Nein, ich bin nun wirklich kein Liebhaber von magersüchtigen Models. Ist Magersucht doch einerseits nicht ganz ungefährlich, und sind andererseits magersüchtige Models für mich nicht gerade der Inbegriff von Schönheit.
Dinge zu verbieten, die man nicht mag, wäre allerdings etwas gar merkwürdig.
Frankreich untersagt die Abbildung von besonders dünnen Models. Bei Verstössen drohen Haftstrafen und Geldbussen.
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Damit soll verhindert werden, dass das von Mannequins transportierte Schönheitsideal zu Magersucht verleitet. Das Verbot soll für Modemagazine, Onlinemedien und die Werbung gelten.
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Der Gesetzentwurf sieht Haftstrafen und Geldbussen bis zu 30′000 Euro gegen Personen vor, die «andere anstiften, bis zu einem extremen Grad nichts zu essen». In Frankreich leiden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis zu 40’000 Menschen an Magersucht, die meisten von ihnen sind Mädchen und Frauen.1
Machen es sich diese Leute nicht etwas einfach, wenn sie die magersüchtigen Models für die allgemeine Magersucht verantwortlich machen? Und bei einem simplen Foto gerade von Anstiftung zur Magersucht zu reden, ist auch etwas gewagt.
Wie auch immer, die Freiheit wird mit diesem Verbot eingeschränkt. Und Freiheitsbeschränkungen haben selten Gutes zu bedeuten.
Einen schlechten Einfluss kann so ziemlich alles haben. Selbst Walt Disney-Filme. Was auch immer jemand tut, auf irgendeinen anderen hat diesen einen schlechten Einfluss. Und die meisten Entscheidungen (auch die Entscheidung, zu magern, bis die Rippen hervor stechen) haben so viele verschiedene Ursachen und Einflüsse, dass es beinahe naiv-dümmlich wäre, einen einzelnen Einflussfaktor herauszupicken und den zu verbieten.
Dieses Verbot ist absolut unsinnig, sinniger wäre schon, den Eltern mal klar zu machen, dass sie Verantwortung tragen für ihre Mädchen (und Jungen).
Tuesday, April 15, 2008 at 21:15
Friday, November 7, 2008 at 10:31
huhu
Friday, November 7, 2008 at 16:14
ho ho ho