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Masern, der Sensemann und Eltern

Von 1000 an Masern erkrankten Schulkindern und Jugendlichen stirbt 1 Kind, in der Regel an einer Enzephalitis oder Lungenentzündung. Von 500 Masernkranken Schulkindern und Jugendlichen kriegt 1 eine Enzephalitis. Eines von 5 Kindern mit einer Enzephalitis stirbt. Sofern die Kinder die Enzephalitis überleben, haben sie in der Regel psychiatrische oder neurologische Störungen zurückbehalten. Die Hälfte aller Kinder mit einem “Normalverlauf” der Masern, haben Veränderungen im EEG, aus denen sich eine Epilepsie entwickeln kann wenn andere Risikofaktoren hinzukommen. 10% der Kinder kriegen Fieberkrämpfe, die sich nicht auf die Masernerkrankung beschränken müssen.1

Impfgegner? Irgendjemand?

Gut, hätten wir also zur Sachlage geklärt. Kommen wir also zu den Impfgegnern, die zugleich Eltern sind. Ganz offensichtlich wollen die nur das Beste für ihr Kind. Von irgendwelchen Fakten lassen sie sich auch nicht beeindrucken und halten an ihrem Impfmärchen fest. Das ist an sich deren Problem. Wenn sie bloss nicht Kinder hätten. Und wenn sie selbst bei einer Erkrankung nicht noch andere anstecken würden. Doch genau das tun sie. Ohne es zu wissen, stellen sie eine lebende Bedrohung dar. Gerade auch für Babys, die noch zu jung für Impfungen sind. Eine sehr ernsthafte Bedrohung sogar. Und dies bloss weil sie das Beste wollten. (Und dabei irgendwelchen Verschwörungstheorien und Esomärchen erlegen sind.)

What else?
Fatal ist auch die Überzeugung, die Kinder seien ihre. Ihre, nicht ein Verwandtschaftsverhältnis ausdrückend, sondern ein Besitzverhältnis. Wie in: Dies ist mein Bleistift, mit dem kann ich anstellen, was ich will.
Und wie in: Dies ist mein Kind, da werde ich noch am besten wissen, was zu tun ist. Da haben nicht andere Leute reinzureden.
Ich finde diese Haltung nicht nur persönlich abstossend, sie ist in einigen Fällen auch tödlich.

Vielleicht kann ich die Gedankengänge der Impfgegner nachvollziehen, doch sie verstehen, das werde ich nie können…

  1. Assistenzarzt - Masern - Ein paar Fakten []



Religion tötet auch ohne Gotteskrieger

Es sind diese Fälle, von denen man kaum etwas hört, die es selten in die Presse schaffen, und die den islamistischen Terror an Grausamkeit beinahe überbieten. Kinder, die schrecklich gläubige Eltern haben. Ab und an werden Kinder krank. Ihre Eltern beginnen zu beten, das Kind verfällt in ein Siechtum, stirbt schliesslich. Obwohl die Eltern das beste wollten. Strafbare Vernachlässigung der Kinder stellt es trotzdem dar. Eigentlich. Unten genannte Beispiele stammen aus den USA, doch in der Schweiz verursacht ein ähnlicher Aberglaube bitterböse Masernepidemien. Eltern, die ihr Kind vor den teuflischen Impfungen schützen wollen und es auf Masernparties schicken, damit es trotzdem immunisiert wird. Bloss… Die Krankheit durchzumachen ist eine Qual, die Impfung würde dem Kind all das ersparen. Doch eben, der Aberglaube, der keimt und treibt und wurzelt…

“After twelve days of suffering, Rita and Doug finally took Matthew to a hospital, where he was diagnosed with bacterial meningitis. This disease is 95% curable with antibiotics if treated early, but they had waited too long. After a week in intensive care, Matthew died. One of the Swans’ fellow Christian Scientists later said to them, “Life on earth is such a pinprick, what does it matter?”

