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	<title>Comments on: Atheistischer Libertarismus und die Homeschooling-Frage</title>
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	<description>subjektiv. und gluecklich damit.</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 19:10:28 +0000</pubDate>
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		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6675</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 17:31:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Dvizard: Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Das gilt es nat&#252;rlich auch zu ber&#252;cksichtigen. 

Ich bin der Meinung, dass es Eltern gibt, die einen freiheitlicheren Unterricht bieten k&#246;nnen als die durchschnittliche staatliche Schule. Wie gross der Anteil derer ist, die Indoktrination betreiben w&#252;rden, kann man nur sch&#228;tzen. Gross wird er aber sein.

Interessante &#220;berlegung. Weil ein Konsens erreicht werden muss, werden alle extremen Positionen rausgefiltert, so dass nur das &#252;brig bleibt, was die Mehrheit der Leute f&#252;r richtig h&#228;lt. Was aber immer noch fatale Folgen haben kann. 

Ein Problem der Gesellschaft? Ja, k&#246;nnte man so sagen. In einer Demokratie f&#252;hren die Lehrer den Volkswillen aus. Zwei Alternativen zeichnen sich ab: Die Schule einem vom Volk unabh&#228;ngigen Gremium zu unterstellen oder die Eltern frei und frank ihre Kinder unterrichten zu lassen. Aber das l&#246;st das Problem nicht, da die Kinder genauso von der Willk&#252;r von Personen abh&#228;ngig sind. Sollen wir also auf den m&#228;ssigenden Charakter der Demokratie vertrauen?

Besser 2 Meinungen also bloss 1. Der Meinung bin ich auch. ;-)

Dennoch bin ich immer noch der Ansicht, die staatlichen Schulen m&#252;ssten ausgemistet werden. Gr&#252;ndlich. Fragt mich aber jetzt nicht nach den Details.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dvizard: Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Das gilt es nat&#252;rlich auch zu ber&#252;cksichtigen. </p>
<p>Ich bin der Meinung, dass es Eltern gibt, die einen freiheitlicheren Unterricht bieten k&#246;nnen als die durchschnittliche staatliche Schule. Wie gross der Anteil derer ist, die Indoktrination betreiben w&#252;rden, kann man nur sch&#228;tzen. Gross wird er aber sein.</p>
<p>Interessante &#220;berlegung. Weil ein Konsens erreicht werden muss, werden alle extremen Positionen rausgefiltert, so dass nur das &#252;brig bleibt, was die Mehrheit der Leute f&#252;r richtig h&#228;lt. Was aber immer noch fatale Folgen haben kann. </p>
<p>Ein Problem der Gesellschaft? Ja, k&#246;nnte man so sagen. In einer Demokratie f&#252;hren die Lehrer den Volkswillen aus. Zwei Alternativen zeichnen sich ab: Die Schule einem vom Volk unabh&#228;ngigen Gremium zu unterstellen oder die Eltern frei und frank ihre Kinder unterrichten zu lassen. Aber das l&#246;st das Problem nicht, da die Kinder genauso von der Willk&#252;r von Personen abh&#228;ngig sind. Sollen wir also auf den m&#228;ssigenden Charakter der Demokratie vertrauen?</p>
<p>Besser 2 Meinungen also bloss 1. Der Meinung bin ich auch. <img src='http://burnttongue.net/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dennoch bin ich immer noch der Ansicht, die staatlichen Schulen m&#252;ssten ausgemistet werden. Gr&#252;ndlich. Fragt mich aber jetzt nicht nach den Details.</p>
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	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6674</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 17:13:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Mathias:

Ist vermutlich von Ort zu Ort unterschiedlich. Soweit ich mich noch erinnern kann, ging's bei mir auch nicht ideologisch zu und her. H&#228;ngt halt vom Lehrer ab.

