Seit rund sechs Jahren gibt es in manchen Metropolen Happenings, deren Teilnehmer per Internet, über Newsgroups oder SMS mobilisiert werden. Ursprünglich waren die Aktionen, sogenannte Flash-mobs, bewusst ohne Sinn und Zweck, ausser zufällige Zuschauer zu irritieren, oft mit einem ironischen Hintergrund. So trafen sich etwa ein paar Dutzend Personen im Central Park um zu telefonieren. Sie sprachen dabei exakt denselben Text. Manchmal wurde auch ein kulturelles Happening daraus: In Leipzig tanzten die Leute zu Anweisungen aus mitgebrachten Radiogeräten, daher auch der Name Radioballett. Zeitweise bedienen sich auch politische Gruppen dieser digitalen Guerilla-Taktik. So organisierten sich etwa in Teheran protestierende Studenten, indem sie ihre Demonstrationszüge zeitlich abgestimmt an verschiedenen Orten der Stadt abhielten.
In jüngster Zeit gibt es in Zürich die Fette-Miete-Partys, deren Vorbild aus Paris stammt. Dabei werden Wohnungsbesichtigungen kurzerhand zu einem kleinen spontanen Fest genutzt. Die Teilnehmer bringen Getränke und Ghettoblaster mit, manchmal auch Dekorationsmaterial. Die Aktion wird gefilmt und fotografiert und die Bilder anschliessend über das Internet verbreitet. Damit soll gegen die hohen Mieten protestiert werden.
Nicht immer besammeln sich die Jugendlichen in den Städten, um sich gemeinsam zu betrinken oder zu protestieren. Manchmal versammeln sie sich, um einfach fünf Minuten lang bockstill zu stehen. Populär sind zurzeit auch öffentliche Kissenschlachten, wobei strenge Regeln gelten, damit das Treiben keine Verletzten fordert. Die Teilnehmer bringen Federkissen an einen zuvor vereinbarten Ort. Sobald eine Trillerpfeife ertönt, beginnen sie untereinander eine Kissenschlacht, die so lange dauert, bis ein weiterer Pfiff das Ende signalisiert. Dann wird alles blitzschnell zusammengepackt und die Akteure verschwinden in der Zuschauermenge. Oft finden die Kissenschlachten zeitgleich in mehreren Städten statt, zu der lokalen Gemeinschaft kommt so noch die Gewissheit, dass es auf anderen Erdteilen Gleichgesinnte gibt.
Jugendliche machen Kissenschlachten und stehen still. Daran erkennt man blended die moralische Verkommenheit der Jugend? Andere wagen es, öffentlich zu tanzen. So sieht also eine Gesellschaft aus, die dem Untergang geweiht ist? Die keine Zukunft hat, weil die heranwachsende Generation der Dekadenz frönt?
Wir alle wollen bloss unseren Spass haben. Genuss und Fun, bis der Kopf zerbricht und das Hirn rauströpfelt.
Deshalb tun wir auch Gutes:
But now that charity leads to happiness (something which was known through experience and now experimentally), the ancient definition of “hedonism” (seeking pleasure) actually has to include charity. That’s right: charity is hedonism.
So, I guess my points are that atheists have reasons to be good and moral (it leads to happiness), and point out that religions have attempted to take whatever leads to happiness and attach “it must be God” — which is kind of sad when you think about how blind and misguided that idea is.1