Big Bang Day

The second in a series of films following a team of physicists involved in research at the new Large Hadron Collider (LHC) at CERN in Switzerland.

At 10.28am on 10 September 2008 the first beam of protons was successfully steered around the full 27 kilometres of the world’s most powerful particle accelerator. Adam introduces us to life at CERN and the excitement surrounding ‘Big Bang Day’.




Menschenrechte am CERN

Beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist immer noch eine Klage gegen das CERN hängig. Das Gericht lehnt zwar dringliche Massnahmen ab, ein Prozess wird aber vermutlich folgen.1 Pikanterweise geht es um gar keine gewöhnlichen Menschenrechtsverletzungen, sondern darum, dass ein paar Verschwörungstheoretiker dem Glauben anheim gefallen sind, der Large Hadron Collider würde menschen- und planetenfressende Schwarze Löcher erzeugen. Beinahe nicht mehr erstaunlich ist, dass am CERN arbeitende Wissenschaftler wegen dem LHC Todesdrohungen erhalten haben. Umso lauter sollte man aufschreien.

  1. zoon politikon - Das CERN, die Gerichte und der abgesagte Weltuntergang []



Colliding Particles - Episode 1: Codename Eurostar




Early Morning News

Breaking News: Der Large Hadron Collider wird immer noch keine Schwarzen Löcher erzeugen, die die Welt auffressen.

Und jetzt zum schöneren Teil dieses Morgens, einem Comictipp:
large hadron collider

Mhm, der Comictipp ist gleichzeitig auch ein must read:

Compare the crude Medieval maps that show the earth as a disc divided cleanly into the continents of Asia, Europe and Africa (with the Garden of Eden at the center), with the Hubble’s Deep Field image—galaxies like handfuls of jewels, each an unreachable island universe teeming with worlds we’ll never know. A glimpse of this vision, like seeing Zeus in all his glory, is enough to make you fall to your knees and cover your eyes.

The Pain - Once the Large Hadron Collider Gets Going




Postapokalyptische Gedanken in Genf

Im Kernforschungszentrum CERN in Genf wir bald der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) in Betrieb genommen. Danach folgt der Weltuntergang. Weil die Teilchen, die dort aufeinander prallen, ein schwarzes Loch bilden könnten.

Das heisst, eigentlich dürfte die Erde gar nicht mehr existieren. Sie wäre schon lange in einem schwarzen Loch verschwunden. Hätten die Weltuntergangsjünger recht. Denn in der Atmosphäre kollidieren andauernd Teilchen mit teils bizarr grosser Energie.

Dies bedeutet, entweder bin ich bloss eine Computersimulation auf einem interstellaren Raumschiff, oder der LHC bedeutet tatsächlich nicht das Ende der Welt.

Apropos Widerstand: Der Amerikaner Walter Wagner hat sogar eine Klage gegen die geplanten Experimente am CERN eingereicht. Begründung: Die Wissenschaftler gingen ein Risiko ein, das sie gar nicht einschätzen können. Stimmt das?

Detlef Küchler: Nein, das stimmt so nicht. Seit vielen Jahren wird von unabhängigen Physikern untersucht, was am LHC passieren könnte. Man stützt sich dabei auf die bekannte Physik, versucht aber auch unbekannte Größen mit einzubeziehen. Man muss bei dieser Diskussion vor allem einen Punkt im Auge behalten: Sicher, der LHC wird Kollisionen bei Energien durchführen, die bisher auf der Erde unerreicht sind. Aber das gilt nur für von Menschen erzeugte Zusammenstöße. Die kosmische Strahlung enthält Teilchen mit wesentlich höherer Energie. Und auch diese Teilchen prallen aufeinander, im All, auf anderen Sternen, auf dem Mond und auch hier auf der Erde. Trotzdem existiert die Menschheit immer noch. Das ist wohl das überzeugendste Argument, oder?1

  1. gwup - Experimente am CERN: Weltuntergang? []