Ah, sorry, aber w&#228;re das der Fall gewesen, h&#228;tte ich dann nicht gleich sagen m&#252;ssen, dass ich ein Schulobligatorium f&#252;r sinnlos halte? Dass der Bauer sein Mathegeniesohn aufs Feld schicken darf und ihm h&#246;chstens mit dreizehn mal aus der Bibel vorliest?

Nun, libert&#228;r ist dies vermutlich wirklich nicht mehr, aber Libertarismus auf Kinder anzuwenden ist eine heikle Sache. Ich bef&#252;rworte es zwar stark, aber weiss nicht, wie es anzuwenden, ohne dass die Eltern dadurch zu viel Macht &#252;ber ihre Kinder erhalten.

Hm, wenn man jetzt noch dazu nimmt, dass das Elternteil nicht nur ausgebildet sein muss, sondern auch noch nach einem Lehrplan unterrichten soll, d&#252;nkt mich das zwar irgendwie gut, aber der ganze Sinn des Homeschoolings geht irgendwie bachab. 

Aber w&#252;rde man keine Ausbildung des Unterrichtende fordern und die Einhaltung eines Lehrplans nicht verlangen, dann w&#252;rde wieder das Kind benachteiligt. In manchen F&#228;llen, denn es gibt ja auch immer Positivbeispiele. 

Heisst das jetzt, dass ich gar nicht wirklich f&#252;r Homeschooling bin?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mathias:</p>
<p>Ist vermutlich von Ort zu Ort unterschiedlich. Soweit ich mich noch erinnern kann, ging&#8217;s bei mir auch nicht ideologisch zu und her. H&#228;ngt halt vom Lehrer ab.</p>
<p>Ah, sorry, aber w&#228;re das der Fall gewesen, h&#228;tte ich dann nicht gleich sagen m&#252;ssen, dass ich ein Schulobligatorium f&#252;r sinnlos halte? Dass der Bauer sein Mathegeniesohn aufs Feld schicken darf und ihm h&#246;chstens mit dreizehn mal aus der Bibel vorliest?</p>
<p>Nun, libert&#228;r ist dies vermutlich wirklich nicht mehr, aber Libertarismus auf Kinder anzuwenden ist eine heikle Sache. Ich bef&#252;rworte es zwar stark, aber weiss nicht, wie es anzuwenden, ohne dass die Eltern dadurch zu viel Macht &#252;ber ihre Kinder erhalten.</p>
<p>Hm, wenn man jetzt noch dazu nimmt, dass das Elternteil nicht nur ausgebildet sein muss, sondern auch noch nach einem Lehrplan unterrichten soll, d&#252;nkt mich das zwar irgendwie gut, aber der ganze Sinn des Homeschoolings geht irgendwie bachab. </p>
<p>Aber w&#252;rde man keine Ausbildung des Unterrichtende fordern und die Einhaltung eines Lehrplans nicht verlangen, dann w&#252;rde wieder das Kind benachteiligt. In manchen F&#228;llen, denn es gibt ja auch immer Positivbeispiele. </p>
<p>Heisst das jetzt, dass ich gar nicht wirklich f&#252;r Homeschooling bin?</p>
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	<item>
		<title>By: dvizard</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6672</link>
		<dc:creator>dvizard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:47:28 +0000</pubDate>
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		<description>Nebenbei finde ich Homeschooling noch aus einem ganz anderen Grund schlecht: Die Schule ist nicht nur Ort der Wissensvermittlung und des Lernens, sie ist auch ein Ort des Soziallebens, wo das Kind soziale Handlung und Kommunikation lernt. Das hat zwar nichts mit dem eigentlichen Thema des Posts zu tun, man sollte aber nicht vergessen, dass dies bei Homeschooling nie und nimmer gegeben ist.

