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	<title>Comments on: Der Staat ist nicht die L&#246;sung, sondern das Problem</title>
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	<description>subjektiv. und gluecklich damit.</description>
	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 06:59:38 +0000</pubDate>
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		<title>By: Marco</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3204</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 21:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas Kyriacou

Stimmt. In der Schweiz ist die Lage eine andere, um nicht zu sagen bessere. Tausende BRD-B&#252;rger wandern nicht aus dem Grund jedes Jahr in die Schweiz aus, weil denen hier nicht "sozial" genug w&#228;re. Im Gegenteil haben die von der Freiheits- und Leistungsfeindlichkeit in diesem Staat die Schnauze voll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas Kyriacou</p>
<p>Stimmt. In der Schweiz ist die Lage eine andere, um nicht zu sagen bessere. Tausende BRD-B&#252;rger wandern nicht aus dem Grund jedes Jahr in die Schweiz aus, weil denen hier nicht &#8220;sozial&#8221; genug w&#228;re. Im Gegenteil haben die von der Freiheits- und Leistungsfeindlichkeit in diesem Staat die Schnauze voll.</p>
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		<title>By: Andreas Kyriacou</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3203</link>
		<dc:creator>Andreas Kyriacou</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 21:09:39 +0000</pubDate>
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		<description>@Marco
Model ist Thurgauer und er hat sich von einer Schweizer Zeitung interviewen lassen, sein Wettern gegen den Sozialstaat verstehe ich deshalb in erster Linie als Kritik am Schweizer System. Meine Entgegnung bezieht sich deshalb auch auf diesen CH-Kontext.

Ich habe ganz bewusst von der Schweiz geschrieben und auch bewusst den Ausdruck "auf St&#252;tze leben" verwendet, um zu unterstreichen, dass hier die Situation nicht identisch ist mit derjenigen in Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marco<br />
Model ist Thurgauer und er hat sich von einer Schweizer Zeitung interviewen lassen, sein Wettern gegen den Sozialstaat verstehe ich deshalb in erster Linie als Kritik am Schweizer System. Meine Entgegnung bezieht sich deshalb auch auf diesen CH-Kontext.</p>
<p>Ich habe ganz bewusst von der Schweiz geschrieben und auch bewusst den Ausdruck &#8220;auf St&#252;tze leben&#8221; verwendet, um zu unterstreichen, dass hier die Situation nicht identisch ist mit derjenigen in Deutschland.</p>
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		<title>By: Marco</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3201</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 21:01:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas Kyriacou

Wer keine Ahnung hat, wie negativ sich ein ausufernder Sozialstaat auswirkt, den lade ich in die BRD ein. Die Praxis wiederlegt jedes dumme linke Gequassel. Aber das war ja schon immer so ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas Kyriacou</p>
<p>Wer keine Ahnung hat, wie negativ sich ein ausufernder Sozialstaat auswirkt, den lade ich in die BRD ein. Die Praxis wiederlegt jedes dumme linke Gequassel. Aber das war ja schon immer so &#8230;</p>
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		<title>By: Andreas Kyriacou</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3200</link>
		<dc:creator>Andreas Kyriacou</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 20:58:04 +0000</pubDate>
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		<description>Model scheint eine allzu simple Vorstellung des "Sozialstaates" zu haben - oder bewusst zu kultivieren. Aller Schlagzeilen &#252;ber Missbrauch (die sich immer weniger zu bewahrheiten scheinen) zum Trotz scheinen es in der CH nur wenige irgendwie kultig zu finden, "auf St&#252;tze" zu leben.

Was Model bewusst verschweigt, ist dass ein guter Teil der Sozialhilfe darauf ausgerichtet ist, die Bez&#252;ger wieder fit f&#252;r den Arbeitsmarkt zu machen. Bei den von der Stadt Z&#252;rich geschaffenen Teillohnstellen heisst das unter anderem, klare Tagesstrukturen vorgeben und Verbindlichkeiten einfordern. Es heisst aber auch, Erfolgserlebnisse zu erm&#246;glichen und Entwicklungsm&#246;glichkeiten aufzuzeigen.

