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	<title>Comments on: Rassistische Kinder &#038; Fondueverweigerer</title>
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	<description>subjektiv. und gluecklich damit.</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:13:16 +0000</pubDate>
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		<title>By: Rivva » PI setzt Standards « Alarmschrei.de</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5697</link>
		<dc:creator>Rivva » PI setzt Standards « Alarmschrei.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 07:02:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;!--%kramer-ref-pre%--&gt;[...] Rassistische Kinder &#38; Fondueverweigerer [...]&lt;!--%kramer-ref-post%--&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dev.wp-plugins.org/wiki/Kramer"><img src="http://burnttongue.net/wordpress/wp-content/plugins/kramer.php?kramer=gif-icon" class="technorati-balloon" alt="Kramer auto Pingback" style="border:0;" /></a>[...] Rassistische Kinder &amp; Fondueverweigerer [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5676</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 22:53:32 +0000</pubDate>
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		<description>1&#038;2: Hm, ich teile deine Wahrnehmung immer noch nicht. Aber danke f&#252;r die Ausf&#252;hrungen. Ich will hier eigentlich nicht weiter auf die Intentionen des Journalisten eingehen, das w&#252;rde mir zu spekulativ werden.

3: Es h&#228;ngt von der Intention des Sprechers ab. Doch die kennt gerade in den Grenzf&#228;llen nur er selber. Was tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1&#038;2: Hm, ich teile deine Wahrnehmung immer noch nicht. Aber danke f&#252;r die Ausf&#252;hrungen. Ich will hier eigentlich nicht weiter auf die Intentionen des Journalisten eingehen, das w&#252;rde mir zu spekulativ werden.</p>
<p>3: Es h&#228;ngt von der Intention des Sprechers ab. Doch die kennt gerade in den Grenzf&#228;llen nur er selber. Was tun?</p>
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		<title>By: Sebastian</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5670</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 21:51:53 +0000</pubDate>
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		<description>"Ich interpretiere den Spiegel-Artikel nicht so, dass das Buch generell negativ dargestellt werden soll."

Das finde ich erstaunlich. Der Titel geht bereits weit am tats&#228;chlichen Sachverhalt vorbei und ist so formuliert, dass er Emp&#246;rung hervorrufen muss. Auch ich, der Rassismus f&#252;r ein ernstes Problem h&#228;lt, w&#252;rde mich mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en dagegen wehren, dass Staatsbeamte mein Kind zu einem prophylaktischen Verh&#246;r bitten. Das ist es aber, was suggeriert wird, und das ist auch der Grund, warum die Geschichte von etlichen Zeitungen und Bloggern in ebenso emp&#246;rtem Tonfall aufgegriffen wurde. Weiter geht es dann mit dem eingestreuten Hinweis auf die 18 Millionen Euro. Welchen anderen Zweck soll der haben, als die Leser gegen die Urheber des Ma&#223;nahmenkatalogs, nein, Buches, aufzubringen? Und wie ich schon schrieb, das Buch ist entgegen der Andeutung des Artikels nicht vom Staat finanziert.

"Meines Erachtens st&#246;rt sich der Journalist einfach an diesem kleinen Abschnitt, zum Rest &#228;ussert er sich ja gar nicht."

Und wenn man einen kleinen Abschnitt herausgreift, diesen &#252;berspitzt und den Rest wegl&#228;sst, dann nennt man das eine Karikatur. Der Zweck der Karikatur ist es, das Karikierte l&#228;cherlich und/oder ver&#228;chtlich zu machen.

"Zu behaupten, es werde manchmal Rassismus wahrgenommen, wo er gar nicht existiert, ist also rechtsradikal?"