@#3: Auf jeden Fall viel besser, als dies Eltern alleine k&#246;nnen werden. Jedes einzelne Elternpaar wird, auch wenn freiheitlich orientiert, immer irgendwo kleine oder gr&#246;ssere Partikul&#228;rinteressen haben, die es versucht, dem Kind mitzuindoktrinieren. Eine &#246;ffentliche Schule steht nicht vor diesem Problem. Sie "muss" die Interessen m&#246;glichst vieler Eltern m&#246;glichst gut vertreten. Um die gr&#246;sstm&#246;gliche Gesamtzufriedenheit zu erhalten, wird schlussendlich der Teil &#252;brigbleiben, wo keine Partikul&#228;rinteressen dabei sind, da diese jedem Elternpaar eigen sind. (Argumentation vage angelehnt an Rational Choice Theory. Nb. dass das aber noch nichts &#252;ber den eigentlichen Lerninhalt aussagt. Wenn, wie es der Trend zu sein scheint, die Gesellschaft sich einig ist, dass Paternalismus und Verbotst&#252;melei Lerninhalte sein sollen, so wird dieser Konsens unterrichtet werden und nicht freiheitliche Bildung. Das ist aber ein Problem der Gesellschaft und nicht der staatlichen Schule, ebenfalls w&#228;re es mit Homeschooling nicht besser.)

Sollte ein Lehrer "ideologisch gef&#228;rbt" unterrichten, so h&#246;rt das Kind mindestens zwei Ansichten: die der Eltern und die des Lehrers. Welche Meinung dann Vorrang gewinnt, ist noch die andere Frage, zumindest wurde einmal beides geh&#246;rt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nebenbei finde ich Homeschooling noch aus einem ganz anderen Grund schlecht: Die Schule ist nicht nur Ort der Wissensvermittlung und des Lernens, sie ist auch ein Ort des Soziallebens, wo das Kind soziale Handlung und Kommunikation lernt. Das hat zwar nichts mit dem eigentlichen Thema des Posts zu tun, man sollte aber nicht vergessen, dass dies bei Homeschooling nie und nimmer gegeben ist.</p>
<p>@#3: Auf jeden Fall viel besser, als dies Eltern alleine k&#246;nnen werden. Jedes einzelne Elternpaar wird, auch wenn freiheitlich orientiert, immer irgendwo kleine oder gr&#246;ssere Partikul&#228;rinteressen haben, die es versucht, dem Kind mitzuindoktrinieren. Eine &#246;ffentliche Schule steht nicht vor diesem Problem. Sie &#8220;muss&#8221; die Interessen m&#246;glichst vieler Eltern m&#246;glichst gut vertreten. Um die gr&#246;sstm&#246;gliche Gesamtzufriedenheit zu erhalten, wird schlussendlich der Teil &#252;brigbleiben, wo keine Partikul&#228;rinteressen dabei sind, da diese jedem Elternpaar eigen sind. (Argumentation vage angelehnt an Rational Choice Theory. Nb. dass das aber noch nichts &#252;ber den eigentlichen Lerninhalt aussagt. Wenn, wie es der Trend zu sein scheint, die Gesellschaft sich einig ist, dass Paternalismus und Verbotst&#252;melei Lerninhalte sein sollen, so wird dieser Konsens unterrichtet werden und nicht freiheitliche Bildung. Das ist aber ein Problem der Gesellschaft und nicht der staatlichen Schule, ebenfalls w&#228;re es mit Homeschooling nicht besser.)</p>
<p>Sollte ein Lehrer &#8220;ideologisch gef&#228;rbt&#8221; unterrichten, so h&#246;rt das Kind mindestens zwei Ansichten: die der Eltern und die des Lehrers. Welche Meinung dann Vorrang gewinnt, ist noch die andere Frage, zumindest wurde einmal beides geh&#246;rt.</p>
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	<item>
		<title>By: Mathias</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6671</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:25:43 +0000</pubDate>
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		<description>Also zuerst muss ich wohl sagen, dass in meinem Heimatland &#214;sterreich schon ab der 5. Klasse eine Vielzahl an Lehrern die Sch&#252;ler unterrichten und in der davor liegenden Volksschule die Indoktrination mit Ideologien sich eher in Grenzen halten. Gut, wir hatten auch in der Volksschule eine Teilzeitlehrerin (vertrat ab und zu die Standardlehrerin), die esoterisch angehaucht war, von positiver Energie und so faselte. Hat mich aber nicht beeinflusst und ich denke dass beispielsweise die Direktion auch stark dahinter stand, dass so etwas nicht passiert.

