Es macht mich irgendwie traurig, wenn Vereine, die das Wörtchen Frieden im Namen tragen, sich für terroristische und islamotheokratische Organisationen wie die Hisbollah einsetzen.
Der Deutsche Friedensrat e.V. hat Klage eingereicht, weil der Polizeipräsident von Berlin Hisbollah-Flaggen und Nasrallah-Bilder auf Demonstrationen verboten hat. Mit Erfolg.
Die Begründung des Friedensrat:
Nach Meinung der Polizei billigen die Versammlungsteilnehmer Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Hisbollah oder riefen zu solchen Verbrechen auf. Darin sehen wir eine einseitige Wahrnehmung des Nahostkonflikts. Das Zeigen von Hisbollah-Symbolen bedeutet keine Billigung von Kriegsverbrechen.1
Es ist schwer zu verstehen, wie jemand gleichzeitig Frieden wollen kann und gleichzeitig für Hassprediger wie Hassan Nasrallah einsteht (Ja, wenn irgendjemand fordert, bestimmte Symbole einer mörderischen Vereinigung/Person tragen zu dürfen, ohne dies im Namen der Meinungsfreiheit und somit für sämtliche Symbole und Bilder zu tun, interpretiere ich dies als “Partei ergreifen für diese Gruppierung/Person”.):
“Wenn irgendein Moslem die Fatwa des Imam Chomeini gegen den Gotteslästerer Salman Rushdie in die Tat umgesetzt hätte, dann hätten sich jene verachtenswürdigen Leute nicht getraut, den Propheten Mohammed zu beleidigen - weder in Dänemark, noch in Norwegen, noch in Frankreich..”2
Ich begreife es nicht. Ich begreife es einfach nicht. Diese Heuchelei. Ja, selbst das ist noch ein Euphemismus. Gezielte Irreführung trifft es wohl besser.