Schon erstaunlich, wie sehr ein schlecht gemachtes, an sich stinklangweiliges Filmchen die halbe Welt erzürnen kann.
“Es ist schon eine ziemliche Packung, die dem Zuschauer zugemutet wird. Es ist ein direkter Sprung ins Gesicht all jener, die die Probleme leugnen oder auf die lange Bank schieben wollen. Es ist aber kein rassistischer oder blasphemischer Film.”1
Blasphemie und Rassismus in einem Satz? Nun, das ist heftig. Wenn wir die beiden Dinge gleichsetzen, nun, dann lasst uns doch gleich Lobeshymnen auf die Theokratie singen.
“Fair ist „Fitna“ nicht: der Film verschweigt die Rolle des Westens bei der Finanzierung und Stabilisierung der elenden Verhältnisse in arabischen Ländern, die die Jugend in die Arme der Extremisten treibt, er verschweigt die Verurteilungen des Terrors durch islamische Führer und er verschweigt die Opfer der vom Westen finanzierten oder initiierten Kriege in muslimischen Ländern.”2
Suggestion ist etwas schönes, hm? Man mag sie bei “Fitna” kritisieren, doch wenn man den Westen für den Islamismus verantwortlich machen will, dann ist sie recht und billig.
“Niederländische Muslim-Verbände erklärten kurz nach Veröffentlichung, er sei nicht so schlimm wie erwartet. Sie hatten befürchtet, Wilders würde im Video den Koran verbrennen oder ihn in Stücke reissen. Dies sei aber nicht der Fall.”3
So what? Auch wenn er das Märchenbuch zerrissen hätte… Haben wir jetzt Gesetze, die das Zerreissen von Büchern verbieten? Ach nein, stimmt, es wäre ein Akt purer Blasphemie. Wie fürchterlich. Wie rassistisch.
“Seit Donnerstagabend ist der Film nun auf der Website www.liveleak.com einzusehen – und zeigt, dass Wilders exakt auf der Augenhöhe und dem Niveau derjenigen argumentiert, denen seine Kritik gilt.”4
Sind wir nicht alle ein bisschen Suizidbomber? Und Geert ganz besonders?
“[Fitna] behandelt ein Phänomen, das, wie mittlerweile jeder informierte Leser weiss, jüngeren Datums ist und sich primär aus politischen und sozialen Missständen nährt: eine tiefe Frustration, die dann auf unselige Weise in eine tödlich bornierte und rückständige Lesart der religiösen Schriften umgewandelt wird.”5
Vielleicht hat der islamistische Terrorismus auch einfach mit dem Islam selbst zu tun? Religionen haben immer das Potential zu gewaltigen Massakern aufzurufen. Aber vermutlich hatten die mittelalterlichen Kreuzzüge auch nichts mit der Religion zu tun.
Saturday, March 29, 2008 at 4:56
Der Film zeigt die radikale Seite des Islam. Er zeigt den Islamismus in Reinkultur. Er straft jene lügen die versuchen islamistischen Terror mit der Rolle des Westens im Orient zu entschuldigen.
Der Westen will mit den Oelstaaten Geschäfte machen und dazu benötigt er ruhige Verhältnisse. Aus diesem Grund arbeitet man mit den dortigen Despoten zusammen. Es gibt ja kaum ein islamisches Land, welches nicht von einem Diktator oder König regiert wird. Das ist aber nicht die Schuld des Westens!!!
