Wie sehen die Menschen Ihre Welt?
Wo werden wir in 10 Jahren sein?
Was wird aus dieser Welt wenn wir nicht mehr da sind?
Ich hab doch ‘ne Scheissahnung davon, frag’ lieber ‘nen Futurologen.
Doch da sich mir anlässlich Tapedecks Blogparade “Eure Sicht der Welt” mal wieder die Gelegenheit bietet, Kritik an Naturverherrlichern und Cholerikern zu üben, äussere ich mich halt auch zu diesem einen Thema, das ich zwar so verdammt gerne mag, bei dem Objektivität jedoch kaum möglich ist: Unserer Zukunft.
Nein, Leute, ich spreche hier nicht von einer gemeinsamen Zukunft mit einer hübschen Lady, die das hier vielleicht gerade liest - obwohl, mal wieder die eine oder andere Beziehung täte meinem Verstand und meinen nackten Nerven auch ganz gut - sondern von Möglichkeiten und Chancen der menschlcihen Zivilisation.
Doch beginnen wir vorne: Wie ich die Welt sehe?
Recht pragmatisch, dünkt mich. Menschen bauen Scheisse, das ist einfach so. Manchmal verdammt grosse Scheisse. Das hinderte den homo sapiens aber auch nicht daran, Jahrtausende der Hungersnöte und blutigster Kriege zu überstehen. Irgendwie geht’s immer weiter. Das Paradies auf Erden ist zwar nicht möglich, aber wir sind heutzutage doch schon ein kleines Stückchen näher dran als noch vor dreissig Jahren.
In 10 Jahren werden wir die heutigen Probleme wohl noch nicht restlos geschluckt haben, aber ein paar Konflikte dürften sich doch abgeschwächt haben. Ich wage gar zu schätzen, dass sich der Islamismus dann bereits mit einem Bein im Grab befindet. Seine Todesschmerzen werden zwar entsetzlich sein, was wir auch zu spüren bekommen, aber ein Edne wird absehbar sein. Und wenn auch die politische wie wirtschaftliche Lage leicht anders aussehen wird, werden die meisten Leute weiterhin so sehr von ihrem Daily Struggle in Beschlag genommen werden, dass alles, was über die Kommunalebende hinausgeht, ein fernes Lichtchen am Horizont darstellen wird.
Wenn die Menschheit einmal verreckt ist, dann wird es mit der Erde so weitergehen wie bisher. Intelligente Säuger vergewaltigen einander. Kleine Bodenbewohner führen den totalen Krieg. Kerbtiere löschen ganze Staaten aus. Arten vergehen, machen Platz für neue, die erst aufgrund von Extremereignissen, die den Tod tausender Arten bedeuten, ihren Siegeszug antreten können. Die Brutalität der Natur wird erst eine Ende nehmen, wenn die letzten atomaren Verbindungen zerfallen und nichts als ewige, schwarze Kälte übrig bleibt.
Doch bis mein Hirn jegliche Aktivität aufgegeben hat, möchte ich doch gerne ein so schönes Leben führen wie möglich, ohne dabei allzu asozial durch jedwelche Wandelhallen hasten zu müssen. Und nun möchte ich nichts mehr hören von irgendwelchen Dystopien oder Weltuntergansszenarien. Ich hab schon genug Schiss, dass jemand, den ich kenne, sterben könnte. Hören zu müssen, dass dies tagtäglich jemandem passiert, würde ich nicht ertragen.
fearblog - Blogparade: Eure Sicht der Welt
Saturday, September 22, 2007 at 12:29
Kann ich gut nachvollziehen - die Welt ist aufgrund vergangener Vorfälle schon genug im Arsch, aber der homo sapiens ist leider zu 90% ein verdammt dummes und ignorantes Lebewesen. Und die restlichen 10% können dagegen nichts tun. Macht ist nunmal gleich Überzahl…
Friday, December 21, 2007 at 16:22
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