Muss man zitieren, wenn man kann?

Was bleibt?! Man möchte Leute einfangen, man möchte Dinge in Bewegung setzen, und ist auf der Suche nach den richtigen Mitteln. Ob die Bloggerei in der Lage sein kann, Diskurse anzukurbeln? Nachdem ich nun eine Weile selbst aktiv mitmische und mich schon seit eh und je im Web bewege, kommen mir mehr und mehr Zweifel über die Diskursfähigkeit des Mediums Blog. Und doch: Es gibt sie. Blogs, die bewegen. Doch dahinter steckt viel Arbeit, viel Zeit. Doch schwappt der Diskurs hinüber in die reale Welt? Vielleicht, ab und an, oder eher gar nicht?! So wie unsere Welt sich partikularisiert, dadurch, dass unsere Wahrnehmung von ihr vermittels Tele- und anderen Medien bald gleichzeitig genannt werden kann und Entfernungen zusammenschrumpfen - genau deshalb liest man einen Blogeintrag, oder man liest ihn nicht. Dementsprechend gehört man in eine thematisch verzahnte Gruppe oder nicht. Außenseiter werden, wie in allen Gruppendynamiken viel zu oft mit Ignoranz gestraft.

Alexander Trust: Kann man bloggen, wenn man muss?

Lest den Artikel einfach. Tut euch gut.

Und ich geh’ jetzt denken, mit Kopfschmerzen. Irgendwann werd’ ich dann noch Stellung dazu beziehen. Wenn ich die Qual der Ernüchterung hinter mir habe, resp. damit klar komme, dass sich in der letzten Zeit ein immer klareres Bild von der hiesigen Blogosphäre abzeichnet: Dass es so dahindümpelt, Relevanz keinen interessiert und wir ein verdammtes Abbild der Gesellschaft sind.







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2 Kommentare

  1. Alexander Trust

    Dank fürs Verlinken. ;) Bin schon auf die Stellungnahme gespannt.

  2. burnttongue

    Bittschön. Dauert noch etwas mit der Stellungsnahme, bin momentan ziemlich im Zwiespalt was Politblogs und ‘Relevanz’ anbelangt.




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