Matthew isn’t the only child of Christian Scientists to die from easily treatable medical conditions. Other children have died from diabetes, from appendicitis, from allergic reactions to insect stings, and from cancer. Most horrible of all was the 1986 case of Robyn Twitchell, who suffered a twisted bowel that worsened into peritonitis when his Christian Scientist parents refused to take him to the hospital. Robyn suffered horrifically for five days until he died; by the end, he was vomiting up blackened portions of his ruptured intestine.”1

  1. Daylight Atheism - No Religious Exemptions from Child Abuse Laws []



Masernimpfungen auch bei der Presse unbeliebt

Kann es sein, dass die Presse nicht mit der Wissenschaft und einer gehörigen Portion Rationalismus im Rücken agiert?

Oh, gewiss, die Tendez geht schon Richtung Impfungen. Am Artikel1über die Impfunwilligkeit und dergleichen im Bund ist auch nichts auszusetzen. Der Artikel gibt sich schön neutral. Gibt Impfgegnern und Impfbefürwortern gleich viel Platz. Das ist an sich gut, hätten die Impfbefürworter nicht die Evidenz im Rücken und Impfgegner bloss krude Ängste.

Aber lassen wir das und machen einen Schritt zur Seite, um uns das Interview2mit dem Berner Hausarzt und Mitglied der Arbeitsgruppe für “differenziertes” Impfen Peter Klein anzusehen.

Beim Impfen gehe es laut ihm, nicht wirklich darum, Krankheiten zu vermeiden, sondern irreparable Schäden und tödlich verlaufende Komplikationen zu verhindern. Statt die Minimierung von Leiden also bloss die das Verhindern von Behinderung und Tod?

However, hm? Nicht ganz, denn es gibt da noch jene Masernparties, von deren Existenz Herr Klein sehr wohl weiss, die er glücklicherweise auch nicht befürwortet - weil er das “sehr artifiziell” findet -, aber auch nicht vehement ablehnt.
Impfparties?
Yep, da bringt man masernkranke mit gesunden Kindern auf einen Haufen, damit am Ende des Abends möglichst alle eine Portion Viren erwischen. Hey, um Kinder zu immunisieren gibt es neuerdings Impfungen. Damit kann das Immunsystem zur Bildung von Antikörper angeregt werden, ohne dass das Kind dabei an Masern erkrankt (lediglich in 3-5% der Fälle kommt es zu Impfmasern3.

Es gibt schlichtweg keine Belege dafür, dass Impfungen zu anderen Krankheiten führen oder das Immunsystem als Ganzes schwächen oder gar Autismus verursachen. Got that? Und hier haben wir einen Punkt, wo Aberglaube gefährlich wird. Leute sterben an Masern. Inmitten von Westeuropa ((wikipedia - Masern in Europa)). Weil die Impfung abgelehnt wird; aus Gründen des Glaubens. Got this now? Presse?

  1. bund - Masern im dümmsten Moment []
  2. bund - «Man kann auch gleich impfen» []
  3. wikipedia - Masern: Impfreaktionen []



Statt Impfungen nun Epidemien

So, jetzt haben die Impfgegner ihre Bescherung. In der Schweiz ist eine Masernepidemie ausgebrochen1. Auch Grossbritannien hat so seine Probleme mit den Masern2 Wie es sich jetzt herausgestellt hat, sind antroposophische Schulen ein interessanter Epidemiehort.3

Doch eben, wir leben in Zeiten, da Feng Shui von Bundesbehörden empfohlen wird, da darf der kleine Bürger auch so seinen Aberglauben herumtragen und mit grossen Portionen Unwissen um sich schmeissen. Auch wenn der “Allgemeinpraktiker” ist und irrigerweise meint, Impfen biete nur einen minderen Schutz, um sicher vor Masern zu sein, nütze einzig und allein die deftige Erkrankung an ihnen.4 Da müssen noch diverse Leute ihre Hausaufgaben machen. So schwer ist das Prinzip der Impfung ja nicht zu verstehen, oder?

