Erinnert mich etwas an eine Mischungs aus Sonntagspredigt und die Sendung mit der Maus. Ach, ich habe diese Sendung geliebt. Grossartiges Video des Voluntaristen Oliver Heuler. Ein Muss für alle, die nicht Sites wie cato.org, reason.com oder eigentümlich-frei in ihrem Feedreader haben. Besonders weil das “Krisenvideo” ganz unten beginnt und kein ökonomisches Fachwissen voraussetzt. Zeigt das euren Kindern… und dem Rest der Welt. (Vielleicht eurem Staatschef und dem Finanzminister?)
via opponent
Hauptursache für die unzureichend als Krise bezeichnete Korrektur auf den US- und darüber hinaus internationalen Finanzmärkten ist die Politik des billigen Geldes insbesondere der US-Notenbank Fed. Sie hat einen künstlichen Boom durch die Überproduktion von Geld geschaffen, der nun als solcher entlarvt wurde und einen bereinigenden, besonders scharfen Zusammenbruch (engl. Bust) als Rückkehr zur Normalität zwangsläufig nach sich zieht.1
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Ein solches System verspräche nicht nur „besseres Geld“, sondern Konjunkturverläufe würden auch weniger schwankungsanfällig werden, weil freies Marktgeld Fehlinvestitionen und damit Wirtschaftskrisen entgegenwirkt. Der Spielraum für wachstumsschädliche Marktinterventionen, die regelmässig aus Wirtschafts- und Finanzkrisen erwachsen, würde zurückgedrängt werden. Damit wäre auch die Bedrohung der Freiheit, die latente Gefahr monetärer Planwirtschaft, entschärft. Freies Marktgeld ist die beste Versicherung gegen die Unbeherrschbarkeit und Willfährigkeit des staatlichen Papiergeldmonopols.2
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Für viele Österreichische Ökonomen waren die vergangenen zwei Konjunkturzyklen, mit den Worten von Yogi Berra, „wie ein Déjà-vu, schon wieder“. Mises und Hayek hatten ihre Theorie des Konjunkturzyklus erstmals in den 1920ern entwickelt, als die amerikanische Ökonomie zahlreiche technologische Innovationen erfuhr, welche die Produktionskosten senkten, die Arbeitsproduktivität anhoben und damit zu einer Ausweitung des Angebots an Konsumgütern führte, begleitet von einem Anstieg des Aktienmarktes und einem gewaltigen Immobilienboom. Gleichzeitig stieg aber das allgemeine Preisniveau lediglich um 2 Prozent pro Jahr.3