Selbst wer es wie Model f&#252;r vertretbar h&#228;lt, Leute fallen zu lassen, die aus welchen Gr&#252;nden auch immer den Zugang zum ordentlichen Arbeitsmarkt nicht mehr finden, muss sich eingestehen, dass ein v&#246;lliges Abseitsstehen des Sozialstaates &#246;konomisch nicht zwingend die bessere (sprich: kosteng&#252;nstigere) Variante ist. Bei Verweigerung der Sozialhilfe fallen f&#252;r den Staat schnell mal anderswo Zusatzkosten an, im Gesundheitswesen oder im Schulbetrieb, wenn Erwerbsunf&#228;hige schulpflichtige Kinder haben. Auf individueller Ebene f&#252;hrt leider nicht jede Zerst&#246;rung zur Freisetzung von sch&#246;pferischen Kr&#228;ften. Leidensdruck alleine f&#252;hrt l&#228;ngst nicht immer und l&#228;ngst nicht bei allen zur gew&#252;nschten "Heilung" (um Models Vokabular zu verwenden).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Model scheint eine allzu simple Vorstellung des &#8220;Sozialstaates&#8221; zu haben - oder bewusst zu kultivieren. Aller Schlagzeilen &#252;ber Missbrauch (die sich immer weniger zu bewahrheiten scheinen) zum Trotz scheinen es in der CH nur wenige irgendwie kultig zu finden, &#8220;auf St&#252;tze&#8221; zu leben.</p>
<p>Was Model bewusst verschweigt, ist dass ein guter Teil der Sozialhilfe darauf ausgerichtet ist, die Bez&#252;ger wieder fit f&#252;r den Arbeitsmarkt zu machen. Bei den von der Stadt Z&#252;rich geschaffenen Teillohnstellen heisst das unter anderem, klare Tagesstrukturen vorgeben und Verbindlichkeiten einfordern. Es heisst aber auch, Erfolgserlebnisse zu erm&#246;glichen und Entwicklungsm&#246;glichkeiten aufzuzeigen.</p>
<p>Selbst wer es wie Model f&#252;r vertretbar h&#228;lt, Leute fallen zu lassen, die aus welchen Gr&#252;nden auch immer den Zugang zum ordentlichen Arbeitsmarkt nicht mehr finden, muss sich eingestehen, dass ein v&#246;lliges Abseitsstehen des Sozialstaates &#246;konomisch nicht zwingend die bessere (sprich: kosteng&#252;nstigere) Variante ist. Bei Verweigerung der Sozialhilfe fallen f&#252;r den Staat schnell mal anderswo Zusatzkosten an, im Gesundheitswesen oder im Schulbetrieb, wenn Erwerbsunf&#228;hige schulpflichtige Kinder haben. Auf individueller Ebene f&#252;hrt leider nicht jede Zerst&#246;rung zur Freisetzung von sch&#246;pferischen Kr&#228;ften. Leidensdruck alleine f&#252;hrt l&#228;ngst nicht immer und l&#228;ngst nicht bei allen zur gew&#252;nschten &#8220;Heilung&#8221; (um Models Vokabular zu verwenden).</p>
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	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3196</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 17:06:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich zitiere Daniel Model noch einmal, vielleicht wird es dann leichter, diese Haltung zu verstehen.

"Ich gehe vom Zusammenbruch vieler konventioneller Staaten in den n&#228;chsten Jahrzehnten aus: Sie stehen vor der gr&#246;ssten Krise ihrer noch jungen Geschichte – die Nationalstaatlichkeit ist bereits aufgeweicht, und die Sozialstaatlichkeit wird bald aufgeweicht werden. Und die modernen Lebensformen in der globalisierten Welt zeigen doch auch, dass die Territorialit&#228;t mehr eine Fessel als ein Entfaltungsraum ist. Die Staaten schliessen sich weltweit zu gr&#246;sseren Verb&#252;nden zusammen. Dann entstehen die Kooperationsprobleme, die auf globalen Konferenzen mehr behandelt als gel&#246;st werden – es herrscht der grosse Stillstand. Deshalb scheint mir ein Staat ohne Territorium zukunftstr&#228;chtiger zu sein."

sowie:

