Wenn Chavez und seine Sozialistenkollegen immer wieder demokratisch legitimiert werden, heisst das nicht, dass Venezuela tatsächlich eine Demokratie ist, es kann auch bedeuten, dass alle Oppositionskandidaten von den Wahlen ausgeschlossen wurden. Wie es sich für den “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” offenbar gehört:
Mit wehenden Flaggen und “Freiheit! Freiheit!”-Rufen zogen vor rund zwei Wochen tausende Venezolaner vor das Verfassungsgericht des Landes. Anlass für den Protestmarsch war die Entscheidung des autoritären Chávez-Regimes, fast 300 Oppositionskandidaten von den anstehenden Regionalwahlen auszuschließen.
Ein “Verdacht auf Korruption” des staatlichen Finanzinspektors und Chávez-Vertrauten Clodosbaldo Russian gegenüber den oppositionellen Kandidaten wurde als Grund für deren Ausschluss von der Wahl vorgeschoben. Die Betonung liegt hierbei auf Verdacht, denn keiner der diskriminierten Oppositionspolitiker ist jemals von einem Gericht verurteilt worden.1
Tuesday, July 22, 2008 at 22:27
Für die SED-Nachfolgerin “Die Linke” ist Venezuela wie auch Kuba übrigens erklärtes Vorbild.
Mann, ihr Schweizer habt’s echt besser. Kein Wunder, dass so viele Bundesdeutsche auf der Suche nach ‘n bisschen mehr Freiheit zu euch flüchten.
Wednesday, July 23, 2008 at 0:33
Wednesday, July 23, 2008 at 9:09
Wenn du wüsstest, für wie viele Linke hier totale Bewunderer von Chavez, ja auch von Castro und Lenin, sind…
Es stimmt, wir haben relativ viele Freiheiten. Aber wir haben auch unsere Kommunisten.
Wednesday, July 23, 2008 at 17:49