Ich wollte mich zum georgisch-russisch-südossetischen Konflikt eigentlich nicht äussern, aber nun habe ich doch noch einen Kommentar gefunden, der mir zusagt:
Für mich steht ausser Frage, dass Südossetien unabhängig sein können sollte, wenn die Menschen dort das wollen. Aber das wird es mit diesem Nachbarn Russland mindestens genauso wenig sein, wie mit Georgischen Truppen im Land.
[...]
Insgesamt finde ich die Frage, wer der Böse und wer der Gute ist, wer angefangen hat und wer Schuld hat aber viel nebensächlicher, als man aufgrund verschiedener Stimmen pro oder contra der einen oder anderen Seite im ersten Moment meinen könnte.
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Verloren haben die Menschen in Südossetien. Viele ihr Leben, noch mehr ihr Zuhause. Schuld daran haben, ganz wertneutral ausgedrückt, große politische Machtapparate. Der ganze Konflikt dreht sich um “staatliche Interessen”, wie sie nur Regierungen formulieren können - der normalen Russe oder der normalen Georgier hat keine Vorteile davon, wenn sein Land um 3900 Quadratkilometer und 75.000 Einwohner größer ist.1
Sunday, August 17, 2008 at 19:35
Sunday, August 17, 2008 at 20:21
Sunday, August 17, 2008 at 22:02
Wie schon (so glaube ich) Deschner sagte:
“Welcher Krieg ist denn kein Bürgerkrieg”
Und genauso hetzt man aller Orten Bürger gegen Bürger, Väter gegen Väter und Söhne gegen Söhne. Wenn wir diesen Blödsinn einmal überwunden haben sollten, dann sehe ich den Silberstreif am Horizont.
Monday, August 18, 2008 at 11:49
Tuesday, August 19, 2008 at 12:54
An manchen Orten kämpfen auch die Väter gegen die Söhne, die Brüder gegen die Schwestern und die Enkel gegen die Grosseltern. Derweil die Kriegstreiber zumeist im Schatten einer Palme sitzen und Whisky trinken.