Eigentlich finde ich, dass ich mich oben klar ausgedr&#252;ckt habe, aber gut, ich sag es noch mal anders. Manche Ausl&#228;nder sind kriminell. Das ist eine Tatsache, an der nicht zu r&#252;tteln ist und auch niemand r&#252;ttelt. Gleichzeitig ist es so, dass kriminelle Ausl&#228;nder ein beliebtes Motiv rechtspopulistischer und -extremistischer Propaganda sind. &#196;u&#223;erungen &#252;ber kriminelle Ausl&#228;nder haben oft eine fremdenfeindliche oder rassistische Note, aber nicht immer und nicht zwangsl&#228;ufig. Es h&#228;ngt vom Ton ab, von der Rhetorik, vom Kontext, vor allem davon, worauf der Sprecher damit hinauswill und welche Deutung er nahelegt. Hier gilt dasselbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich interpretiere den Spiegel-Artikel nicht so, dass das Buch generell negativ dargestellt werden soll.&#8221;</p>
<p>Das finde ich erstaunlich. Der Titel geht bereits weit am tats&#228;chlichen Sachverhalt vorbei und ist so formuliert, dass er Emp&#246;rung hervorrufen muss. Auch ich, der Rassismus f&#252;r ein ernstes Problem h&#228;lt, w&#252;rde mich mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en dagegen wehren, dass Staatsbeamte mein Kind zu einem prophylaktischen Verh&#246;r bitten. Das ist es aber, was suggeriert wird, und das ist auch der Grund, warum die Geschichte von etlichen Zeitungen und Bloggern in ebenso emp&#246;rtem Tonfall aufgegriffen wurde. Weiter geht es dann mit dem eingestreuten Hinweis auf die 18 Millionen Euro. Welchen anderen Zweck soll der haben, als die Leser gegen die Urheber des Ma&#223;nahmenkatalogs, nein, Buches, aufzubringen? Und wie ich schon schrieb, das Buch ist entgegen der Andeutung des Artikels nicht vom Staat finanziert.</p>
<p>&#8220;Meines Erachtens st&#246;rt sich der Journalist einfach an diesem kleinen Abschnitt, zum Rest &#228;ussert er sich ja gar nicht.&#8221;</p>
<p>Und wenn man einen kleinen Abschnitt herausgreift, diesen &#252;berspitzt und den Rest wegl&#228;sst, dann nennt man das eine Karikatur. Der Zweck der Karikatur ist es, das Karikierte l&#228;cherlich und/oder ver&#228;chtlich zu machen.</p>
<p>&#8220;Zu behaupten, es werde manchmal Rassismus wahrgenommen, wo er gar nicht existiert, ist also rechtsradikal?&#8221;</p>
<p>Eigentlich finde ich, dass ich mich oben klar ausgedr&#252;ckt habe, aber gut, ich sag es noch mal anders. Manche Ausl&#228;nder sind kriminell. Das ist eine Tatsache, an der nicht zu r&#252;tteln ist und auch niemand r&#252;ttelt. Gleichzeitig ist es so, dass kriminelle Ausl&#228;nder ein beliebtes Motiv rechtspopulistischer und -extremistischer Propaganda sind. &#196;u&#223;erungen &#252;ber kriminelle Ausl&#228;nder haben oft eine fremdenfeindliche oder rassistische Note, aber nicht immer und nicht zwangsl&#228;ufig. Es h&#228;ngt vom Ton ab, von der Rhetorik, vom Kontext, vor allem davon, worauf der Sprecher damit hinauswill und welche Deutung er nahelegt. Hier gilt dasselbe.</p>
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	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5652</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 08:38:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, da w&#252;rde man meiner Meinung nach besser &#252;ber Pakistani und Briten reden. Wie auch immer: Es macht einen Unterschied, ob man dem Kind bloss sagt: "Nein, sowas sagt man nicht." oder ob man ihm erkl&#228;rt, wieso man sowas nicht sagen soll. D.h. wieso man falsch liegt, wenn man's trotzdem sagt.

Du meinst, durch ein simples "sowas sagt man nicht" regt man die Kinder zum Nachdenken an?

Klar, wenn man die gesellschaftliche Akzeptanz von Rassismus verringert, hat man schon viel gewonnen. Doch muss/kann man dies &#252;ber die Sprachebene tun? 
Ist es nicht eher so, dass zuerst der Rassismus nicht mehr akzeptiert wird und danach Political Correctness kommt?
Ich w&#252;rde immer noch dazu tendieren, direkt auf die rassistische Denkweise einzugehen, nicht den Umweg &#252;ber eine normierte Sprache zu gehen. Gerade Leute, die auf der Kippe stehen, reagieren wohl auf Fakten besser, als auf PC.

