Obama verteidigt die Todesstrafe in den USA, er will sie aber umsichtig eingesetzt wissen und möchte ihre Anwendung gleichzeitig ausweiten.
hat tip to jan
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht, was Obama angeht. Zuerst die gute: Er ist überzeugter Christ, denn er trägt als Schutzsymbol und Glücksbringer eine Maria mit Kind mit sich herum.
Sorry, für den kleinen Scherz, das war natürlich die schlechte Nachricht. Und eine gute gibt’s hier auch nicht. Meine misanthropische Ader, ihr versteht.
Amongst the things that Barack Obama carries for good luck are a bracelet belonging to a soldier deployed in Iraq, a gambler’s lucky chit, a tiny monkey god and a tiny Madonna and child.1
Aber hey, das muss noch nichts mit Aberglaube zu tun haben, die Glücksbringer können auch einfach Erinnerungsstücke sein.
Anders sieht die Situation bei McCain aus:
He won’t throw a hat on a bed — that’s a very old superstition that if you do that, someone in the household will die soon (too bad throwing your hat in the ring doesn’t mean your chances of winning will die). He won’t take a salt shaker from someone’s hand. He carries around lucky change, a lucky compass, a lucky feather. The report says he has dozens of lucky rituals.
[...]When McCain once misplaced his feather, there was momentary panic in the campaign, until his wife found it in one of his suits. When the compass went missing once, McCain assigned his political director to hunt it down.
Mir ist’s im Grunde egal, ob da jemand glaubt, vierblättrige Kleeblätter würden Glück bringen. Dazu bin ich gar kein Amerikaner, ich war gar noch nie dort. Verbunden fühl’ ich mich mit ihnen aber schon ein wenig. Deshalb mag ich hier sagen:
Einem, der das Zittern kriegt, wenn seine Glücksfeder gerade nicht in Griffnähe ist, dem traue ich nicht zu, dass er bei Regierungsangelegenheiten irgendeine rationale Entscheidung treffen kann. Dazu: Was geschieht, wenn er mit Ahmadinejad am Essen ist und der ihm den Salzstreuer reicht oder - noch schlimmer - McCain merkt, dass er sein Hufeisen zu Hause vergessen hat?
Barack Obama gegen John McCain, so heisst’s also diesen Herbst. Es wird ein tragisches Schauspiel. Denn die Liberalen werden garantiert verlieren. Weil sie gar nicht erst antreten. Auch für die naturalistischen Atheisten ist kein Licht am Horizont zu erkennen.
Gut, vielleicht werden die beiden ein paar der von Bush eingeführten Freiheitsbeschränkungen der Amerikaner aufheben. Hoffentlich. Doch für konsequenten Liberalismus steht keinen der beiden.
Dafür liebkosen beide die Impfgegner. Welch’ gute Neuigkeit für das Masernvirus. Es wird seiner Ausrottung noch lange entgehen.
Kürzlich hielt Obama eine Rede. Er sprach über vieles und sprach vage, wie Politiker das so tun. Doch er sprach auch Worte, die Obamas europäischen Groupies, die die Demokraten immer wieder mal mit der SPD oder SPS verwechseln, die Tränen in die Augen treiben würden. Besonders die vereinte Israelgegnerschaft und die Ahmadinejadfangemeinde dürfte am Durchdrehen sein:
“As President of the USA, I will do everything in my power to stop Iran from obtaining nuclear weapons. Everything.”
“The bond between the United States and Israel is unbreakable today, tomorrow and forever.”
“Jerusalem must remain the capital of Israel and it must remain undivided.”
hat tip to Bernhard
POP
Sitting in his seat, a seat broad and broken
In, sprinkled with ashes
Pop switches channels, takes another
Shot of Seagrams, neat, and asks
What to do with me, a green young man
Who fails to consider the
Flim and flam of the world, since
Things have been easy for me;
I stare hard at his face, a stare
That deflects off his brow;
I’m sure he’s unaware of his
Dark, watery eyes, that
Glance in different directions,
And his slow, unwelcome twitches
Fail to pass.
I listen, nod,
Listen, open, till I cling to his pale,
Beige T-shirt, yelling,
Yelling in his ears, that hang
With heavy lobes, but he’s still telling
His joke, so I ask why
He’s so unhappy, to which he replies…
But I don’t care anymore, cause
He took too damn long, and from
Under my seat, I pull out the
Mirror I’ve been saving; I’m laughing,
Laughing loud, the blood rushing from his face
To mine, as he grows small,
A spot in my brain, something
That may be squeezed out, like a
Watermelon seed between
Two fingers.
