller: The Truth About Bottled Water