Kann es sein, dass wir ein unterschiedliches Verst&#228;ndnis von Politischer Korrektheit haben? Unter PC verstehe ich, dass man nicht mehr Sachen wie Paki oder Neger sagt und Dinge wie LehrerInnen schreibt, nicht die generelle Ablehnung von Rassismus und Kollektivismus. Will meinen: Ist es politisch unkorrekt, wenn einer eine subtile rassistische &#196;usserung mit Hilfe von politisch korrektem Vokabular macht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, da w&#252;rde man meiner Meinung nach besser &#252;ber Pakistani und Briten reden. Wie auch immer: Es macht einen Unterschied, ob man dem Kind bloss sagt: &#8220;Nein, sowas sagt man nicht.&#8221; oder ob man ihm erkl&#228;rt, wieso man sowas nicht sagen soll. D.h. wieso man falsch liegt, wenn man&#8217;s trotzdem sagt.</p>
<p>Du meinst, durch ein simples &#8220;sowas sagt man nicht&#8221; regt man die Kinder zum Nachdenken an?</p>
<p>Klar, wenn man die gesellschaftliche Akzeptanz von Rassismus verringert, hat man schon viel gewonnen. Doch muss/kann man dies &#252;ber die Sprachebene tun?<br />
Ist es nicht eher so, dass zuerst der Rassismus nicht mehr akzeptiert wird und danach Political Correctness kommt?<br />
Ich w&#252;rde immer noch dazu tendieren, direkt auf die rassistische Denkweise einzugehen, nicht den Umweg &#252;ber eine normierte Sprache zu gehen. Gerade Leute, die auf der Kippe stehen, reagieren wohl auf Fakten besser, als auf PC.</p>
<p>Kann es sein, dass wir ein unterschiedliches Verst&#228;ndnis von Politischer Korrektheit haben? Unter PC verstehe ich, dass man nicht mehr Sachen wie Paki oder Neger sagt und Dinge wie LehrerInnen schreibt, nicht die generelle Ablehnung von Rassismus und Kollektivismus. Will meinen: Ist es politisch unkorrekt, wenn einer eine subtile rassistische &#196;usserung mit Hilfe von politisch korrektem Vokabular macht?</p>
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	<item>
		<title>By: POLITISCH KORREKT &#187; Misanthropische Irrungen und Wirrungen</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5650</link>
		<dc:creator>POLITISCH KORREKT &#187; Misanthropische Irrungen und Wirrungen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:42:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] im Ansatz kapiert haben, um was es in der Sache eigentlich geht. Eine sch&#246;nes Beispiel daf&#252;r ist diese Seite. Dort las ich heute Morgen ganz erstaunt: Ya know, interessant ist, wie hartn&#228;ckig die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] im Ansatz kapiert haben, um was es in der Sache eigentlich geht. Eine sch&#246;nes Beispiel daf&#252;r ist diese Seite. Dort las ich heute Morgen ganz erstaunt: Ya know, interessant ist, wie hartn&#228;ckig die [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5641</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 22:33:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Benjamin: "Ja, du, aber die von dir kritisierten Medien nicht."

Achso - Missverst&#228;ndnis, weil da stand "von den Blogs".

"Ich habe eine Frage: Auf rassistische Vorf&#228;lle soll reagiert werden. Wenn jetzt bei einem Kind, das Igitt sagt, Rassismus als Ursache festgestellt wird. Soll man - dem Bericht zufolge, deine Meinung ist mir aber auch genehm - das Kind jetzt weiterhin Igitt sagen lassen?"

Also dem Buch zufolge (ich kenne auch nur Ausschnitte) sollte man dann den Ausspruch nicht-konfrontativ problematisieren ("Warum sagst du das?" ...) Ich finde das Beispiel mit dem Essen auch eher bl&#246;d, aber es ist halt nur ein Beispiel. M.E. soll an der Stelle gesagt werden: Schaut zweimal hin, wenn die Kinder etwas sagen. Ein "Igitt" ist eben NICHT per se rassistisch. Aber ein "Pfui, das ist Paki-Food, sowas esse ich nicht", w&#228;re schon eher bedenklich. Warum sollte der Kinderg&#228;rtner dann nicht mit dem Kind &#252;ber Essen und verschiedene Esskulturen reden?

