Der Bürger finanziert staatliche Fernsehstationen und staatliche Radiosender. Ob er diese nun mag, anschaut/anhört oder ignoriert. Dieses “Unrecht” ist dort zu akzeptieren, wo der Staat eine Aufgabe erfüllt, die kein Privater übernehmen würde. Auf staatliche Medien trifft dies nicht zu. Früher vermutlich schon. Doch heute, im Zeitalter des Billiginternets und der Gratiszeitungen, vermögen es die staatlichen Ausstrahlungen nicht einmal, die Medienlandschaft durch irgendeinen extraordinären Aspekt zu bereichern. Sie sind überflüssig geworden und geben lediglich wieder, was an anderer Stelle ebenfalls ausgestrahlt und publiziert wird. Webradios, Internetauftritte von Printmedien, Blogs, Gratiszeitungen und TV (inkl. Web-TV und Youtube) decken die ganze Bandbreite an Information, Bildung und Unterhaltung ab. Bloss sehr viel zielgerichteter und spezialisierter als dies die Staatsmedien je könnten.
Deshalb gehören die staatlichen Medien unverzüglich privatisiert oder aufgelöst. Ihre Existenzgründe haben sich aufgelöst. Und wo es nicht unbedingt nötig ist, sollte die Belastung des Bürger durch Steuern und Abgaben so niedrig wie möglich gehalten werden. Die Zwangsgebühren sind zwar nicht allzu hoch, aber das Skalpell der Freiheit und des freien Markts muss auch kostengünstige Überflüssigkeiten erbarmungslos aus dem Staat heraus schneiden.