Dann muss ich sagen, dass ich gegen Homeschooling von ausbildeten Lehrern nichts habe. Bei dir klang das so als sollte es Hinz und Kunz erlaubt sein, seine Kinder zu unterrichten - wenn man dem aber mit gewissen Restriktionen entgegensteht, bin ich einverstanden. W&#228;re zwar nicht mehr wirklich libert&#228;r, aber wie gesagt halte ich Ideologienverherrlichung (ist nicht so b&#246;se gemeint wie es vielleicht klingt ;) ) auf Kosten von Bildung f&#252;r nicht so angebracht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zuerst muss ich wohl sagen, dass in meinem Heimatland &#214;sterreich schon ab der 5. Klasse eine Vielzahl an Lehrern die Sch&#252;ler unterrichten und in der davor liegenden Volksschule die Indoktrination mit Ideologien sich eher in Grenzen halten. Gut, wir hatten auch in der Volksschule eine Teilzeitlehrerin (vertrat ab und zu die Standardlehrerin), die esoterisch angehaucht war, von positiver Energie und so faselte. Hat mich aber nicht beeinflusst und ich denke dass beispielsweise die Direktion auch stark dahinter stand, dass so etwas nicht passiert.</p>
<p>Dann muss ich sagen, dass ich gegen Homeschooling von ausbildeten Lehrern nichts habe. Bei dir klang das so als sollte es Hinz und Kunz erlaubt sein, seine Kinder zu unterrichten - wenn man dem aber mit gewissen Restriktionen entgegensteht, bin ich einverstanden. W&#228;re zwar nicht mehr wirklich libert&#228;r, aber wie gesagt halte ich Ideologienverherrlichung (ist nicht so b&#246;se gemeint wie es vielleicht klingt <img src='http://burnttongue.net/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) auf Kosten von Bildung f&#252;r nicht so angebracht.</p>
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	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6665</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:39:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Mathias:

Gut, in einem Staat, in dem jeder Lehrer werden kann, da existiert tats&#228;chlich eine Vielfalt an Meinungen. Allerdings wechselt an der Primarschule (War zumindest bei mir so.) der Lehrer alle zwei Jahre. D.h. eine andere Meinung bekommt man nach zwei Jahren erst zu h&#246;ren, und nicht jeden Tag. Das wechselt nat&#252;rlich mit Beginn der 7. Klasse oder so. Zudem ist ein Wechsel nach 2 Jahren besser als ein Wechsel nach 8 Jahren.
In letzter Instanz darf vermutlich das Volk &#252;ber den Lehrplan entscheiden, und wenn dieses ideologisch voreingenommen ist... Bei Schulgremien ist aufgrund der kleineren Anzahl Personen die Gefahr noch gr&#246;sser.

Ich w&#228;re dann nat&#252;rlich schon daf&#252;r, dass nur ausgebildete Lehrer ihr Kind zu Hause unterrichten d&#252;rfen. Alles andere d&#252;nkt mich ebenso l&#228;cherlich wie dich. Und sie m&#252;ssten nat&#252;rlich die Zeit f&#252;rs Unterrichten haben. Homeschooling mit bloss einer Schulstunde die Woche kann man nicht Bildung nennen.

