Während in der Schweiz eine Masernepidemie herrscht, gibt’s in Teilen der USA eine Pertussis-Epidemie. Besser bekannt als Keuchhusten.
Was tut Keuchhusten im einundzwanzigsten Jahrhundert, könnte man sich fragen.
Er tötet.
The WHO estimates that 294,000 infants died of pertussis worldwide, and in the prevaccination era there were on the order of 10,000 deaths a year from pertussis in just the U.S. alone.1
Während es hierzulande noch wenige Tote sind, die an Krankheiten sterben, gegen die es einen umfassenden und bewährten Impfschutz gibt, könnte man in Zukunft vermehrt von solchen Fällen hören. Abhängig davon, ob die morbide Erfolgsgeschichte der Impfgegner weiter geht.
Die Politik foutiert sich darum. Da wird lieber gezankt und gekeift, über Scheininvalide und Jugendgewalt, Rassismus und Neonazis gejammert, als die eine oder andere Impfung obligatorisch zu machen und so beinahe spielend leicht ein paar kleine Kinder vor dem Tod zu retten.
Doch der Geist ist unwillig, genau wie das Fleisch. Eingriffe des Staates in die persönliche Freiheit werden anderswo gerne gesehen, doch wenn’s ums Impfen geht, habe sich der Staat gefälligst zurück zu halten. Merkwürdig dünkt dies keinen.
Ausser die Polio:
What’s likely to happen next if pro-science forces don’t get their acts together is a sadly predictable phenomenon. The more vaccination rates fall, the more frequently outbreaks like this will occur. The more vaccination rates fall, the more children and adults will become ill with vaccine-preventable diseases. The more vaccination rates fall, the more deaths there will be. If antivaccinationists get their way, maybe even polio could make a comeback.2
May 16, 2008