“You offend God not only by stealing, blaspheming or coveting your neighbour’s wife, but also by ruining the environment, carrying out morally debatable scientific experiments, or allowing genetic manipulations which alter DNA or compromise embryos,” he said.
Bishop Girotti said that mortal sins also included taking or dealing in drugs, and social injustice which caused poverty or “the excessive accumulation of wealth by a few”.1
Leidvoll krümmt sich die katholische Kirche auf dem Sterbebett, doch ihr Geist blüht noch, ist gefüllt mit fanatisch kreativen Einfällen.
Gnadenlos konservativ und absolut weltfremd waren ja schon die alten sieben Todsünden. Wer kommt schon gegen die brutale Macht der Faulheit oder gar der Wollust an?
Doch jetzt bandelt der Papst mit den Sozis und den Grünen an, nebst einer Verbeugung vor den Technophoben und den militanten Abtreibungsgegnern. An sich spreche ja auch ich mich dafür aus, die Umwelt nicht zu zerstören oder keine Drogen zu verkaufen, doch diese Worte aus dem Munde der katholischen Kirche? Eine Institution, die durchwuchert ist von Pädophilie und deren blutiges Erbe immer noch auf ihr lastet. Leere Worte sind es, so lange die Kirche nicht vor der eigenen Tür kehrt. Leere Worte bleiben es auch danach noch, da die neuen sieben Todsünden gottlos vage definiert sind. Sündigt man also nun, wenn man Messwein trinkt? Schliesslich ist Alkohol eine verflucht beliebte Droge. Dazu die schlichte und PR-wirksame Verdammung des Reichtums, der Globalisierung und diverser irdischer Vergnügen.
That damn filthy pope, hm?
evil under the sun - Todsünden im Zuge der Globalisierung.
pharyngula - We’re all going to hell now
Tuesday, March 11, 2008 at 8:21
Tuesday, March 11, 2008 at 10:24
Tuesday, March 11, 2008 at 17:00
Jesus verwandelt Wasser in Wein und insoweit kann Alkohol nicht pauschal verdammt sein. Es kommt halt auf die Menge an. ^^
Tuesday, March 11, 2008 at 18:54
Und Völkerwanderungen waren ein Vorläufer der Globalisierung. Vielleicht sollte sich der Papst seine Widersprüche noch einmal überlegen.
Wednesday, March 12, 2008 at 13:01
Das Problem mit dem Papst ist einfach, dass er faktisch machen kann, was er will, da hält ihn niemand auf. Deshalb ist es ihm auch egal, wenn sich seine Aussagen widersprechen - innerhalb des Systems der katholischen Kirche stimmen diese Aussagen …
Wer weiß, vielleicht bricht das der kath. Kirche irgendwann mal das Genick. Vielleicht ändert sich die Situation aber auch irgendwann einmal.
Wednesday, March 12, 2008 at 20:19
Nein, das Problem ist nicht, dass der Papst machen darf, was er will. Das Problem ist sein immenser Einfluss.