An Bord der Saudi Arabian Airlines sind alle religiösen Gegenstädne verboten, ausgenommen die, die zum Islam gehören. Im wortlaut auf ihrem offiziellen Webauftritt:
Items and articles belonging to religions other than Islam are also prohibited. These may include Bibles, crucifixes, statues, carvings, items with religious symbols such as the Star of David, and others.”
Wo ich bereits beim Verbot von Schweinefleisch an die Grenzen meiner Toleranz gerate, obwohl ich ja generell dagegen bin, dass man als Privatperson Nahrungsmittel anderswo hin transportiert, als vom Supermarkt nach Hause, muss ich beim Verbot von religiösen Gegenständen oder Symbolen sagen: So geht das nicht.
Und zwar nicht, weil ich von diesem Verbot betroffen wäre. Dies wiederum nicht, weil ich nicht nach Saudi Arabien möchte, sondern weil ich nie religiöse Dinge mit mir herum schleppe.
Das Verbot widerspricht natürlich jeglicher Religionsfreiheit. Und dies ist nicht akzeptabel. Würde das Verbot zudem mit aller Strenge durchgesetzt, so wäre manches junge Mädel überrascht, das nichts ahnend ein winziges Kreuzchen an einem feinen Kettchen trägt (und ohne damit irgendwelche Religiosität äussern zu wollen, zumal viele Kreuze tragen ohne sich überhaupt je Gedanken über die metaphysischen Konzepte des Christentums gemacht oder gar einmal gebetet zu haben.) ein Flugzeug eben jener Fluggesellschatf betritt.
Für einmal darf ich sogar der PI recht geben, wenn diese fragt:
“Wo seid ihr, Athen, Frankfurt, Genf, Houston, London, Madrid, Málaga, Manchester, Mailand, München, New York, Nizza, Osaka, Paris, Prag, Rom, Wien und Washington D.C.?”
politically incorrect: Saudia: Bibeln, Kruzifixe und Davidstern verboten
saudi arabian airlines: Offizielle Website