Der Islamismus hat seine Wurzeln im Islam und ist kein Produkt des Westens. Der Islam verstand sich von Anbeginn an als eine Bewegung. Mohammed gründete seine Sekte mit 40 Jahren, nachdem er ähnlich wie Uriella eine Vision hatte. Angeblich ist ihm Erzengel Gabriel erschienen. (Vielleicht war es ja aber auch der Teufel). Die Mekkaner waren zunächst gar nicht begeistert von Mohammeds neuer Religion und schliesslich musste er gar aus Mekka nach Medina fliehen. Dort fand er unter den Armen zahlreiche Anhänger. Man finanzierte sich mit Raubüberfällen auf Karawanen und Kriegen gegen reiche jüdische Stämme und die Mekkaner, welche bei Badr vernichtend geschlagen wurden. Dabei scheute Mohammed auch nicht davor zurück während eines heiligen Monats anzugreifen. Um dies zu rechtfertigen musste er allerdings noch eigens ein paar Suren erfinden, die er als Weisungen Gottes ausgab. Der Islam hat sich bereits unter Mohammed mit dem Schwert verbreitet.
Heute Islamisten versuchen im Grunde genommen nur Mohammeds Werk zu vollenden. Die Welt ist in das Haus des Friedens (überall dort wo der Islam herrscht) und das Haus des Krieges (dort wo die Ungläubigen d.h. alle Nichtmuslime leben) eingeteilt. Im Haus des Krieges ist der heilige Krieg (Tschihad) Pflicht. Nun kann man den Islam natürlich so definieren wie das heutzutage ein Islamwissenschaftler tut oder man kann ihn so interpretieren wie das der Analphabet Mohammed getan hat. ;-))
Saturday, March 29, 2008 at 8:19
es wurde Zeit, dass mal jemand den Gedankengang :
was sollte sein (Text)
was ist real ???? darstellt !
warum tut kaum ein Muslim etwas gegen seine eigenen Terroristen ??
muss man dumme Menschen nicht aufklären darüber ,dass es keine Jungfrauen im Himmel gibt und schon garnicht für hinterhältige Mörder ??
Muss man diese schleichende “Geschichtsbuch-Fanatisierung ” bekämpfen oder nicht .???
wie gefährlich sind “Mör-daner” ?
Ist das alles nur um bei “zurückgebliebenen”,
altmodischen , Ungebildeten oder Falschgebildeten die absolute Macht zu behalten ????
Saturday, March 29, 2008 at 17:59
Alexander, in Anbetracht der Tatsache, dass sich Muslime stets auf Mohammed berufen, sollte man vielleicht den Islam so interpretieren, wie er es getan hat. Es ist auch reichlich sinnlos, wenn westliche Gelehrte den Islam als durch und durch friedfertige Religion interpretieren und den Islamismus nicht als Teil des Islams ansehen, sondern als Reaktion auf einen im Orient agierenden Westens.
Aber natürlich ist es möglich, dass jemand, der in Namen von Mohammed Leute umbringt, gar nicht islamisch motiviert ist. Vielleicht esse ich auch gar nicht, weil ich Hunger habe, sondern…
H-J, Religion hat nicht zwingend etwas mit Dummheit zu tun, auch nicht unbedingt mit einem Bildungsmangel. Was die islamische Gesellschaft jedoch braucht, das ist eine Zeit der Aufklärung.
Saturday, March 29, 2008 at 22:49
Banjamin, es ist nicht falsch, wenn man sich die zweifelhafte Figur Mohammeds einmal genauer anschaut. Ebenfalls teile ich deine Auffassung, dass der Islam eine Aufklärung benötigt, wie das die westliche Christenheit (Katholiken und Protestanten) hinter sich haben.
Mohammed war kein Heiliger und ein einfacher Mann, der weder schreiben noch lesen konnte. Mit 40 Jahren hatte er, ähnlich wie Erika Bertschiner alias Uriella eine Vision. In Sure 96 wird darüber berichtet. Angeblich ist im Erzengel Gabriel erschienen und hat ihm eine göttliche Botschaft übermittelt. Dumm einfach, dass ihm die Mekkaner keinen glauben schenken wollten und ihm, als er mit seinen Predigten einfach nicht mehr aufhören wollte, sogar nach dem Leben trachteten. Infolge floh er von Mekka nach Medina, wo er unter den dortigen Armen mit seinen Heilsbotschaften zahlreiche Anhänger fand. Man finanzierte sich mit Raubüberfällen auf Kaufmannskarawanen, die man sogar an heiligen Monaten (wo keine kriegerischen Handlungen erlaubt waren) durchführte und führte Kriege gegen die Mekkaner und die reichen Juden von Medina, welche man schlussendlich vertrieb, tötete oder versklavte. Selbstverständlich konfizierte man dabei ihren Besitz. Nachdem die Mekkaner bei der Schlacht von Badr vernichtend geschlagen wurden (es kam zur Schlacht, weil sich die Mekkaner gegen die ständigen Überfälle auf ihre Karawanen wehren wollten) marschierten die Muslime in Mekka ein. Wer zum Islam konvertierte wurde gnädigerweise am Leben gelassen, die anderen mussten fliehen oder sterben.
