Dies ist ein Strip Club, Mr. President! Und Sie sind der Eigentümer.

Kein Kind ist für die Taten seiner Eltern verantwortlich.

(So wie das Kind von Nazis für den Holocaust nicht verantwortlich ist und nicht einmal etwas mit Nationasozialismus zu tun hat, so hat das Kind von ehemaligen Sklaven keinen Anspruch auf irgendwelche Wiedergutmachungen oder sonstige Bevorteilungen.)

Was wäre, wenn der nächste Präsident, Kanzler, Bundesrat ein kleinwüchsiger Hermaphrodit mit pakistanischen Eltern wäre?

(Hängt natürlich von seinen politischen Ideen ab. Und dies ist der springende Punkt. Man sollte eigentlich keine Person ins Präsidium wählen, man sollte sich nicht über Personen streiten, sondern sich für eine bestimmte politische Meinung entscheiden.

Ob nun der Vertreter dieser Ideen schwarze Hautfarbe oder blonde Haare hat, oder rosarote Linsen trägt, ob er Besitzer eines Strip Clubs ist oder Golf spielt, oder sein Geld als Dirne verdient, ob er nun verheiratet ist oder gerne Poker spielt. Es ist so vollkommen egal. Darum sollten wir bei Präsidentschaftswahlen auch über Ideen sprechen. Wir sollten einen grossen gesellschaftlichen Diskurs darüber halten, nach welchen politischen Ideen unser Staat aufgebaut sein soll.

(Doch was wir momentan tun, ist ganz und gar nicht das, sondern gleicht einer Seifenoper, wo es darum geht, wer welche Handtasche besitzt, wer mit wem ins Bett steigt, angereichert mit einer Prise Korruption und Kollektivismus.))







Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)
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5 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiDies ist ein Strip Club, Mr. President! Und Sie sind der Eigentümer.Publiziert am 15. October 2008 im Blog «DER MISANTHROP»

  2. Düsterkeit

    Na weisst du, Politiker müssen dich Vorbilder sein!
    Das sind sie auch so gut wie immer. Garantiert.

  3. Benjamin B.

    Auch eine Stripperin kann Vorbild sein.

  4. Düsterkeit

    Personen sind nunmal für die meisten viel interessanter als deren Ideen. Am besten, wenn Führer eine weisse Weste haben, also übermenschlich sind. Wenigstens dem Schein nach. Dann kann man die Politiker mit einem Gefühl und einer Bedeutung verknüpfen - “Change”, “Hope”, es sind blosse Begriffe, die nichts bewirken (genau wie “peace”). Vielleicht könnte man auch den Hitlergruss dahingehend deuten.
    Es gibt sicher Leute, die sich allein über die Ideen unterhalten wollen, aber das sind abgehobene elitäre Freaks ;-).

  5. Benjamin B.

    Nun bin ich schon ein abgehobener elitärer Freak. Auch gut. ;-)

    Wären Ideen interessanter als Personen, dann wären wohl viele dieser Talkshows, Soaps und das gesamte Reality-TV durch Diskussionsrunden, Filme unbekannter Künstler und elitäre Dokus ersetzt worden. Am TV-Programm erkennt man, wo das Herz der Gesellschaft schlägt?

    Gegen Begriffe habe ich grundsätzlich ja nichts, sofern sie mit Inhalten gefüllt sind. Leere Begriffe sind so wert- wie nutzlos, aber umso verführerischer. Politiker müssten auch nicht zu Symbolen und Gesten greifen, hätten die Leute nicht das Bedürfnis nach irgendeinem gemeinsamen Kennzeichen, das gegen aussen abgrenzt und könnten sie alleine mit ihren Ideen überzeugen.




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