"Schauen Sie: Geht man wie ich davon aus, dass die westlichen Staaten nicht mehr reformierbar sind, &#228;ndert sich die Perspektive pl&#246;tzlich. Damit geh&#246;re ich zwar zu einer Randgruppe, aber umgekehrt weiss ich auch, dass der Mensch ein grosser Verdr&#228;ngungsk&#252;nstler ist. Mir geht es darum, ein Experiment f&#252;r ein m&#246;gliches Leben nach dem Zusammenbruch durchzuf&#252;hren."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitiere Daniel Model noch einmal, vielleicht wird es dann leichter, diese Haltung zu verstehen.</p>
<p>&#8220;Ich gehe vom Zusammenbruch vieler konventioneller Staaten in den n&#228;chsten Jahrzehnten aus: Sie stehen vor der gr&#246;ssten Krise ihrer noch jungen Geschichte – die Nationalstaatlichkeit ist bereits aufgeweicht, und die Sozialstaatlichkeit wird bald aufgeweicht werden. Und die modernen Lebensformen in der globalisierten Welt zeigen doch auch, dass die Territorialit&#228;t mehr eine Fessel als ein Entfaltungsraum ist. Die Staaten schliessen sich weltweit zu gr&#246;sseren Verb&#252;nden zusammen. Dann entstehen die Kooperationsprobleme, die auf globalen Konferenzen mehr behandelt als gel&#246;st werden – es herrscht der grosse Stillstand. Deshalb scheint mir ein Staat ohne Territorium zukunftstr&#228;chtiger zu sein.&#8221;</p>
<p>sowie:</p>
<p>&#8220;Schauen Sie: Geht man wie ich davon aus, dass die westlichen Staaten nicht mehr reformierbar sind, &#228;ndert sich die Perspektive pl&#246;tzlich. Damit geh&#246;re ich zwar zu einer Randgruppe, aber umgekehrt weiss ich auch, dass der Mensch ein grosser Verdr&#228;ngungsk&#252;nstler ist. Mir geht es darum, ein Experiment f&#252;r ein m&#246;gliches Leben nach dem Zusammenbruch durchzuf&#252;hren.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>By: Thommen</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3178</link>
		<dc:creator>Thommen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 19:57:49 +0000</pubDate>
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		<description>Leute, die &#252;ber "DEN Sozialstaat" herziehen vergessen immer, dass die soziale F&#252;rsorge diejenigen Menschen auffangen muss, die aus der privaten und doch so heilbringenden Wirtschaft herausfallen... Behinderte, Kranke, beschr&#228;nkt "funktionierende". Vor allem die Arbeitslosen, die ja als Belastung dem Staat angeh&#228;ngt werden...

So einfach ist das mit DEM Sozialstaat auch nicht. Und wenn das Finanzsystem zusammenkracht, darf es der soziale Staat zweckes sozialisierung der Verluste wieder auffangen...

Ich finde Eure Haltung wirklichkeitsfremd!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, die &#252;ber &#8220;DEN Sozialstaat&#8221; herziehen vergessen immer, dass die soziale F&#252;rsorge diejenigen Menschen auffangen muss, die aus der privaten und doch so heilbringenden Wirtschaft herausfallen&#8230; Behinderte, Kranke, beschr&#228;nkt &#8220;funktionierende&#8221;. Vor allem die Arbeitslosen, die ja als Belastung dem Staat angeh&#228;ngt werden&#8230;</p>
<p>So einfach ist das mit DEM Sozialstaat auch nicht. Und wenn das Finanzsystem zusammenkracht, darf es der soziale Staat zweckes sozialisierung der Verluste wieder auffangen&#8230;</p>
<p>Ich finde Eure Haltung wirklichkeitsfremd!</p>
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	<item>
		<title>By: Marco</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/der-staat-ist-nicht-die-loesung-sondern-das-problem/#comment-3172</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 16:50:57 +0000</pubDate>
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		<description>Kann ich nur unterstreichen. Und durch das Fehlen dieses "Feedbacks" des Lebens gehen den Menschen, die sich in sozialstaatlicher Geiselhaft befinden, ihre Lebenchancen fl&#246;ten. Den Ansatz, es von der Seite der Betroffenen zu betrachten und zu zeigen, dass der "Sozialstaat" nicht sozial ist, sonder asozial und ungerecht, das ist genau das, was ich mir unter "Compassionate Libertarianism"(http://opponent.de/index.php?entry=entry080327-005233), also unter einem "mitf&#252;hlendem Libertarismus" vorstelle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ich nur unterstreichen. Und durch das Fehlen dieses &#8220;Feedbacks&#8221; des Lebens gehen den Menschen, die sich in sozialstaatlicher Geiselhaft befinden, ihre Lebenchancen fl&#246;ten. Den Ansatz, es von der Seite der Betroffenen zu betrachten und zu zeigen, dass der &#8220;Sozialstaat&#8221; nicht sozial ist, sonder asozial und ungerecht, das ist genau das, was ich mir unter &#8220;Compassionate Libertarianism&#8221;(http://opponent.de/index.php?entry=entry080327-005233), also unter einem &#8220;mitf&#252;hlendem Libertarismus&#8221; vorstelle.</p>
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