Musterbeispiel für Indoktrination

Tomorrow’s Pioneers, die Kindersendung des Hamaskanal Al-Aqsa TV ist ein Musterbeispiel dafür, wie man kleine bis kleinste Kinder mit Antisemitismus, Antiamerikanismus, Antizionismus, Islamismus, Rassismus und Jihadismus indoktriniert.

Da sind die Jesus Camps in den USA und evangelikales Home Schooling ein laues Lüftchen dagegen.
Tomorrow’s Pioneers erinnert eher an die mediale Indoktrination zu Nazizeiten oder die Hasspropaganda eines Ku Klux Klans. Die Gemeinsamkeiten wiegen natürlich auch schwer.

Jedenfalls: Es ist eine äusserst hässliche Angelegenheit. Hasspredigende islamische Kleriker sind das eine, gezielte Indoktrination der Kleinsten ist noch einmal um etliche Grössenordnungen abscheulicher. Oder wann habt ihr das letzte Mal eine Kindersendung gesehen, in der die Kinder aufgefordert wurden, Genozide zu verüben?




Hamas, Pornos & Marginalien

Eine Marginalie, eine absolute Marginalie. Aber ich find’s trotzdem lustig, wie viele Leute immer noch glauben, die Hamas kümmerte sich ach so liebevoll um ihre Palästinenser, während die Hamas in Tat und Wahrheit damit beschäftigt ist, den Zugang zu pornographischen Internetseiten zu sperren. Ich mein’ ja bloss, die Hamas würde besser den Hunger und die Armut der 400′000 Internetuser in Gaza lindern.1

  1. Band of Brothers - Kein Strom, aber Internet []



Hamas hasst Israel trotz Carter immer noch

Gaza (AFP) — Der im Exil lebende Hamas-Chef Chaled Meschaal schließt eine Anerkennung Israels durch die radikale Palästinenserorganisation kategorisch aus. Die Hamas werde Israel “niemals” anerkennen, sagte Meschaal in Damaskus. Damit widersprach er Angaben des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter. Dieser hatte nach einem Gespräch mit Meschaal verkündet, die Hamas sei bei einem Friedensvertrag auch zur Anerkennung Israels bereit.

Meschaal sagte dazu nun, die Hamas sei wie von Carter angegeben unter bestimmten Voraussetzungen durchaus bereit, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 zu akzeptieren - “aber ohne Israel anzuerkennen”. Außerdem müsse Jerusalem die Hauptstadt des palästinensischen Staates sein.1

Naiv, zu glauben, eine Organisation, die an den Protokollen der Weisen von Zion ganz doll Freude hat, den Holocaust leugnet, daneben radikalislamisch und somit streng antihumanistisch ist und deren Charta die sofortige Vernichtung von Israel fordert, könnte sich urplötzlich wandeln und mit Israel zusammen über Pusteblumenfelder tanzen.

Wie lustig auch Meschaals Aussage, die Hamas würde eventuell einen palästinensischen Staat innerhalb der 67er Grenzen akzeptieren, Israel jedoch nie anerkennen. Was will der Herr Meschaal dann im heutigen Israel? Einen nicht-palästinensischen islamischen Staat? Gar nichts? Ein Denkmal?

Beängstigend sind jedoch die Freudenstürme die Cartes Aussagen ausgelöst haben. Nicht, weil ich Israel und Palästina den Frieden nicht gönnen möchte, sondern weil die Freude so realitätsfern war und ein grundlegendes falsches Verständnis der Hamas offenbart. Die Hamas ist keine Rebellengruppe, die halt leider den bewaffneten Kampf gegen ach so schreckliche Besatzer aufgenommen hat. Es ist eine Terrororganisation. Und nicht nur das: Die Ziele der Hamas haben nichts mit lustig-keckem Rebellentum zu tun. Sie sind klar islamistisch. Hinter der Hamas stehen nicht ein paar verängstigte palästinensische Bauern, sondern professionelle islamistische Agiteure, die ihr Leben einer so zweifelhaften wie mörderischen Ideologie untergeordnet haben.

Ganz ehrlich, möchtet ihr mit jemandem ein Abkommen schliessen oder schon nur gar reden, der euch zutiefst hasst, euch am liebsten auf der Stelle umbringen möchte und dazu noch irgendwelche Verschwörungstheorien über euch verbreitet?
Verständlich, dass Israel also nicht mit der Hamas Verhandlungen aufnehmen will.

  1. afp - Hamas-Exilchef : Wir werden Israel niemals anerkennen []



Nahost dreht durch

Nahost dreht durch, und mit ihm kollektiv die ganze westliche Welt. ~ Von willigen menschlichen Schutzschilden ~ It all started when he hit me back! ~ Kommunikationstheorie für SPIEGEL-Redakteure: Das Kassam-Modell ~ Linkes Kuscheln mit Hamas

So. Und jetzt reicht’s mit Nahost. Ich muss mich mal wieder um die Schweiz kümmern.




Israelfreundliche Presseschau

Angesichts der Katjusha-Raketen, die auf Ashkelon niedergehen und des kurzen Einmarsches der Israel Defense Forces in Gaza, wird es Zeit für eine kurze, israelfreundliche Presseschau. Also Kontrapunkt zum allgemeinen Israel-Bashing:

Sind Leute, die eine Hamas gewählt haben und ihr offenbar willig in ein militärisches Abenteuer folgen (nichts anderes sind die Terrorhandlungen dieser Organisation) nicht auch veranwortlich für die Folgen ihres Tuns? ~ Zivilisten? Komplizen!

When Hamas, or whoever else takes over Gaza in coming years, decides to stop using the Palestinian people as one collective suicide bomber, they will find a willing peace partner in Israel. ~ Palestinian self-destruction

All this was of course de rigueur and predictable as clockwork; did it matter that the usual world bodies and Israel-bashers were confusing attacker and defender, night and day, black and white, equating a democracy with a terror organization, standing morality on its head with the usual mix of cynicism and idiocy? ~ The Price of Israel-Bashing

What about “civilians” who willingly allow themselves to be used as human shields? Or their homes as launching pads for terrorist rockets? ~ Worshippers of Death