Pop takes another shot, neat,
Points out the same amber
Stain on his shorts that I’ve got on mine, and
Makes me smell his smell, coming
From me; he switches channels, recites an old poem
He wrote before his mother died,
Stands, shouts, and asks
For a hug, as I shrink, my
Arms barely reaching around
His thick, oily neck, and his broad back; ’cause
I see my face, framed within
Pop’s black-framed glasses
And know he’s laughing too.1
…und er wäre kein schlechter gewesen. Tragischerweise wählte er die Politik. [Obwohl... die meisten Politiker sind noch schlechter als Obama.]
(Wollpullover. Es waren immer die Wollpullover, die Autismus verursachten. Ich meine, habt ihr schon jemals einen Autisten gesehen, der keinen Wollpullover getragen hat? Eben. Und dahinter steckt natürlich die neuseeländische Schafswollmafia, die die Weltherrrschaft will. Und so.)
Ack!
Well, so much for Hillary Clinton’s and Barack Obama’s reputations for supposedly being well-informed about scientific issues. True, they didn’t sink as far into the stupid as John McCain did about vaccines and autism, but what they said was bad enough.
[...]
In essence, both candidates accepted some of the major pillars of the mercury militia’s fantasies as being true. These include claims that:* there is an autism “epidemic.” (Arguably, there is very likely not.)
* there is a scientific controversy over whether vaccines cause autism. (There really isn’t; it’s a so-called manufactured controversy. There is no good evidence that vaccines cause autism, David Kirby’s bloviations and pontifications otherwise notwithstanding. Multiple large epidemiological studies have failed to find even a hint of a convincing link, and the publicizing of the Hannah Poling case as some sort of “smoking gun” by antivaccinationists is nothing more than a rebranding of autism and more evidence of the incredibly shrinking vaccine claim.)
* that vaccines are somehow unsafe or that children are “overvaccinated” and eceive too many vaccines. (Again, there is no good evidence that either of these is the case.)1
Hochinteressantes gibt es zu vernehmen, wenn sich ein Neocon (Norman Podhoretz) zu Obama äussert. Ach ja, den Iran bombardieren will er auch. Und ein Israelfreund ist er auch noch. Ein schweres Stück für die Internationale Linke. Aber ein verdammt intelligenter Bursche ~ “Obama, erster Demagoge seit den 30er-Jahren”
Kritik an Barack Obama, fundierte und beängstigende, Worte des Hasses und Zeilen der glühenden Verehrung. War jemals ein Präsidentschaftskandidat derart umstritten? ~ Obamas Worte sind nicht einfach Blasen ~ Is this for real? ~ Barak Obama is the Antichrist? ~ Ist Obama der “linkeste” US-Senator?
Aus einem einzigen Grund würde ich Barack Obama wählen, wenn ich denn könnte:
Lediglich bei ihm sehe ich eine Chance, dass er das innerlich zerrüttete westliche Europa und die tauchenden USA wieder einen könnte. [Inwiefern sich das pazifistisch umhauchte Europa mit einem Vietnamveteranen verstehen wird, bleibt eine so offene wie wichtige Frage. Allerdings brauchen die USA genauso einen Präsidenten, der die Nation wieder in die Lüfte erhebt.] Es ist eine Schande, dass der Westen, von dem die USA ein essentieller Part sind, zerstritten ist.
Hunderte Musketen perforierten schon das Wesen des Westens. Wir verrieten unsere eigenen Werte. Nebenbei liessen wir uns für spottbillige Blüten an die Schlächter der Aufklärung und des Humanismus verkaufen. Was soll das?
Wir blicken schweren Zeiten entgegen. In schweren Zeiten schliesst man die Reihen und weicht nicht beim leichtesten Windhauch zurück.
Der Westen beugt sich nicht. Ausser er ist in seinem Innern zerfressen. Einzig der an sich und seinen Vorvätern Verrat begehende Wurm fällt den Verbund der fortschrittlichen Staaten. Dem Westen kriechen die Würmer schon aus den eingefallenen Augenhöhlen.
Es ist eine Schande.
Über die ärgerliche Religiosität von Obama und seinen berüchtigten Reden und das lange Warten auf einen freidenkerischen US-Präsidenten ~ The Obama failing
Gerfried Sperl vom Standard lässt mich im Regen stehen. Ich bin ein Gutmensch, weil ich für Obama votieren würde. Merkwürdig, auch für mich, da ich grundsätzlich eine Abscheu gegenüber religiös-prophetischer Propaganda habe ~ Barack Obama und seine Visionen