Noch eine Anmerkung zum Märtyrertod. Christliche Märtyrer waren Leute, die ihres Glaubens wegen gejagd, gefoldert und schliesslich getötet wurden. Es waren Leute, denen man anbot sie am Leben zu lassen, wenn sie ihrem Glauben abschworen, die sich dann aber für ihren Glauben und ihre Überzeugung opferten. (In Erwartung des Paradieses an das sie glaubten).
Für Muslime ist ein Märtyrer jemand, der im Kampf für den Islam fällt. Und das ist ein nicht unwesentlicher Unterschied. Denn so rechtfertigen Selbstmordattentäter ihre Selbstmordanschläge. Sie behaupten, dass sie für den Islam gestorben sind, wenn sie sich inmitten von sogenannten “Ungläubigen” in die Luft sprengen. Diese Idee ist übrigens nicht neu, schon die Assassinen (das französische Wort Assassin stammt von ihnen ab, es kommt aus der Zeit der Kreuzzüge) kannten diese Art von Märtyrertod.
Sunday, March 30, 2008 at 18:16
Eine Religion, die mit viel Blutvergiessen gegründet wurde…
Nun, der Begriff Märtyrer hat laut Wikipedia auch im Islam eine umfassendere Bedeutung, aber darum soll es jetzt nicht geben.
Interessant ist jedoch, was Wikipedia über die Assassinen schreibt: “Die Assassinen waren keine rohen Gewaltmenschen, sondern handelten gemäß einer starken ideologischen Überzeugung. Sie wollten den Gottesstaat wiederherstellen, also die islamische Grundordnung, wie sie der Prophet Mohammed hinterlassen hatte.”
Eine ähnliche Ideologie findet sich auch bei heutigen Islamisten.
Die Geschichte wiederholt sich…
Monday, March 31, 2008 at 12:23
Religion ist eine notwendige Erfindung der Menschen um das Volk “im Griff” zu behalten.
Ist auch wichtig, aber wegen einem “Schlauen Buch” (an dem immer 20 -30 Leute geschrieben haben.) und irgend welchen “Rechthabern” darf
N i e m a n d einen Mord begehen, weil diese Bücher “alle” , Koran, auch die Bibel, zur Orientierung und Lebendshilfe geschrieben worden sind und “Niemals” fanatisch gemeint sind.
Monday, March 31, 2008 at 12:52
man muss mal die Zeiten vergleichen.
1200 vor Christ. hat man gerade Eisenverarbeitung erfunden, entdeckt und es gab schon vereinzelt Menschen,die Schrift beherrschten in den Führungsschichten, sprich: kaiser- und kirchenähnlich.Alles wurde, mehr oder weniger von bis zu 100 Personen, nach eigener, oder dem Chef eigene, Phantasie interpretiert um beim Volk Eindruck zu schinden und Revolten vorzubeugen, also “Reglementierung” und angebliches Geschichtsbuch.
Ohne Religion (”der Über-Grosse ????”) hätte man das Volk nicht steuern können oder damals (ohne Fachwissen) von früher trichinenverseuchten und leicht verderblichen Schweinen (ohne Kühlschrank)
fernhalten können usw. Ergo alles war rein zweckgebunden, je nach Region und Bildungsstand.