Hell Houses

Hell Houses sind Veranstaltungen, bei denen meist Evangelikale in Theaterstück-artigen Szenen die ewigen Torturen in der Hölle darstellen, die den Besucher erwarten, wenn er sich nicht strikt an den vorgegebenen Verhaltenskodex hält. Zu den Sünden gehören unter anderem Abtreibung, Homosexualität, vorehelicher Sex, Selbstmord, Alkohol, Drogengebrauch im weitesten Sinn und Okkultismus, wozu Esoterik in jeglichen Formen gehört. Dem Besucher wird sehr bildlich vor Augen geführt, was geschehen wird, wenn er kein christlicher Fundamentalist wird: Er landet in der Hölle.

Wahrlich, es sind Höllenhäuser. Die Darstellungen sind erschreckend. Wer schwache Nerven hat, der wird beim Besuch eines Hell House innere Pein durchleiden. Den Atheisten erwarten in den Höllenhäusern zumeist geistige Qualen, besonders wenn er miterlebt, wie Eltern ihre Kinder oder die Kirchenleiter ihre heranwachsenden Schäfchen in diese Höllenhäuser bringen.

Das Ziel der Hell Houses ist klar: Kindern und auch Erwachsenen tiefe Furcht vor der ewigen Verdammung einimpfen. Indoktrination in ihrer Reinform.

Man möchte bloss wissen, wie viele kleine Kinder schlaflose Nächte durchleiden, weil sie nach dem Besuch eines Höllenhauses um ihre nicht evangelikalen Spielkameraden bangen, die natürlich in der Hölle landen.

Hier ein Ausschnitt aus Richard Dawkins Fernsehdokumentation The Virus of Faith (Dawkins beim Besuch des Höllenhauses von Pastor Keenan Roberts in Arvada, Colorado):







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1 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiHell HousesPubliziert am 23. July 2008 im Blog «DER MISANTHROP»




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