Diese Tendez, Kinder immer früher in Schulen und Vorschulen zu schicken, sie selbst über Mittag in staatlicher Obhut zu lassen, erinnert mich ein wenig an Aldous Huxleys Brave New World. Diese neue Welt, in der alle glücklich sind. Auch jetzt und hier: Alles zum Wohle der Kinder. Nicht zulassen, dass die Eltern einen Fehler machen.
Doch es ist ebenso falsch wie beliebt, zu glauben, der Staat würde auch nur irgendetwas besser machen als Individuen. Und manchmal, meistens sogar, da ist Freiheit besser als trübe, schlummernde Zufriedenheit.
Saturday, August 30, 2008 at 11:05
Sunday, August 31, 2008 at 0:22
Es ist zweifelsfrei am besten, wenn sich die Eltern selber den ganzen Tag um ihre Kinder kümmern können. Leider können das nicht alle. Gerade weniger gut verdienende Paare, wo beide arbeiten müssen, und Alleinerziehende sind darauf angewiesen, dass für Ihre Kinder eine Tagesinfrastruktur da ist. Abgesehen davon sind Kinder am liebsten mit Kindern zusammen.
Sunday, August 31, 2008 at 22:18
Pardon, aber Du hast nicht mal einen blassen Schimmer davon, worum es bei HarmoS geht. Lies erstmal, bevor Du Kommentare absonderst. Das steigert die Qualität.
Sunday, August 31, 2008 at 23:21
Das bisschen Schimmer das ich vielleicht von HarmoS zu glauben habe, sagt mir, das u.a. auch Tagestrukturen gefördert werden sollten. Das finde ich gut und habe dazu einen Kommentar abgegeben. Tut mir leid, wenn ich dich gelangweilt habe.
Sunday, September 7, 2008 at 12:13
Es ist zweifellos gut, dass Tagesstrukturen vorhanden sind. Die Kinder dazu zwingen, diese zu benützen, finde ich jedoch falsch. Genauso wie die zwei Kindergartenjahre, die z.B. im Kanton Freiburg gerade obligatorisch gemacht wurden.