Warum werden Christen zu Atheisten?
* 14.89% were dissatisfied with some of the answers given to them by priests or other religious people.
* 14.89% saw that the religious doctrine wasn’t compatible with science and reality.
* 12.76% came to the realisation that religious dogma was “internally incoherent” and illogical.
* 10.63% read the Bible and found that for the Holy Book of Christianity, it didn’t reflect modern day Christianity at all.
* 8.51% found the corruption and scandals following the church as a persuasive argument against following their doctrine.
* 8.51% gave up on prayer and religion when they realised that nobody was going to listen, let alone answer to them.
* 8.5% thought the similarities of Christianity with so many other religions (and yet so different at the same time) the primary factor of their deconversion.1
Nein, Leute kann man nicht davon überzeugen, dass für Gott nicht der Krümel eines Beweises existiert. Aber man kann sie zum Denken anregen und ihnen zeigen, dass es noch andere Weltanschauungen gibt als ihre Religion. Man kann ihnen zeigen, wo überall Religion mit der Wissenschaft nicht kompatibel ist. Man kann die religiösen Dogmas hinterfragen. Doch schlussendlich ist es das Individuum selbst, das über seinen Glauben entscheidet.
As atheists we can provide the resources to support people trapped in the religious paradigm, but I think we delude ourselves if we think that we have some kind of role in “shaking up” peoples faith. Ultimately a person has to liberate themselves from religion, it is not for us to assume the role of atheist proselytes.2
Dazu wäre es mehr als merkwürdig, würden Atheisten aktiv versuchen, Gläubige zu dekonvertieren.
Was unterscheidet jenen, der mit imaginären Personen spricht und mit ihnen interagiert, von jenem, der mit imaginären Göttern und Geistern spricht?
[Abgesehen davon, dass der erstere es sich künftig in einem Irrenhaus gemütlich machen kann.]
Scheinbar nicht. Allem Anschein nach ist die Nanotechnologie gar ein Werkzeug des Teufels. Mancherorts bloss etwas nicht wünschenswertes.
In a sample of 1,015 adult Americans, only 29.5 percent of respondents agreed that nanotechnology was morally acceptable. (54% in the UK, 62% in Germany, 72% in France).1
Ich bin so zynisch, dass ich nicht einmal überrascht bin. Nanotechnologie ist leider sehr kontrovers. Genau wie Gentech, hochauflösende TV-Geräte, Lachsbrötchen und Fortschritt im Allgemeinen. Über den Daumen geschlagen gibt es drei Gründe, wieso jemand gegen technischen, medizinischen, aber wissenschaftlichen Fortschritt im Allgemeinen ist:
Die Forschung ist schon viel zu weit gegangen.
Ach ja, dies glauben und derweil für sauberere Motoren kämpfen? Und nein, ich werde den krebskranken Kindern sicherlich nicht sagen, dass wir ihnen nicht helfen können, weil der medizinische Fortschritt moralisch falsch sei. Macht ihr das, ich besitze die nötige Grausamkeit nicht.
Wir dürfen nicht Gott spielen.
Gott hat uns ein Hirn und Hände gegeben. Allerdings dürfen wir diese biologischen Werkzeuge nicht benützen. Nicht einmal, um Leid zu verhindern. Denn wir dürfen ja nicht Gott spielen. Gott allein entscheidet über Leben und Tod, deshalb lassen wir jetzt alle Hospitalisierten schön verrecken.
Ich fürchte mich bloss vor dem Neuen und dem Unbekannten. Ich kann dies jedoch nicht zugeben, sondern suche Gründe, wieso ich derart Angst habe. Da alle Fakten gegen meine Überzeugung sprechen, muss ich eines der obigen Argumente zücken oder mich in philosophisches Geschwafel über die Immoralität und Unnatürlichkeit von zivilisatorischen Errungenschaften stürzen. Das Duschklo möchte ich aber trotzdem nicht missen.
Gläubige können ganz schön scheinheilig sein, nicht?
tiny frog - Is nanotechnology morally acceptable?
Schadet Religion mehr als sie nützt?
Eine Frage, die ich vorläufig unbeantwortet lassen will.
Ab und zu ist mir der Gedanken durch den Kopf gegangen - Üblicherweise nicht dann, wenn ich satt und zufrieden mein Weinglas geleert und die Bratensosse vom Kinn getupft habe. -, die Religionen doch einfach zu verbieten. Dann würden etliche Probleme wegfallen. Islamischer Fundamentalismus zum Beispiel. Die Schrecken eine strafenden Gottes. Oder bloss schon nur ein Teil der AIDS-Problematik in Afrika.
Religionen zu verbieten, wäre jedoch ein Ding der Unmöglichkeit. Staatskirchen kann man noch relativ einfach ausschalten, diffiziler wird’s bei den Freikirchen und Sekten. Doch das ist bloss die Spitze des Eisbergs. Religion ist bloss organisierter Glaube. [Ein gewitzter Mann sagte einmal, würde einer allein behaupten, weisse Mäuse gesehen zu haben, käme er in die Irrenanstalt, würden dies hunderte, tausende zusammen behaupten, würde man dies Religion nennen. Oder so ähnlich.]
Glaube und Aberglaube bringt man aus dem Menschen nicht raus. Beide sind Teil einer durchschnittlichen Gesellschaft. Glaube bedeutet, Fakten zu ignorieren, unbeantwortbare Fragen zu beantworten und aus dem Nichts heraus Behauptungen aufstellen und diese gar mit “Argumenten” belegen zu können. Dies zeigt sich im Fegefeuer der Christen, in den Anti-Impf-Bewegungen, in Kobolden und Gnomen in Is- und Irland und auch in der Politik [Besonders bei kontroversen Themen geht es um subjektive Überzeugungen, die sich nicht auf Sachwissen stützen, sondern häufig auf vorkäuende Politiker, Redner und andere komische Leute.].
Religion zu verbieten, würde dem Glauben also bloss die Blattspitzen stutzen, und das Übel nicht an der Wurzel packen.
[Blinden Glauben bekämpft man am besten mit Aufklärung. Aufklärung beginnt jedoch mit Skeptizismus. Damit also, sich und seine Meinung kritisch zu hinterfragen. Manchmal braucht es dazu Denkanstösse, teils auch recht ruppige geistige Ohrfeigen. Deshalb bin ich hier.]