Darf man mit Terroristen verhandeln? - I/III

Okay, die Frage ist vielleicht etwas zu weit hergeholt, doch im Grunde genommen trifft sie den Kern des Problems doch.

Angesichts der Vorfälle in Mügeln und den dadurch neu angefachten Diskussionen über Xenophobie und Rassismus…
Angesichts des seine Spiralen immer weiter drehenden Problemes mit dem Islamismus (Im Hinterkopf auch Islamofaschismus, sowie Leugnung des Holocausts und des Völkermords an den Armeniern.)…
Angesichts des Plakates der Antifa, auf dem Symbole rechter Parteien (SVP, SD, EDU), ebenfalls der AUNS, der Weltwoche, der Schweizerzeit, sowie des Nationalsozialismus munter durchmischt werden und das für die Ausstellung “fascho!” wirbt…
Angesichts der Kritik an den SVP-Plakaten mit den knuddeligen weissen Schafen, die das schwarze, welches je nach Interpretation entweder die Ausländer allgemein oder bloss die nicht integrationswilligen symbolisiert, hinauskicken…

…muss man sich doch fragen, ob es gerechtfertigt ist mit antidemokratischen Agitoren zu verhandeln, resp. wie viel Sinn es macht, mit denen über Faschismus (wahlweise zu ersetzen durch Islamismus, Neostalinismus etc.) zu diskutieren.
Ist das krankhafte Beharren auf der eigenen Position, das destruktive Verteidigen der eigenen Ideologie nicht gerade eines der offensichtlichsten Anzeichen einer solch fundamentalistischen Gesinnung?
Und mit solchen Leuten will man sich dann an einen runden Tisch setzen und ihnen die heile Welt erklären? Sie zu einem UN-Gipfel zum Thema Rassismus einladen? Ihnen jeden Punkt unserer Verfassung einzeln erklären?
Nur um dann festzustellen, dass sie letzgenannte weder akzeptieren, nocht gutheissen; und gerade deswegen ihren teils blutigen, immer jedoch verwerflichen Kampf führen?

Sorry, aber hier bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich einfach kein Verständnis mehr aufbringen kann.

Ich dachte, wir hätten gelernt aus der religiösen Propaganda von Sekten, Fundmentalisten und rechten und linken Heilsbringern. Doch scheinbar reichen 25 Prozent Kreationisten und Propheten des Intelligent Designs nicht aus, um einen Lernprozess in Bewegung zu bringen. Nimmt man dann noch politische sowohl ökologistische Fundis dazu, dann bleibt noch eine Minderheit übrig, die nich am Tropf von mindestens einem Dogma hängt.
Traurig.







Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)
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