Ausser man ist besessen von irrationalem Aberglaube, der so absurd ist wie gefährlich. Die Anti-Impf-Hysterie hat sich tief in unsere Gesellschaft gefressen. Jetzt dürfen wir ihre Früchte essen: Epidemien. Genau, kleine Kinder, die erkranken, obwohl sie hätten gesund bleiben können. Sie liegen im Spital, mit peinigenden Qualen, statt in diesen ersten Frühlingstagen draussen zu spielen. Und ich will nicht derjenige sein, der dem kleinen Kind erklären muss, wieso es jetzt Tage im Siechtum verbringen muss, obwohl eine kleine Impfung es davor hätte bewahren können.

Ich versteh’s einfach nicht. Wie kann man bloss derart fern der Realität leben? Diese gottverfluchten Verschwörungstheorien und diffusen Ängste vor allem, was nicht direkt vom Acker des Nachbarbauern stammt. Als hätte es die Aufklärung nie gegeben. Der religiöse Wahn zeigt sein wahres, abgrundtief hässliches Gesicht.
Nein, ich versteh’ einfach nicht, wie man seine eigenen Kinder leiden lassen kann.

  1. news.ch - Masern-Epidemie seit Anfang Jahr verschärft []
  2. respectful insolence - The consequences of not vaccinating []
  3. arlesheim reloaded - EM gefährdet wegen Masern? []
  4. tagesanzeiger - Viele entscheiden sich bewusst, nicht zu impfen []



Student’s Little Helper II

“If you could take a pill which enhanced attention and cognition with few side effects, would you?”

Die meisten würden hier mit ja antworten. Die meisten sehr deutlich, andere mit Vorbehalten, einige, die mir sehr nahe stehen, glücklicherweise mit grosser Skepsis, und der Rest, dazu gehören Linksradikale, jene back-to-the-nature Freaks, die Bastarde aus Hippies und Technophoben, ein paar Rechtskonservative, Jesusgroupies, lehnen sie aus den altbekannten Gründen von vornherein ab.

So weit diese Nebenwirkungen nicht zu unangenehm wären - als inakzeptabel würde ich emotionelle und hormonelle Störungen ansehen, als akzeptabel diverser physischer Schmerz, als Beispiel bloss - würde ich zögerlich zugreifen. Zögerlich jedoch nicht aufgrund möglicher noch unerforschten und unerwünschter Effekten auf meine Psyche und Physis, sondern wegen jener Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Doping, sozial akzeptiert, vom Gesamtvolk betrieben und über Kaffee, ein paar Steroide und die täglichen Wissenschaftsfeed hinausgehend, verändert Nationen. Kann die Menschheit verändern. Doch vor allem unsere (Lern-)Kultur. Statt Lerntechniken aufzustöbern, Fachzeitschriften zu lesen und mit weisen Leuten zu diskutieren, würde man künftig die wirksamste Pille suchen. Man würde die grauen Zellen pushen, bis die feinen Äderchen dazwischen platzen.
Anders betrachtet: Leuten, denen es heute an der Intelligenz, Lernwilligkeit oder nötigen Ruhe mangelt, könnte man so gezielt helfen. Wer also mit in jenem Sinne ungünstigeren Genen geboren wurde, müsste sich nicht mehr vor der Wissensgesellschaft fürchten, sondern könnte sich im Pharamschränkchen bedienen.
Brain pills also als Medikament für Lernbehinderte oder missbraucht als Doping? [Eine Frage, die, wenn man Ritalin betrachtet, nicht mehr stellen muss.]

Wenn man so die Vergangenheit betrachtet, wird die Gesellschaft - gesamthaft betrachtet - jedoch viel stärker von neuen Medien und frischer Unterhaltungstechnik beeinflusst, also von Tabletten. Von daher würde ich viel eher stirnrunzelnd auf Biotechnologie und Schnittstellen zwischen Körper und Computer sehen, als auf Übelkeit verursachende Pillchen.

der misanthrop - Trends - Student’s Little Helper I




Student’s Little Helper I

“If you could take a pill which enhanced attention and cognition with few side effects, would you?”


