Die Ironie der Gleichberechtigung

Jede Gleichberechtigungsbewegung verhöhnt sich selbst, wenn sie nicht zugleich auch Wehrpflicht für die Frauen fordert.







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12 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiDie Ironie der GleichberechtigungPubliziert am 29. July 2008 im Blog «DER MISANTHROP»

  2. Andreas Kyriacou

    Na, diese Gleichberechtigung lässt sich auch anders erreichen. Aber das hatten wir hier ja schon anderweitig diskutiert.

  3. Düsterkeit

    Dann müssten Männer auch schwanger werden können, Handtaschen tragen und sich schminken - nein, im Ernst, ich bin für ein Berufmilitär. Oder gar keines.

  4. David

    … und Kinderkriegen für Männer.

    Es gibt ja die Idee, dass Familienarbeit auch als «Dienst am Vaterland» angerechnet wird. Da hätten dann viele Männer, und auch ein paar Frauen, noch was nachzuholen.

  5. Po8

    Davon rede ich schon seit Jahren. Schön, dass das mal jemand ausgesprochen hat :-)

  6. Benjamin B.

    Andreas, natürlich. Diese Gleichberechtigung muss man andersweitig erreichen.

  7. Benjamin B.

    Düsterkeit, yep.

  8. Benjamin B.

    David, wenn sich ein Mann eine Gebärmutter einpflanzen lassen will und ein Kind austragen will und es dann stillen will: Wieso nicht? Ist ja seine Angelegenheit.

    Bezüglich Dienst am Vaterland: Manche dienen ihrern Mitbürgern, indem sie Kinder gebären und gross pflegen, andere, indem sie Kartoffeln anpflanzen, andere, indem sie Supraleiter entwickeln. Jeder solls auf seine Weise tun.

  9. Benjamin B.

    Po8: Bitte!

  10. Düsterkeit

    “Bezüglich Dienst am Vaterland: Manche dienen ihrern Mitbürgern, indem sie Kinder gebären und gross pflegen, andere, indem sie Kartoffeln anpflanzen, andere, indem sie Supraleiter entwickeln. Jeder solls auf seine Weise tun.”
    Weshalb muss man seinem Vaterland überhaupt dienen? Mit den bezahlten Steuern und Mehrwertsteuern ermöglicht man dem Staat ja schon, das zu tun, was man von ihm erwartet.
    Wenn die Schweiz in Gefahr wäre - wer weiss ? - würden sich vielleicht viele freiwillig einsetzen. Was bringt jedoch der sinnlose Militärdienst in Friedenszeiten?

  11. Benjamin B.

    Man muss seinem Vaterland überhaupt nicht dienen. Du zahlst Steuern, hältst dich an die Gesetze hier, der Staat gibt dir dafür dieses und jenes - das ist der ganze Deal.

    Irgendeinen moralischen Zwang, seinem “Vaterland” zu dienen, einer Nation, in die man durch puren Zufall hineingeboren wurde, gibt es nicht. Ich würde bloss ein halbes moralisches Muss sehen, wenn es darum geht, sich bei seinen Unterstützern erkenntlich zu zeigen. Bei den Eltern z.B., sofern diese “gute Eltern” waren. Oder bei seinem Mentor. Oder einem Freund. Aber das tut man normalerweise eh automatisch.

    Nein, Militärdienst in Friedenszeiten bringt nichts. Es werden bloss mannigfaltige Kräfte gebunden. Staat zu arbeiten, statt ihren Geist zu stärken, kriechen Bürger durch den Schlamm der Wälder und kämpfen gegen imaginäre Gegner. Dann der monetäre Aufwand…

  12. Düsterkeit

    Genau so sehe ich das auch. Nun, ich muss bald an den Orientierungstag, wo ich erfahre, ob ich im Wald rumlatschen, im Altersheim helfen oder unnütze Steuern zahlen muss.




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