Da sprichst du meine gr&#246;sste Sorge an. Stellte man mich vor die Wahl, w&#252;rde ich wohl all meinen libert&#228;ren Ideen zum Trotze doch nein zum Homeschooling sagen. Mit einem sehr unguten Gef&#252;hl allerdings. Denn Homeschooling kann Vorteile haben. Und mehr Freiheit und Flexibilit&#228;t in der Bildung und Erziehung w&#228;re wohl auch nicht schlecht. Aber wie kann man dies verwirklichen, ohne dass manche Eltern f&#252;r ihre Kinder nachteilige Entscheidungen treffen?

Mh, ich weiss es immer noch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mathias:</p>
<p>Gut, in einem Staat, in dem jeder Lehrer werden kann, da existiert tats&#228;chlich eine Vielfalt an Meinungen. Allerdings wechselt an der Primarschule (War zumindest bei mir so.) der Lehrer alle zwei Jahre. D.h. eine andere Meinung bekommt man nach zwei Jahren erst zu h&#246;ren, und nicht jeden Tag. Das wechselt nat&#252;rlich mit Beginn der 7. Klasse oder so. Zudem ist ein Wechsel nach 2 Jahren besser als ein Wechsel nach 8 Jahren.<br />
In letzter Instanz darf vermutlich das Volk &#252;ber den Lehrplan entscheiden, und wenn dieses ideologisch voreingenommen ist&#8230; Bei Schulgremien ist aufgrund der kleineren Anzahl Personen die Gefahr noch gr&#246;sser.</p>
<p>Ich w&#228;re dann nat&#252;rlich schon daf&#252;r, dass nur ausgebildete Lehrer ihr Kind zu Hause unterrichten d&#252;rfen. Alles andere d&#252;nkt mich ebenso l&#228;cherlich wie dich. Und sie m&#252;ssten nat&#252;rlich die Zeit f&#252;rs Unterrichten haben. Homeschooling mit bloss einer Schulstunde die Woche kann man nicht Bildung nennen.</p>
<p>Da sprichst du meine gr&#246;sste Sorge an. Stellte man mich vor die Wahl, w&#252;rde ich wohl all meinen libert&#228;ren Ideen zum Trotze doch nein zum Homeschooling sagen. Mit einem sehr unguten Gef&#252;hl allerdings. Denn Homeschooling kann Vorteile haben. Und mehr Freiheit und Flexibilit&#228;t in der Bildung und Erziehung w&#228;re wohl auch nicht schlecht. Aber wie kann man dies verwirklichen, ohne dass manche Eltern f&#252;r ihre Kinder nachteilige Entscheidungen treffen?</p>
<p>Mh, ich weiss es immer noch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Benjamin B.</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6664</link>
		<dc:creator>Benjamin B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:16:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Dvizard:

Dieser Meinung bin ich auch, aber kann der Staat daf&#252;r sorgen, dass die Kinder freiheitliche Bildung erfahren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dvizard:</p>
<p>Dieser Meinung bin ich auch, aber kann der Staat daf&#252;r sorgen, dass die Kinder freiheitliche Bildung erfahren?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Mathias</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6653</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 01:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://burnttongue.net/wordpress/?p=1241#comment-6653</guid>
		<description>Hm, komisch, ich sehe es im Grunde genau umgekehrt: Staatliche Schulen halte ich f&#252;r weitaus weltanschaulich neutraler und differenzierter als es ein einzelner Mensch jemals sein k&#246;nnte. Das h&#228;ngt vor allem damit zusammen, dass nicht blo&#223; ein Lehrer unterrichtet sondern eine gr&#246;&#223;ere Anzahl von verschiedenen Personen, die sich im Laufe der Jahre sogar abwechseln. Aber es hat auch damit zu tun, dass gewisse Bildungsauflagen, ein Lehrplan und eine Kontrolle hinter dem System stehen, die garantieren, dass Schulbildung nicht zu ideologischem Einheitsbrei mutiert, sondern Vielfalt gegeben ist.