Vermutlich, ist jedoch stark abhängig von den Nebenwirkungen. Um eine solche Frage beantworten zu können, müsste ich die Nebenwirkungen kennen. Es gibt ein paar, die ich wohl in Kauf nehmen würde, und viele, die ich auf keinen Fall akzeptieren könnte. Doch Doping für mein Gehirn?
Klar, es wäre unfair, doch schlussendlich geht’s um das wertvollste, das ich besitze: Meinen Intellekt.

“How would you react if you knew your fellows were taking cognitive enhancers?”

Ich wäre erstaunt, obwohl es mich nicht überraschen dürfte. Brain drugs sind nichts allzu Neues, in Form von Kaffee sogar gang und gäbe.
Jedoch würde ich mich fragen, wieso meine Kollegen diese “cognitive enhancers” zu sich nehmen. Doch die möglichen Antworten sind ebenso vielfältig wie abgründig.

“How should society react?”

Die Gesellschaft sollte das Phänomen äusserst kritisch betrachten. Es bräuchte einen interdisziplinären Diskurs. Einerseits zwischen Wissenschaft und Ethik, andererseits auch auf der Achse Wirtschaft und Politik. Denn schlussendlich wäre dies ein zweites grundlegendes Tabu, das wir brechen würden. Unseren Körper verändern wir beinahe schon nach Belieben - vor einigen Jahrzehnten in diesem Ausmass noch unvorstellbar. Frisur, ja. Kleidung, ja. Doch das Fleisch an sich, niemals. Da wird, so denke ich, in naher Zukunft noch so einiges auf uns zu kommen. Vor allem dann, wenn die Biotechnologie ihren Durchbruch findet und man seine Gadgets implantiert und nicht in der Handtasche auf sich trägt. Mensch 2.0, sozusagen. Verschmelzung von Mensch und Maschine.
Mit Brain Drugs könnte die zweite Schwelle überschritten werden. Die Veränderung seines Geistes, mit Hilfe von Pharmazeutika, Biotechnologie… Seinen Verstand gezielt modellieren zu können. Ihn unabhängig vom Körper auf einem konstanten Hoch zu halten. Bei Bedarf die Konzentration schärfen zu können. Schlussendlich die Kontrolle über die eigenen Emotionen zu bekommen. Und so zur perfekten Selbstbeherrschung und -bestimmung zu finden. Doch um welchen Preis?

adventures in ethics and science - The ethics of performance enhancing drugs in academe.
nature - Professor’s little helper
pharyngula - Drugs for brains
retrospectacle - Cognitive Enhancers in Academic Doping




Die 5. IV-Revision und das Versagen der Medien

Ein kühler Wind streicht draussen um die Fassaden. Leichter Regen fällt als Überbleibsel eines Gewittersturmes. Doch noch immer kann man die Hitze durch das feine Nebelgespinst hindurch riechen, das wie eine erstickende Feuersbrunst über dem Erdboden liegt. Ein paar dünne, trübe Lichtstrahlen tröpfeln durch die Düsternis und kratzen an meiner schwitzigen Haut.

Mehrere Stunden ist es nun her, seit das Ergebnis der Abstimmung über die 5. IV-Revision bekannt geworden ist.

Eine Mehrheit der Stimmbürger sprach sich für die dringend nötige, aber problematische Revision aus.

Über das Ergebnis kann man denken, was man will. Drei Fakten lassen sich jedoch daraus ablesen:

1. Das Scheitern der Linken. Einmal mehr haben sie eine Abstimmung schändlichst verloren. Dazu noch lief die SVP mit wehenden Flaggen in eines der traditionellen Hauptthemengebiete der Linken ein. Somit lässt sich sagen: Nicht nur gleicht die SP momentan einem ruder- und steuerlosem Floss ohne markante Spielfiguren und reissender Propaganda [An den Marketing-Winkelzügen einer SVP könnten sie sich ein geissbockiges Vorbild nehmen.], auch lassen sie es mit dünnem Proteststimmchen geschehen, dass die Rechte traditionell linke Themen wie Sozialwerke oder Invalide für sich beansprucht.

