Auf dem Dach eines türkischen Gemeinschaftszentrum in Olten (SO) darf nun also ein Minarett gebaut werden, so hat zumindest das Bundesgericht entschieden.
Einen Stopp der Initiative “Gegen den Bau von Minaretten” bedeutet dies aber noch lange nicht. Im Gegenteil, den Minarett-Gegnern gibt dieser Entscheid erst recht Aufwind, und Motivation, die Initiative beim dem Volk durchzubringen.
Mit der Initiative soll der Religionsfrieden in der Schweiz gesichert werden und zudem christlich-abendländische Kultur gestärkt werden.
Nun, das Initativkomitee bedient sich starker Verallgemeinerungen und mir schmeckt die ganze Chose ebenfalls nicht ganz so gut wie zum Beispiel ein Erdbeertörtchen.
Statt den Islam zu verurteilen (bedenke, eine jede Religion fusst auf dem Prinzip, sie sei die einzig wahre und einzige ihre Anhänger würden ‘erlöst’ werden), sollte man besser die mickrigen, fudamentalistischen Emporkömmlinge, die sich Anhänger des Islams schimpfen, in ihre Schranken verweisen und ein klares Zeichen dafür setzen, dass sich Westeuropa von Islamisten keineswegs einschüchtern lässt und dass hier die Trennung von Staat und Religion niemals erschüttert werden kann und darf.
Die muslimischen Verbände und Gruppierungen der Schweiz könnten damit beginnen, indem sie sich klar vom Islamismus distanzieren und freiwillig darauf verzichten, ihre Minarette zu bauen, um ein Zeichen der Versöhnung und gegen muslimische Extremisten zu setzen…
Friday, October 5, 2007 at 12:07