Dalai & Blowjobs

Für viele ist der Buddhismus keine echte Religion. Mehr so was wie eine Philosophie. Um ihre Worte zu unterlegen, zitieren sie oftmals ein paar lauwarme Lebensweisheiten.

Die vielen religiösen Elemente (Wiedergeburt, Seele, Karma, Nirwana etc.) beiseite gelassen, die momentan einflusslose tibetanische Theokratie beiseite gelassen, zeigen sich noch ganz andere Parallelen zwischen Papst und Lama.

Der Dalai Lama hatte in seinem Buch Jenseits des Dogmas buddhistische Regeln zitiert, anhand derer homosexuelle Sexualpraktiken als unkorrektes Verhalten eingestuft werden.
[...]
Für buddhistische Mönche und Nonnen wird durch die Vinaya jegliche Form von Oral- und Analverkehr untersagt.
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Homophobie beim ewig Lächelnden, der von Pazifisten wie Esoterikern lobpreist wird? Hardcore-Fundamentalismus, für den ein Erzbischof schon längst durch alle Blätter getrieben worden wäre und als Ewiggestriger medial hingerichtet worden wäre.

Doch der Dalai ist auch homophob und stockprüde ein lustiger Gesell und gilt vielen als Vorbild.

Selbst bei Sätzen wie:

Sexual organs were created for reproduction between the male element and the female element – and everything that deviates from that is not acceptable from a Buddhist point of view.2

  1. Wikipedia - Sexualethik []
  2. Gay West - Schwule im Buddhismus: Dalais delay []



Tibet, die andere Seite

Die Tibeter sind nicht so heilig, wie man gemeinhin sagt, und die Chinesen nicht so böse. Unerwähnt in den meisten Presseberichten über die Tragödie, die sich momentan in Tibet abspielt, sind die Zustände im Tibet vor der chinesischen “Okkupation”. Mittelalter on the rocks. Und dann gibt es noch etliches mehr, das man berücksichtigen möchte, wenn man über China-Tibet spricht. Bloss, die blutrote Weste behält Chinas Regime an. Bloss, Theokratien werden auch durch einen Dalai Lama nicht besser. Daher: Laizismus und Selbstbestimmung im Lama-Land! ~ China Tibet ~ Nix Dalai - Jobs! ~ Tibet - zum Zweiten