Wer’s noch nicht mitbekommen haben sollte:
Für die Republikanische Partei habe er einen Tipp, meint der Komiker Stephen Colbert: «Teilt das Land! So gewinnt man Wahlen.» Wie polarisiert man die Gesellschaft? Kein Problem: Man solle sich an der Schweizer SVP orientieren und ein Minarett-Verbot fordern, sagte er in seiner Show am 5. August – nicht ganz tatsachengetreu, zumal die SVP offiziell auf Distanz zur Vorlage geht.
Offenbar, so Colbert, hätten die Eidgenossen Angst vor den zwei Minaretten, die es in ihrem Land gibt; «und wenn ihnen die Trennung von Staat und Religion so wichtig ist, wieso entfernen sie dann nicht das Kreuz aus ihrem Wappen?» Schallendes Gelächter im Publikum. Der preisgekrönte «Colbert Report» wird im Schnitt von 1,2 Millionen Zuschauern geschaut.1
Tuesday, August 12, 2008 at 18:53
Wednesday, August 13, 2008 at 15:31
Ja, ich habs schon gelesen. Dass das kommen musste, war eigentlich klar, nachdem bereits GB negativ über uns berichtete.
Hm. Die SP mag ebenso einen Pol darstellen, doch du musst zugeben, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass der SP wegen ein satirischer Beitrag in den USA erscheinen würde. (Was nicht heissen soll, dass ich alles gutheisse, was diese Partei so macht oder auf ihrem Kurs bin. Die Sache mit dem Kopftuch im Iran fand ich z.B dämlich.)
Am besten fand ich übrigens die Tatsache (die ich ehrlich gesagt nicht kannte) dass es in der Schweiz unglaubliche 2 Minarette gibt.
Wednesday, August 13, 2008 at 19:04
Colbert würde nich über die SP spotten, aber ob ein right-wing Comedian nicht über Calmy-Reys Flirt mit Ahmadinejad spotten würde?
Soweit ich mich erinnern mag, wurden von einer jüdischen Organisation deswegen sogar Inserate in namhaften Zeitungen geschaltet.
Anyway, ich dachte auch, wir hätten mittlerweile mehr Minarette, aber offenbar will gar niemand hunderte von Minaretten in der Schweiz bauen. Wie überraschend.