Der Gläubige und der Schizophrene

Was unterscheidet jenen, der mit imaginären Personen spricht und mit ihnen interagiert, von jenem, der mit imaginären Göttern und Geistern spricht?

[Abgesehen davon, dass der erstere es sich künftig in einem Irrenhaus gemütlich machen kann.]







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8 Kommentare

  1. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiDer Gläubige und der SchizophrenePubliziert am 20. May 2008 im Blog «DER MISANTHROP»

  2. mister shrink

    eine wirklich sehr, sehr gute frage… nun, das eine ist gesellschaftlich nicht als abweichend klassifiziert, das andere dagegen schon. du wirst schräg angeschaut, wenn du davon sprichst, mit ausserirdischen kontakt zu haben. nicht aber, wenn du sagst, mit gott in kontakt zu stehen. “normal” ist was wir als norm definieren.

    nur, man muss schon differenzieren: schizophrenie ist eine schwere psychische krankheit. die allermeisten gläubigen sind ganz bestimmt nicht schizophren. und die, welche es sind, werden früher oder später auch in der psychiatrie landen (übrigens: irrenhaus ist kein ausdruck, den man so verwenden sollte).

    letztendlich geht es um vorstellungen davon, was angepasst ist bzw. was einschränkt und was nicht sowie was subjektives leiden hervorruft.

  3. Benjamin B.

    schizophrenie wurde hier nicht nach medizinischem begriffsverständnis gebraucht.

    ansonsten: gute antwort

  4. mister shrink

    erstens ist schizophrenie kein begriff aus der medizin, sondern aus der psychologie oder psychiatrie (was nicht das gleiche ist).

    zweitens: nach welchem begriffsverständnis willst du diesen begriff denn sonst brauchen? du schaffst ja selbst den bezug zur psychiatrie… schizophrenie ist eine psychische krankheit und sonst gar nichts. entweder man verwendet den begrigff auf diese weise oder man verwendet ihn nicht.

  5. Benjamin B.

    in der alltagssprache wird unter dem begriff schizophrenie keine schwere psychische krankheit verstanden, sondern eine gewisse verrücktheit/auffälliges verhalten.

  6. mister shrink

    sorry, aber das ist absoluter bullshit. soweit kommts noch, dass wir einen krankheitsbegriff wie schizophrenie im alltag mal einfach so als “verrücktheit/auffälliges verhalten” bezeichnen und wir menschen auf der strasse mal so kurz als schizophren labeln (es klingt ja so hipp, ne?). in welchem hobby-psychologiebuch hast du das denn aufgeschnappt? ich weiss sehr wohl, was wann unter dem begriff schizophrenie verstanden wird. ganz bestimmt gar nichts derart, wie du es hier verstanden haben willst.

    und nochmals: du selbst brauchst den begriff in deinem blog ja alles andere als alltäglich. du sprichst davon, dass er im “irrenhaus” landen wird. dort landen ganz bestimmt nicht “alltägliche” menschen.

  7. Benjamin B.

    sorry, aber der begriff wird so verwendet. ich erzähl dir nur wie’s ist.

    by the way, um das geht’s hier gar nicht.

  8. Die Psychologie ist ein faulender Apfel, dessen Kerne das Problem sind « Mister Shrink

    [...] quantitativer und qualitativer Fehl- und Unterversorgung sind falsch verwendete Begrifflichkeiten sowie klischeebehaftete Darstellungen im Alltag wohl noch die offensichtlichsten Probleme der [...]




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