"Wenn ich einem Kind sage “sowas sagt man nicht”, dann wird das Kind gewiss etwas daraus lernen. N&#228;mlich, dass es dieses zu jenen Personen besser nicht sagt."

Und das solche Aussagen eben nicht selbstverst&#228;ndlich sind (selbst wenn z.B. die Eltern sie &#228;ussern), sondern auf Widerspruch stossen. Damit ist m.E. schon einiges gewonnen.

"Aber hat man was davon, wenn die Leute ihren Rassismus nicht mehr &#228;ussern? Ich meine nicht. Die Leute sind ja immer noch rassistisch."

Also das geht jetzt nat&#252;rlich &#252;ber den Fall des Kindergartens weit hinaus. Ich glaube nicht, dass man durch die Tabuisierung von &#196;usserungen eingefleischte Rassisten bekehrt. Aber das Leben der Betroffenen macht es sicher etwas angenehmer. Der wichtigere Punkt ist aber: Durch eine erkennbare Ablehnung rassistischer &#196;usserungen kann die gesellschaftliche Akzeptanz derselben reduziert und damit mittel- bis langfristig auch die Geisteshaltung zur&#252;ckgedr&#228;ngt werden. Das zeigt z.B. die Einstellung von Jugendlichen in den USA zu Schwarzen, Homosexuellen, Frauen oder Behinderten. Wenn die Kinder nicht mehr denselben Quatsch von sich geben, wie die Eltern, dann wurde sehr viel gewonnen.

"Erkl&#228;rungen und Fakten w&#252;rden den Kern des Problems treffen, finde ich. Beim Kind also nicht ein plumpes “sowas sagt man nicht”, sondern erkl&#228;ren, wieso das Kind falsch liegt."

Also das trifft jetzt wieder beim Kind zu, klar. Wobei ja auch die Erkl&#228;rung irgendwie PC w&#228;re. Bei eingefleischten Rassisten bringen m.E. auch Erkl&#228;rung und Fakten nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benjamin: &#8220;Ja, du, aber die von dir kritisierten Medien nicht.&#8221;</p>
<p>Achso - Missverst&#228;ndnis, weil da stand &#8220;von den Blogs&#8221;.</p>
<p>&#8220;Ich habe eine Frage: Auf rassistische Vorf&#228;lle soll reagiert werden. Wenn jetzt bei einem Kind, das Igitt sagt, Rassismus als Ursache festgestellt wird. Soll man - dem Bericht zufolge, deine Meinung ist mir aber auch genehm - das Kind jetzt weiterhin Igitt sagen lassen?&#8221;</p>
<p>Also dem Buch zufolge (ich kenne auch nur Ausschnitte) sollte man dann den Ausspruch nicht-konfrontativ problematisieren (&#8221;Warum sagst du das?&#8221; &#8230;) Ich finde das Beispiel mit dem Essen auch eher bl&#246;d, aber es ist halt nur ein Beispiel. M.E. soll an der Stelle gesagt werden: Schaut zweimal hin, wenn die Kinder etwas sagen. Ein &#8220;Igitt&#8221; ist eben NICHT per se rassistisch. Aber ein &#8220;Pfui, das ist Paki-Food, sowas esse ich nicht&#8221;, w&#228;re schon eher bedenklich. Warum sollte der Kinderg&#228;rtner dann nicht mit dem Kind &#252;ber Essen und verschiedene Esskulturen reden?</p>
