Über die Nazikeule, die Will Smith traf I

1] Man definiere Glück als Zustand des allgemeinen Wohlgefühls, als Emotion, die Angst, Unsicherheit und Trauer gegenüber steht.

2] Jeder einzelne strebt nach persönlichem Wohlergehen.

3] Glück ist als subjektiv zu betrachten. Der eine versteht darunter Altruismus, der andere Masochismus, der dritte die Crocodile Lux Air Force Ones von Nike ~.

4] Da Glück subjektiv ist, liegt es dem homo sapiens fern, es wertend zu betrachten. So hat Glück, das aus Dekadenz entsteht, die gleiche Berechtigung, wie Glück, das aus einer guten Beziehung folgert.

5] Ob jemand einen Peitschenschlag als erregend oder als Folter ansieht, hat zwar auch viel mit den Umständen zu tun, jedoch auch mit der Prägung und den genetischen Anlagen dieses Menschen. Daraus folgt die in Punkt 3 postulierte Subjektivität des Glücks.

6] Eine Gesellschaft muss versuchen, das Glück ihrer Einzelglieder zu maximieren.

7] Der einzige Weg dorthin führt über die Werte des Humanismus.

8] Dies bedeutet, dass trotz fehlender gottgegebener Moral Verhaltensweisen bewertet werden können. Dabei ist eine an den Humanismus und Rationalismus angelehnte Ethik anzuwenden. Diese wertet anderen abträgliches Verhalten - solches also, das deren Streben nach Glück erschwert und somit ihrem persönlichen Wohlergehen schadet - als schlecht, anderen zuträgliches Verhalten hingegen als gut.

9] Somit mag man es zwar als etwas skurril anschauen, wen ein Sadist einem Masochisten Schmerzen zufügt, da für beide jedoch Wohlgenuss daraus erfolgt, kann man es als “gut” betrachten. Wenn hingegen ein Sadist einem “normalen” Menschen Pein bereitet, so darf man dies als schlecht bezeichnen.

10] Somit steht die Verhinderung von Schmerzen der einen Person über dem persönlichen Streben nach Glück der anderen Person.







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2 Kommentare

  1. politik-blogs.ch » 2008 » January » 15

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  2. Sprachgebrauch - Über die Nazikeule, die Will Smith traf II | DER MISANTHROP

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