Die Buchpreisbindung ist nichts anderes als ein Kartell, das den Anschein von Kulturförderung und Teetrinken in einer kleinen Bücherhandlung hat. Und sie soll zurückkehren.1
Doch wieso sollten Bücher und die sie umgebenden Geschäftszweige nicht ebenso dem Markt ausgesetzt werden wie Fischstäbchen, Gartenscheren, Zement und Singer & Songwriter? Wer Bücher überteuert verkauft oder nur solche im Angebot hat, die praktisch niemand kaufen will, wieso soll man dessen Wände mit Banknoten tapezieren? Er bietet etwas an, für das die Nachfrage inexistent oder zu klein ist. Dem Konsument ist damit auch nicht gedient.
Wednesday, October 15, 2008 at 21:05