<p>&#8220;Wenn ich einem Kind sage “sowas sagt man nicht”, dann wird das Kind gewiss etwas daraus lernen. N&#228;mlich, dass es dieses zu jenen Personen besser nicht sagt.&#8221;</p>
<p>Und das solche Aussagen eben nicht selbstverst&#228;ndlich sind (selbst wenn z.B. die Eltern sie &#228;ussern), sondern auf Widerspruch stossen. Damit ist m.E. schon einiges gewonnen.</p>
<p>&#8220;Aber hat man was davon, wenn die Leute ihren Rassismus nicht mehr &#228;ussern? Ich meine nicht. Die Leute sind ja immer noch rassistisch.&#8221;</p>
<p>Also das geht jetzt nat&#252;rlich &#252;ber den Fall des Kindergartens weit hinaus. Ich glaube nicht, dass man durch die Tabuisierung von &#196;usserungen eingefleischte Rassisten bekehrt. Aber das Leben der Betroffenen macht es sicher etwas angenehmer. Der wichtigere Punkt ist aber: Durch eine erkennbare Ablehnung rassistischer &#196;usserungen kann die gesellschaftliche Akzeptanz derselben reduziert und damit mittel- bis langfristig auch die Geisteshaltung zur&#252;ckgedr&#228;ngt werden. Das zeigt z.B. die Einstellung von Jugendlichen in den USA zu Schwarzen, Homosexuellen, Frauen oder Behinderten. Wenn die Kinder nicht mehr denselben Quatsch von sich geben, wie die Eltern, dann wurde sehr viel gewonnen.</p>
<p>&#8220;Erkl&#228;rungen und Fakten w&#252;rden den Kern des Problems treffen, finde ich. Beim Kind also nicht ein plumpes “sowas sagt man nicht”, sondern erkl&#228;ren, wieso das Kind falsch liegt.&#8221;</p>
<p>Also das trifft jetzt wieder beim Kind zu, klar. Wobei ja auch die Erkl&#228;rung irgendwie PC w&#228;re. Bei eingefleischten Rassisten bringen m.E. auch Erkl&#228;rung und Fakten nichts.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Alarmschrei.de - Comments on PI setzt Standards</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5639</link>
		<dc:creator>Alarmschrei.de - Comments on PI setzt Standards</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 21:37:16 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;!--%kramer-ref-pre%--&gt;[...] von Rassistische Kinder &#38; Fondueverweigerer &#124; DER MISANTHROP &#8212; 9.7.2008 um 20:42 [...]&lt;!--%kramer-ref-post%--&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dev.wp-plugins.org/wiki/Kramer"><img src="http://burnttongue.net/wordpress/wp-content/plugins/kramer.php?kramer=gif-icon" class="technorati-balloon" alt="Kramer auto Pingback" style="border:0;" /></a>[...] von Rassistische Kinder &#38; Fondueverweigerer | DER MISANTHROP &#8212; 9.7.2008 um 20:42 [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5632</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 19:49:08 +0000</pubDate>
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		<description>Christian:
Ja, du, aber die von dir kritisierten Medien nicht. Denen ging es ja nie um die Initiative, sondern bloss um das kleine Zitat. Oder hast du Insiderwissen?

