Ein kurzer Gedanke zum Rassismusverbot

Es wäre äusserst bedenklich, wenn einzig ein Verbot von rassistischen Äusserungen und Hakenkreuzen uns von einem nationalsozialistischen Reich trennen würde.

Anders gesagt: So frank und frei wie man hierzulande für den Kommunismus werben darf, wäre die Schweiz schon längst eine leninistische Diktatur.







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6 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiEin kurzer Gedanke zum RassismusverbotPubliziert am 27. April 2008 im Blog «DER MISANTHROP»

  2. David

    Das Ziel des Antirassismusgesetzes ist nicht, eine Nazi-Diktatur zu verhindern, sondern Verleumdungen und Diskriminierungen im Hier und Jetzt zu bekämpfen. Hakenkreuze sind in der Schweiz nicht verboten.

  3. thommen

    Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. So ähnlich könnte man dualistisches Denken beschreiben… Es entspricht in etwa genau diesem NS- und Faschodenken, deren Symbole nicht verherrlicht werden sollen. Ich sehe übrigens nirgendwo Verehrung kommunistischer Symbole.

    Ich erinnere daran, wie die KP in der Schweiz beurteilt und behandelt wurde im letzten Jahrhundert. Und wie es beim Nationalsozialismus eine Zeit gebraucht hat, bis er aufgearbeitet wurde, braucht es beim realexistierenden Sozialismus auch seine Zeit. Übrigens: Beim Kapitalismus wird es noch länger dauern! Aber der wird erst nach dem Religionismus drankommen! ;)

  4. Benjamin B.

    David, momentan vielleicht noch nicht verboten. Doch ein umfassendes Verbot von rassistischen Zeichen ( http://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/dokumentation/red/2003/2003-02-120.html ) soll jedoch in Arbeit sein. Und beim Verbot von solchen Symbolen geht es wirklich darum, dass eine Nazi-Diktatur verhindert werden soll. (Siehe auch “Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist nach dem deutschen Strafrecht ein Vergehen, das in § 86a StGB geregelt ist. Bei diesem Staatsschutzdelikt handelt sich um ein abstraktes Gefährdungsdelikt. Schutzgüter sind der demokratische Rechtsstaat und der politische Friede.” ( http://de.wikipedia.org/wiki/Verwenden_von_Kennzeichen_verfassungswidriger_Organisationen ))

    Thommen, noch nie jemanden gesehen, der Hammer und Sichel trägt? Oder den “Kommunistenstern”?

  5. David

    Aber das hat nichts mit einem Rassismusverbot zu tun, und rein gar nichts mit dem heutigen schweizerischen Antirassismusartikel.

  6. Benjamin B.

    Näheres zum Swastikaverbot auch hier (und ja, ich denke, dieses Posting würde ich unterschreiben):
    http://blog.jan-filter.de/2007/11/05/swastika/

    Eine ähnliche Position auch hier:
    http://liberatus.kaywa.ch/verschiedenes/naive-forderung-nach-einem-verbot-rassistischer-symbole.html

  7. Benjamin B.

    David, du spielst auf den Titel dieses Postings an. Dieser ist tatsächlich ungünstig gewählt.

    Zum Rassismusverbot möchte ich auf folgenden Artikel hinweisen, der meiner Meinung ziemlich gut entspricht:
    http://www.daylightatheism.org/2008/01/in-defense-of-free-speech.html

    Und eigentlich ging es mir weder um das Swastikaverbot per se oder ums Rassismusverbot, sondern darum, dass es tatsächlich Leute gibt, die den Anschein erwecken, sie wären der Überzeugung, dürften sich Hitlerfans kleiden, wie sie möchten und “frei Schnauze” reden, würde sich sofort wieder eine Nazi-Diktatur bilden. Und ich finde jetzt eben, dass es äusserst bedenklich wäre, wenn bloss ein Hakenkreuzverbot oder dergleichen uns davon abhalten würde, zum mordenden Nazi zu werden.




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