Das missachtete Recht auf den Tod

Jedermann sein Leben so gestalten, wie es ihm beliebt, sofern er nicht die Freiheit und die grundlegenden Rechte anderer Personen einschränkt, resp. verletzt.

Ich nehme an, dieser Aussage würde ein Grossteil der westeuropäischen Bevölkerung zustimmen.

Um daraus abzuleiten, dass jemand nicht selbstgewählt sterben will (also zu einem Zeitpunkt und unter Umständen, die er sich selber aussucht), braucht es schon gewaltige Hirnverrenkungen.

Mich dünkt, mit rationalen Argumenten kann man sich nicht gegen die Sterbehilfe aussprechen, dazu braucht man schon religiös-esoterische.

Dies hat auch der Poet bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel beobachtet. Leider.

Insoweit ist es ja auch richtig, dass Menschen nicht darüber entscheiden sollen, wann und wie jemand den Löffel abzugeben hat oder nicht. Aber der unmittelbar betroffene Mensch sollte dies sehr wohl dürfen und seinen Freunden und Angehörigen sollte es erlaubt sein ihn dabei so gut wie möglich zu unterstützen um ihm eine Euthanasie (= leichter Tod), und vor allem einen menschenwürdigen, zu ermöglichen.1

  1. Der po8ische Blog - Neulich ohne Argument… []






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3 Kommentare

  1. tin

    So wenig, wie mir entscheiden konnten, wann und wo wir den Löffel kriegen, sollen wir auch nicht entscheiden, wann wir ihn wieder abgeben.

  2. politik-blogs.ch

    links from TechnoratiDas missachtete Recht auf den TodPubliziert am 3. July 2008 im Blog «DER MISANTHROP»

  3. Benjamin B.

    Bloss weil deine Eltern bestimmen, wann du zur Welt kommst und du ein Produkt deiner Eltern und diversen Zufallsfaktoren und anderen äusseren wie inneren Einflüssen bist, magst du nicht selber entscheiden, wann du sterben willst?

    Ich habe das Argument überlesen, stimmt’s?




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