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Benjamin B., published on
Saturday, September 27, 2008 at
16:54, filed under
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Saturday, September 27, 2008 at 17:50
Sunday, September 28, 2008 at 3:27
So ein Unfug. Dieser Freiheitswahn ist bis zu einem gewissen Punkt ja gut und richtig (Stichwort Drogen), aber zuzulassen dass die körperliche Unversehrtheit Dritter nachweislich gefährdet wird - und das nicht bloß im Ausmaß von Passivrauchen und Lärmbelästigung - ist das keinesfalls. Hier fehlt mal wieder die Vernunft zu Differenzieren.
Sunday, September 28, 2008 at 12:17
Die Frage ist schliesslich und endlich eben, ob man diese Grenze vor oder hinter dem Besitz von Schusswaffen zieht.
Körperverletzung an und für sich soll natürlich illegal sein. Aber was ist mit all jenen Faktoren, die Körperverletzung wahrscheinlicher machen oder vereinfachen? Wie entscheidet man, welche dieser Faktoren man verbieten will und welche nicht?
Hier trennen sich Paternalisten und Liberale. Erstere wollen per Gesetz dafür sorgen, dass möglichst wenige Leute irgendwie durch irgendwas zu Schaden kommen. Letzteren ist die Freiheit viel wichtiger. Auch wenn durch mehr Freiheit mehr Leute sterben würden, lehnen sie es ab, dass der Staat all diese Risikofaktoren kontrolliert.
Sunday, September 28, 2008 at 19:35
Tut mir Leid, aber die “liberale” Einstellung dazu halte ich für viel zu extremistisch. Hier wird eine Ideologie verherrlicht, ohne dass daran gedacht wird, dass man vielleicht auch mal Abstriche zugunsten der Sicherheit der Menschen machen könnte. Und zwar dort, wo sie einerseits sinnvoll sind, andererseits das Leben der Bürger nicht allzu sehr einschränken.
Ich bin immer dafür, dass man bei solchen Entscheiden mit einer differenzierenden Vernunft an die Sache heran geht, nicht mit Extremen. Ein solches Extrem wäre “Freiheit über alles - scheiß auf Kollateralschäden”, ein anderes “Alles in die Hand des Staates, der wird’s schon richten” oder auch “Leben wir doch einfach nach der Bibel, da steht alles drin was wichtig ist!”. All diese Ansichten lehne ich ab, genau wie die strikte Kategorisierung in “Paternalismus” und “Liberalismus”. Ich bin für Kompromisse, für Einschränkungen da, wo sie der Gesamtheit dienen. Wer diese festlegt oder entscheidet, was nun “sinnvoll” ist - ja, das ist eine andere Frage, die nicht so leicht zu klären ist. Politik oder Gesellschaftsleben sind aber nun mal schwierig zu bewältigende Materie, die mit Faust-drauf-Methoden nicht angegangen werden darf.