Atheismus als Friedensstifter

Die Nichtreligiösen tragen womöglich mehr zum religiösen Frieden in der Schweiz bei als all die Religiösen, die sich ihrer Nächstenliebe rühmen: Es gibt klare Indizien für den Zusammenhang zwischen Religiosität und allgemeiner Menschenfeindlichkeit, sagt ein nationales Forschungsprojekt

Sandro Cattacin: «Nichtreligiöse sind klar weniger rassistisch, weniger sexistisch, weniger homophob, weniger xenophob.» Nur ein Schluss sei übereilt: «Man darf davon nicht ableiten, dass jeder Nichtreligiöse tolerant ist.»1

Erstaunlich, bieten doch gerade religiöse oder pseudoreligiöse (Sozialismus in all seinen Spielarten, aber auch andere Ideologien, die irgendetwas für heilig erklärt haben.) Weltanschauungen die beste Begründung für kollektivistischen Hass. Dagegen sind es gerade die Naturwissenschaften, die niemandem Stoff für Vorurteile liefern. Evolutionsbiologen (Manchmal salopp Darwinisten genannt.) gehören mitunter zu den grossartigsten Humanisten. Woran das wohl liegt?

Ah ja, was diese Studie auch besagt, ist, dass der Antisemitismus in der Schweiz beunruhigend hoch sei. Viele seien auch der Meinung, Juden besässen zu viel Macht und Einfluss. (Verschwörungstheorien à la Zionistische Weltverschwörung lassen grüssen.)

  1. Fromm und fremdend / via m.m. []