2. Das Scheitern der Medien. Ja, neutrale, sachliche Argumente waren nie zu hören, was mitunter dazu führte, dass ich bis heute nicht weiss, ob die IV-Revision eher nützlich oder eher schädlich ist. Die Zeitungen und Fernsehstationen boten lediglich Platz für beleidigende Werbekampagnen und diffamierende Propaganda, die an der Wahrheit wohl meilenweit vorbeigeschippert ist.

3. Das Scheitern der Schweizer Blogwelt. Niemand sagt was dazu, ausser ein paar Nachrichtendienste, der Blog des gfs.bern, doch die zählen alle nicht, und der Wiedenmeier. Wenigstens er äussert sich auf seinem Gedankenbörsen-Blog zur heutigen Abstimmung und trifft die Wirklichkeit mit grosser Treffsicherheit:

“Der Wahlkampf diente vor allem der SVP…”

Zu bedauern ist jedoch, dass er bis zu diesem Zeitpunkt der einzige blieb. Die fünfte Macht im Staat, die Blogosphäre, streitet sich lieber um Fotodienste, die beste Biermarke oder Greenfield-Groupies, als ihre Klauen zu wetzen und ihre Zukunft zu gestalten.

Doch lassen wir sie, die armen Teufel, die wie wir alle vor die Hunde gehen. Es ist nicht schlimm, die Verantwortung aus der Hand zu geben und sich nicht darum zu kümmern, was mit der eigenen Nation geschieht. Mein Verständnis für all die, die nichts ändern wollen, obwohl sie sich lautstark über alles mögliche beschweren.

Es betrübt mich wirklich sehr, dass wir als fünfte Macht bloss dasitzen und zuschauen, derweil die Welt vor uns vorbei zieht und die Wirklichkeit statt findet. Vielleicht sollten wir alle mal wieder raus gehen und ein wenig tagträumen, um die Essenz unseres Daseins wieder zu finden: Die Möglichkeit unsere Zukunft zu formen.

Ausserdem sollten wir ein paar Politblogger haben, es scheint, als würde sich jeder für das iPhone interessieren, aber keiner für unsere Landesregierung.

Schade.




Wer will die Spenderniere? Kommt ihr Kranken, wir spielen jetzt Russisches Roulette!

Es ist krank. Pervers. Abscheulich. Und Realität.

So gelesen heute morgen in der 20min. In den Niederlanden soll am kommenden Freitag eine neue TV-Show ausgestrahlt werden. Der Inhalt: Drei Nierenkranke sollen sich um die gesunde Niere einer Spenderin balgen. Wie man sich denken könnte, steckt die Endemol dahinter, die Mutterkuh von Big Brother und anderen Abstrusitäten. Doch der Chef des Senders BNN meinte dazu bloss, die Bewerber hätten eine 33-prozentige Chance, eine Niere zu bekommen. Das sei wesentlich besser als bei Menschen auf der Warteliste. Zudem wolle man mit der Sendung auf den Mangel an Spenderorganen aufmerksam machen.

Anders ausgedrückt: “Verpisst euch. Wir retten hier Leben.”

Die wohl enormen Einschaltquoten will ich hier ja nicht erwähnen, es geht schliesslich um einen wohltätigen Zweck.

Und in zwei Jahren landen wir in einer Reality-TV-Show, in der ein Kopfgeld von Zehntausend Dollar auf einen Kandidaten ausgesetzt wird. Jedermann darf ihn jagen und töten. Wenn er zehn Tage überlebt, bekommt der Kandidat eine Million Dollar.
Die Einschaltquoten würden alle Grenzen sprengen. Und Hunderte von Bewerbern stünden Schlange vor dem Studio.

Scheisse, Mann.