Instapundit’s Glenn Reynolds sits down via cyberspace with Reason Foundation trustee Manny Klausner, Georgetown law prof Randy Barnett, and the Cato Institute’s and reason contributing editor Brink Lindsey on Reynolds’ Washington Watch videocast.1
Was war das für eine spektakuläre Wahl. Diese Spannung (zwischen einem Kandidaten wählen zu dürfen, der mehr Staat will und einem, der mehr Staat will. (Aber nun hat glücklicherweise derjenige gewonnen, der für den Krieg ist. Der andere, der ebenfalls und immer noch für Krieg ist, hat verloren.). Dieser Triumph (über die Freiheit). Diese unsäglich, gottsjämmerliche Idiotie.
Bekommen die Bürger jenen Präsidenten, den sie verdienen, dann waren die US-Amerikaner in den letzten Jahren nicht allzu gut. (Zwar waren sie nicht ganz so böse wie die Venezolaner, aber Santa Clause hätte seinen Schmutzli auf jeden Fall die Rute auspacken und den unartigen Schäfchen den Hintern versohlen lassen.)
Die Wahlnacht war jedenfalls perfekt (enttäuschend). Keine Sorgen, dass der Falsche (oder gar der Böse) gewinnen könnte. Sondern ein gutes, währschaftes Nachtessen und im Schlaf die Gewissheit, dass die USA auch morgen noch etatistisch, bürokratisch (und mit einem Hauch Sozialismus) regiert wird. Daneben den Hauch einer Ahnung, dass viele Leute auch morgen noch denken werden, dass der Mann, der die Knute hält, ein märchenprinzhafter Zauberer und Führer ist, der mit seinen magischen Kräften (die den Oberbefehl über die Streitkräfte beinhält, sowie die Fähigkeit, völlig idiotische und unsinnige Verbote aufzustellen und nebenbei seinen Lieblingsschäfchen Säcke mit Geld, die man zuvor mit Waffengewalt dem einzelnen Bürger abgeknöpft hat, vor die Füsse zu werden) alles gut macht.
Ein ganz gewöhnlicher Tag also. Ohne besondere Vorkommnisse.
Es erstaunt mich, wie viel Begeisterung Fernsehdebatten vor grossen Wahlen auslösen können. Ich verstehe es schlicht nicht. Propaganda wird durch Propaganda gekontert, worauf schöne Schlagworte folgen und noch mehr leere Versprechungen. Wie kommt es, dass derart viele Leute immer noch glauben, Politiker würden während ihrer Amtszeit irgendetwas tun, das dem im Wahlkampf Versprochenen, auch nur fern ähnlich sieht?
Ich bin gegenüber der Existenz von Politiker schon skeptisch. Aber wenn man sie schon wählen muss oder will oder whatever, dann scheint es reichlich naiv zu sein, wenn man sie anhand ihrer Propagandasprüchlein auswählt, vergleicht und bewertet. Das ist, als würde man den Staubsauger bei jenem Vertreter kaufen, der die blumigsten und schmeichelndsten Worte findet. Was einem Griff in die Kloschüssel gleicht.
Mit den Politikern ist’s nicht anders. Wahlkampfreden zu hören, sollte man vermeiden. Der Nutzen ist selten existent, um die verlorene Zeit ist es umso mehr schade. Am besten vertraut man den Politikern überhaupt nicht und wählt stattdessen Fachleute und gescheite Köpfe ins Parlament oder in die Regierung.
Gerfried Sperl vom Standard lässt mich im Regen stehen. Ich bin ein Gutmensch, weil ich für Obama votieren würde. Merkwürdig, auch für mich, da ich grundsätzlich eine Abscheu gegenüber religiös-prophetischer Propaganda habe ~ Barack Obama und seine Visionen