Der Napfkuchen hinter dem Posting

1. Woher bekommt ihr die Ideen für einen Blogeintrag?

Aus meinem wirren kleinen Köpfchen, angeregt durch gesellschaftspolitische Ereignisse, philosophische Gedanken oder tiefgründige Postings.

2. Wie geht ihre genau vor, bei der Erstellung eines Beitrags? Von der Idee bis zum fertigen Artikel?

Ich denke zuerst mehr oder minder ausgiebig über das Thema nach, um mir eine fundierte Meinung bilden zu können, versuche dann, meinen Gedanken einen roten Faden zu unterlegen und beginne mit dem Schreiben. Notizen mache ich mir kaum, meist schreibe ich in einem Zug durch, wenn ich einmal die ersten paar Zeilen geschrieben habe, ergibt sich dann der restliche Text von allein. Auch wenn ich, zugegebenermassen, bei etlichen Postings mehrere Male beginnen musste.

3. Wie viel Zeit investiert ihr für das Schreiben eines Beitrags durchschnittlich?

Vielleicht so zehn Minuten bis eine Viertelstunde.

4. Versucht ihr eure Beiträge nach dem Veröffentlichen noch bekannt zu machen? Sei es durch yigg, digg, seoigg oder durch spezielle Suchmaschinenoptimierung?

Nein, daran bin ich denn nun wirklich nicht interessiert.

5. Schreibt ihr Beiträge teilweise schon mehrere Tage vorher und veröffentlicht sie (automatisch) erst später?

Üblicherweise schreibe ich am Abend und veröffentliche dann am nächsten Morgen. Daher kommt es manchmal vor, dass mich die Realität überholt.

6. Wie regelmäßig schreibt ihr Blogeinträge?

Von Montag bis Freitag, täglich ein Beitrag. Schliesslich braucht jeder mal eine Pause, ein Blog jedoch auch eine gewisse Postingquote, um noch attraktiv zu sein. Daher meine unspektakuläre Formel.

thinkblogging - Blog-Parade: Entstehung eines Beitrags







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18 Kommentare

  1. neous

    Von Montag bis Freitag - das ist mal eine Regelmäßigkeit, die einerseits zu bewundern ist, andererseits auch eisern durchgehalten werden muss. Mir zum Beispiel liegt der Montag gar nicht…

  2. politik-blogs.ch » 2008 » January » 14

    Kramer auto Pingback[...] Blogkarneval - Der Napfkuchen hinter dem Posting [...]

  3. Benjamin B.

    Nun, man gewöhnt sich daran. Die ersten paar Wochen, nachdem ich diesen Entschluss gefasst habe, hätte ich mich dafür ohrfeigen können. Doch irgendwann entwickelt man einerseits eine gewisse Routine und andererseits eine gewisse Resistenz gegenüber dem eigenen wehleidigen Geiste.

    Was nicht unbedingt gut ist, manchmal würde man die Zeit besser in etwas anderes investieren, oder bloss eine Krankheit auskurieren. Aber Entschluss ist Entschluss.

  4. neous

    JETZT bin ich aber enttäuscht. Heute ist schon der 16. und der letzte Beitrag ist vom 14. … Ts, ts… ;-)

  5. Benjamin B.

    Du bist zu recht enttäuscht. ;-)

  6. neous

    Seltsam…zwar sei dir natürlich jegliche Verspätung verziehen. Aber warum kann man die neuen Beiträge denn nicht gleich auf der Startseite sehen?

  7. Benjamin B.

    Scroll etwas runter, ich hab’ die Startseite in meine vier Hauptthemenbereiche unterteilt.

    ;-)

  8. neous

    Ok, jetzt hab ichs kapiert…!

  9. neous

    PS: Da hat man doch mal einen Nachteil, wenn man eben keinen Feed-Reader benutzt.

  10. Benjamin B.

    Ich weiss, ich mute meinen Besuchern zu viel zu. Sogar Scrollen lasse ich sie. Aber nun ja, das gehört halt zu mir, dass ich an alle gewisse Anforderungen stelle.

  11. neous

    Nun, Scrollen ist nicht grad eine Zumutung. Schon gar nicht, wenn man sich seinen Browser mit vielen Extras einrichten kann/will, so dass man sowieso scrollen muss. ;-)

  12. Benjamin B.

    Wenn ich richtig vermute, dann schaut mittlerweile praktisch jeder Browser aus wie die Frontseite der Bild-Zeitung. Inklusive dem täglichen Pin-Up-Girl (oder Pin-Up-Bollywoodstar, oder Pin-Up-Knut, oder Pin-Up-Osama). Das nennt man dann pimpen, oder so…

  13. neous

    Bei mir ist es nicht ganz so schlimm. Ich habe bloß eine Leiste mit Links, weil ich eben keinen Rss-Reader habe. Und eine weitere Leiste mit Einträgen bei del.icio.us für die Magisterarbeit. Also doch noch recht viel Platz für die eigentliche Seite.

  14. Benjamin B.

    Bei mir sind die Plugins bloss im Hintergrund am Werkeln, ein paar Sicherheitstools, eine Download Statusbar, ein Google Preview Dinges und ein Wörterbuch.

    Dafür hat mein Feedreader die 200er Grenze schon vor einer Weile geknackt. Der Nachteil eines RSS Readers eben. ;-)

  15. neous

    Nunja, so bleibt wenigstens ein bisschen Abwechslung!
    Immer die gleichen - das wird auf Dauer langweilig. Und bis sich mal jemand in die Leiste vorgearbeitet hat…
    Welchen Feed-Reader kannst du empfehlen?

  16. Benjamin B.

    Zuerst solltest du dir überlegen, ob du einen webbasierten Feedreader möchtest oder nicht. Ich habe dazumal mit einem solchen begonnen. Bloglines hiess der. Von dem kann ich heute nur abraten, vielleicht hat er sich mittlerweile wieder verbessert, doch ich bin von ihm abgesprungen, als es dauernd zu Fehlermeldungen kam und er mir die gleichen Posts dutzende Mal angezeigt hat, untermischt mit monatealten Einträgen und diversen “Abstürzen”.

    Jetzt habe ich den externen Reader Greatnews. Und ich bin ganz zufrieden damit, er arbeitet schnell, kommt auch mit vielen aggregierten Feeds zurecht und macht nicht das geringste Problem.

    Schade ist einfach, dass ich nur von meinem eigenen PC auf Greatnews zugreifen kann, anders wäre dies bei einem webbasierten Feedreader. Wenn du google magst, kannst du ja den Google Reader mal testen, von dem habe ich noch wenig schlechtes gehört.

  17. neous

    Ich hab zwar ein Google-Konto und bin damit auch äußerst zufrieden, seitdem ich wieder auf webbasierte Sachen umgestiegen bin.
    Aber den Reader kenne ich davon gar nicht. Den werde ich mir mal zu Gemüte führen.
    Ich habe zwar einen mobilen PC, aber ich kenne die Tücken der externen Programme inzwischen zu gut. Zwar sind Verluste in Sachen RSS lange nichts gegen Mails, etc., aber es geht ja ums Prinzip…

    Vor Ewigkeiten habe ich mich auch mal mit Bloglines versucht, das ging gar nicht. Deswegen bin ich auch wieder umgestiegen auf die Links in meinem Browser.

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