Dies ist ein Strip Club, Mr. President! Und Sie sind der Eigentümer.

Kein Kind ist für die Taten seiner Eltern verantwortlich.

(So wie das Kind von Nazis für den Holocaust nicht verantwortlich ist und nicht einmal etwas mit Nationasozialismus zu tun hat, so hat das Kind von ehemaligen Sklaven keinen Anspruch auf irgendwelche Wiedergutmachungen oder sonstige Bevorteilungen.)

Was wäre, wenn der nächste Präsident, Kanzler, Bundesrat ein kleinwüchsiger Hermaphrodit mit pakistanischen Eltern wäre?

(Hängt natürlich von seinen politischen Ideen ab. Und dies ist der springende Punkt. Man sollte eigentlich keine Person ins Präsidium wählen, man sollte sich nicht über Personen streiten, sondern sich für eine bestimmte politische Meinung entscheiden.

Ob nun der Vertreter dieser Ideen schwarze Hautfarbe oder blonde Haare hat, oder rosarote Linsen trägt, ob er Besitzer eines Strip Clubs ist oder Golf spielt, oder sein Geld als Dirne verdient, ob er nun verheiratet ist oder gerne Poker spielt. Es ist so vollkommen egal. Darum sollten wir bei Präsidentschaftswahlen auch über Ideen sprechen. Wir sollten einen grossen gesellschaftlichen Diskurs darüber halten, nach welchen politischen Ideen unser Staat aufgebaut sein soll.

(Doch was wir momentan tun, ist ganz und gar nicht das, sondern gleicht einer Seifenoper, wo es darum geht, wer welche Handtasche besitzt, wer mit wem ins Bett steigt, angereichert mit einer Prise Korruption und Kollektivismus.))




Rassismus, was sonst?

Für einen Präsidentschaftskandidaten zu stimmen, weil er schwarz ist, ist das

a) Rassismus
b) plumper Kollektivismus
c) völlig in Ordnung, weil Schwarze früher in den Vereinigten Staaten Sklaven waren?