Da sagt einer, ohne Religion würde die Leute morden und schlachten. Vergewaltigen und misshandeln. Im selben Moment wird jemand im Namen Gottes getötet. Eine andere gesteinigt, weil Gott das so will. Jene vergewaltigt, weil’s im Heiligen Buch steht. Das Kind vom Pfaffe misshandelt.
Es freut mich sehr, dass gläubige Menschen derart moralisch handeln.
Daneben ist eine deprimierende Aussage. Wie traurig wäre es doch, wenn einer bloss deswegen nicht morden würde, weil er das Höllenfeuer fürchtet. Und erst das Menschenbild, das dahinter steckt: Der Mensch: Eine blutrünstige Bestie ohne Ratio, ohne Mitgefühl.
In andern Worten:
“Nur Dein Gottesglaube hält Dich von unmoralischem Handeln ab? Das heißt also: Wenn es Dir Deine Religion nicht verbieten würde, dann hättest Du kein Problem damit, dieses fünfjährige Mädchen zu schänden!?”1
Friday, May 30, 2008 at 16:28
Ja, dass stimmt. Nur, was ist eine atheistische Moral? Das Prinzip “Was du nicht willst, dass man dir tu, dass füg’ auch keinem anderen zu” findet sich auch hier. Meine Theorie ist, dass dies sowieso ein menshcliesh Urverhaltensprinzip sei.
Sunday, June 1, 2008 at 16:26
Atheistische Moral ist vielleicht der falsche Ausdruck. Rationalistische Moral träfe die Sache in den Kern. Mit der Freiheit als Zentrum.