Dogma: Darf man mit Terroristen verhandeln? - II/III

Versteht mich nicht falsch, ich bin der Überzeugung, dass man einen Diskurs führen muss. Dass man über Faschismus reden muss. Eine gesellschaftspolitische Diskussion über Ideologien und antidemokratische Organisationen, die hätten wir bitter nötig.

Doch solange man bürgerliche Parteien des Rassimus bezichtigt,
einem jeglichen Sinn für Ironie oder Wahlkampfmechanismen abgeht,
jeder Linke gleich ein Kommunist ist,
Skins mit Nazis gleichgesetzt und dabei
gewalttätige linke Schichten ignoriert werden,
solange esoterisch-religiöse Dogmatiker sich in die Politik einmischen,
Antizionismus so heiss brennt, dass er Antisemitismus zu gleichen beginnt,
ganze Nationen mit ihrem Präsidenten verwechselt werden (aka ‘linker’ Antiamerikanismus, aka ‘rechte’ Antiiranhetze),
solange Millionen Leute sich in Dinge einmischen, von denen sie keine Ahnung haben (schlimmer: sie glauben Ahnung zu haben und glauben ihren Feind erkannt zu haben und nun vernichten zu müssen),
kann kein Diskurs mit dem ganzen Volk geführt werden.

Nun, vielleicht liege ich auch komplett falsch und bin bloss des Todes Gehilfe, aber ich glaube, man sollte heutzutage ein scharfes Auge auf totalitäre Strömungen werfen. Gemeinsam mit einer Aufstockung des Bildungsetats und immenser PR für seriöse Wissenschaft, wäre dies zumindest der erste Schritt um die Wirklichkeit den Leuten wieder etwas bekannter zu machen und immerhin ein klares Zeichen gegen Verschwörungstheorien linker, rechter, ökoligistischer, religiöser, esoterischer und noch nicht bekannter Art.

Denn ich nehme bei einem Grossteil der Bevölkerung ein erschreckendes Mass an Falsch-, Halb- und Unwissen wahr.

Danke.







Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)
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