Islamismus - Das Problem in Deutschland I/II

Das Thema ist mittlerweile ausgelutscht, abgekaut und eine weitere Berichterstattung darüber erscheint obsolet.

Ist es nicht so?

Hell no. Und ich will mich gleich zu Beginn dieser Trilogie dem grossen Historiker Hans-Ulrich Wehler anschliessen:

“[...] endlich eine offenherzige Diskussion über die Stellung der deutschen Muslime zu führen, auch über ihre Integrationsunwilligkeit und Demokratieunfähigkeit.”

Die Berichterstattung über Islamismus, nicht integratonswillige Ausländer und antidemokratische Indivduen/Gruppierungen ist genau deshalb nicht hinfällig geworden, weil es einerseits ein immer noch nicht gelöstes Problem darstellt, andererseits auch dem ganz einfachen Manne unter den Fingernägeln brennt.

Nun, zum jetzigen Zeitpunkt scheint eine “offenherzige” Diskussion jedoch unmöglich, oder nur unter erschwerten Bedingungen.

Wieso?

Weil man es in diesem Falle mit extrem starken Lagern zu tun hat. Zwei Lager, deren Positionen sich fundamental unterscheiden. Da wären einerseits Islamgegner, andererseits Islamfreunde.

Nun denn, ich beginne mich zu wiederholen. Doch die Mühlen meiner Opponenten drehen sich noch langsamer.
Deshalb, ich werde nicht versuchen, jemanden meine Meinung einzuprügeln, woran mich jedoch keiner hindern kann, ist, dass ich in den Tiefen des Webs grabe und die brauchbaren Informationen hervorhole. Und wenn jemand ignoriert, was Wehler zu sagen hat, dann ist das keineswegs Skeptizismus, dann ist das eine stark verschobene Realitätswahrnehmung.

Also, sprechen wir über das Problem, damit wir das hinter uns haben, ich hatte ne schlechte Nacht und für viele von euch wird der heutige Tag wohl auch nicht das, was ich gerne einen Marshmallows&Donut-Day nenne, sondern grauer, trüber, seichter Alltag.

Wehler nimmt in seinem Artikel “Türkenprobleme ohne Ende” - leicht polemischer Titel, aber anders hört ja niemand zu - keinen geringeren als den so oft kritisierten Ralph Giordano in Schutz. Nimmt man derer beiden Aussagen zusammen, so kommt ein Intellekt zusammen, den nur abgefeimte Dogmatiker in Frage zu stellen versuchen. Wehler fordert des weiteren eine forcierte Integrationspolitik und kritisiert die starre Haltung der DITIB.

Interessanter Artikel? Gewiss. Die Gefahr, dass er sang- und klanglos im Web versinkt? Hoch. Das Risiko, das er missverstanden wird? Noch grösser. Leider.

Hans-Ulrich Wehler: Türkenprobleme ohne Ende







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