Ich habe eine Frage: Auf rassistische Vorf&#228;lle soll reagiert werden. Wenn jetzt bei einem Kind, das Igitt sagt, Rassismus als Ursache festgestellt wird. Soll man - dem Bericht zufolge, deine Meinung ist mir aber auch genehm - das Kind jetzt weiterhin Igitt sagen lassen?

Danke f&#252;r die Info. Das NCB ist also keine Beh&#246;rde, sondern eine Wohlt&#228;tigkeitsorganisation. 

Wenn ich einem Kind sage "sowas sagt man nicht", dann wird das Kind gewiss etwas daraus lernen. N&#228;mlich, dass es dieses zu jenen Personen besser nicht sagt. 
Aber hat man was davon, wenn die Leute ihren Rassismus nicht mehr &#228;ussern? Ich meine nicht. Die Leute sind ja immer noch rassistisch.

Wenn man was gegen Rassismus unternehmen will, dann ist - so meine ich - Political Correctness blosse Symptombek&#228;mpfung. 

Erkl&#228;rungen und Fakten w&#252;rden den Kern des Problems treffen, finde ich. Beim Kind also nicht ein plumpes "sowas sagt man nicht", sondern erkl&#228;ren, wieso das Kind falsch liegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian:<br />
Ja, du, aber die von dir kritisierten Medien nicht. Denen ging es ja nie um die Initiative, sondern bloss um das kleine Zitat. Oder hast du Insiderwissen?</p>
<p>Ich habe eine Frage: Auf rassistische Vorf&#228;lle soll reagiert werden. Wenn jetzt bei einem Kind, das Igitt sagt, Rassismus als Ursache festgestellt wird. Soll man - dem Bericht zufolge, deine Meinung ist mir aber auch genehm - das Kind jetzt weiterhin Igitt sagen lassen?</p>
<p>Danke f&#252;r die Info. Das NCB ist also keine Beh&#246;rde, sondern eine Wohlt&#228;tigkeitsorganisation. </p>
<p>Wenn ich einem Kind sage &#8220;sowas sagt man nicht&#8221;, dann wird das Kind gewiss etwas daraus lernen. N&#228;mlich, dass es dieses zu jenen Personen besser nicht sagt.<br />
Aber hat man was davon, wenn die Leute ihren Rassismus nicht mehr &#228;ussern? Ich meine nicht. Die Leute sind ja immer noch rassistisch.</p>
<p>Wenn man was gegen Rassismus unternehmen will, dann ist - so meine ich - Political Correctness blosse Symptombek&#228;mpfung. </p>
<p>Erkl&#228;rungen und Fakten w&#252;rden den Kern des Problems treffen, finde ich. Beim Kind also nicht ein plumpes &#8220;sowas sagt man nicht&#8221;, sondern erkl&#228;ren, wieso das Kind falsch liegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5631</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 19:34:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://burnttongue.net/wordpress/?p=869#comment-5631</guid>
		<description>Sebastian: 
Ich interpretiere den Spiegel-Artikel nicht so, dass das Buch generell negativ dargestellt werden soll. Meines Erachtens st&#246;rt sich der Journalist einfach an diesem kleinen Abschnitt, zum Rest &#228;ussert er sich ja gar nicht.

Bez&#252;glich der Stossrichtung: Zu behaupten, es werde manchmal Rassismus wahrgenommen, wo er gar nicht existiert, ist also rechtsradikal?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian:<br />
Ich interpretiere den Spiegel-Artikel nicht so, dass das Buch generell negativ dargestellt werden soll. Meines Erachtens st&#246;rt sich der Journalist einfach an diesem kleinen Abschnitt, zum Rest &#228;ussert er sich ja gar nicht.</p>
<p>Bez&#252;glich der Stossrichtung: Zu behaupten, es werde manchmal Rassismus wahrgenommen, wo er gar nicht existiert, ist also rechtsradikal?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Sebastian</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/rassistische-kinder-fondueverweigerer/#comment-5630</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 19:15:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://burnttongue.net/wordpress/?p=869#comment-5630</guid>
		<description>Mein Problem bei dieser ganzen Angelegenheit ist erst einmal, dass eine rechtspopulistische Karikatur des Buches als journalistische Berichterstattung verkauft wird. Die Sto&#223;richtung des Spiegel-St&#252;cks ist klar: Wir Europ&#228;er machen ein idiotisches Gehabe um Rassismus, den es gar nicht gibt. Dieses Topos ist nun einmal Bestandteil rechtsradikaler Diskurse (Disclaimer: Ich behaupte nicht, dass diese Zeitungen alle rechtsradikal seien, sondern "nur", dass sie vors&#228;tzlich oder fahrl&#228;ssig ein Versatzst&#252;ck rechtsradikaler Diskurse streuen und Desinformation betreiben).

Ob dieses Buch gut ist bzw. was daran gut und was daran schlecht ist, ist eine andere Frage. Um diese zu diskutieren, m&#252;sste man es erst einmal zumindest ann&#228;hernd richtig wiedergeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Problem bei dieser ganzen Angelegenheit ist erst einmal, dass eine rechtspopulistische Karikatur des Buches als journalistische Berichterstattung verkauft wird. Die Sto&#223;richtung des Spiegel-St&#252;cks ist klar: Wir Europ&#228;er machen ein idiotisches Gehabe um Rassismus, den es gar nicht gibt. Dieses Topos ist nun einmal Bestandteil rechtsradikaler Diskurse (Disclaimer: Ich behaupte nicht, dass diese Zeitungen alle rechtsradikal seien, sondern &#8220;nur&#8221;, dass sie vors&#228;tzlich oder fahrl&#228;ssig ein Versatzst&#252;ck rechtsradikaler Diskurse streuen und Desinformation betreiben).</p>
<p>Ob dieses Buch gut ist bzw. was daran gut und was daran schlecht ist, ist eine andere Frage. Um diese zu diskutieren, m&#252;sste man es erst einmal zumindest ann&#228;hernd richtig wiedergeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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