All das ist nicht vorhanden, wenn eine, didaktisch wom&#246;glich total unbegabte Person ein einzelnes Kind unterrichtet. Der Zugang zu diesem Kind ist sicherlich ein besserer als der eines Lehrers zu 25 v&#246;llig unterschiedlichen Sch&#252;lern und die Freiheit steht nat&#252;rlich auch im Mittelpunkt. Aber ich bezweifle zutiefst, dass jeder Mensch dazu imstande ist, seinem Kind eine fundierte Allgemeinbildung zu bieten, blo&#223; weil er Mutter oder Vater ist. Viele Eltern schaffen es nicht mal, sich neben Job und Privatvergn&#252;gen ausreichend um ihre Kinder zu k&#252;mmern - wie soll das zus&#228;tzlich mit einer Ausbildung derselben vereinbar sein?

Freiheit sch&#246;n und gut, aber dieses Ideal &#252;ber die Bildung von Minderj&#228;hrigen zu stellen halte ich f&#252;r fatal.
Du hast es ja in deinem vorigen Beitrag angesprochen: Die meisten Menschen lassen ihrem Kind nicht mal die Freiheit ihrer Konfession. Wieso denkst du dann w&#252;rden dieselbe ihren Z&#246;glingen v&#246;llig freies Denken beibringen und eben nicht indoktrinierte Ideologien? Dass sie diese ohnehin propagieren ist klar, genau deswegen aber k&#246;nnte die staatliche Schule einen Gegenpunkt zur elterlichen Meinung darstellen, wo der Sch&#252;ler auch noch einen anderen Standpunkt erf&#228;hrt als jenen, dass Gott die Welt in 7 Tagen geschaffen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, komisch, ich sehe es im Grunde genau umgekehrt: Staatliche Schulen halte ich f&#252;r weitaus weltanschaulich neutraler und differenzierter als es ein einzelner Mensch jemals sein k&#246;nnte. Das h&#228;ngt vor allem damit zusammen, dass nicht blo&#223; ein Lehrer unterrichtet sondern eine gr&#246;&#223;ere Anzahl von verschiedenen Personen, die sich im Laufe der Jahre sogar abwechseln. Aber es hat auch damit zu tun, dass gewisse Bildungsauflagen, ein Lehrplan und eine Kontrolle hinter dem System stehen, die garantieren, dass Schulbildung nicht zu ideologischem Einheitsbrei mutiert, sondern Vielfalt gegeben ist.</p>
<p>All das ist nicht vorhanden, wenn eine, didaktisch wom&#246;glich total unbegabte Person ein einzelnes Kind unterrichtet. Der Zugang zu diesem Kind ist sicherlich ein besserer als der eines Lehrers zu 25 v&#246;llig unterschiedlichen Sch&#252;lern und die Freiheit steht nat&#252;rlich auch im Mittelpunkt. Aber ich bezweifle zutiefst, dass jeder Mensch dazu imstande ist, seinem Kind eine fundierte Allgemeinbildung zu bieten, blo&#223; weil er Mutter oder Vater ist. Viele Eltern schaffen es nicht mal, sich neben Job und Privatvergn&#252;gen ausreichend um ihre Kinder zu k&#252;mmern - wie soll das zus&#228;tzlich mit einer Ausbildung derselben vereinbar sein?</p>
<p>Freiheit sch&#246;n und gut, aber dieses Ideal &#252;ber die Bildung von Minderj&#228;hrigen zu stellen halte ich f&#252;r fatal.<br />
Du hast es ja in deinem vorigen Beitrag angesprochen: Die meisten Menschen lassen ihrem Kind nicht mal die Freiheit ihrer Konfession. Wieso denkst du dann w&#252;rden dieselbe ihren Z&#246;glingen v&#246;llig freies Denken beibringen und eben nicht indoktrinierte Ideologien? Dass sie diese ohnehin propagieren ist klar, genau deswegen aber k&#246;nnte die staatliche Schule einen Gegenpunkt zur elterlichen Meinung darstellen, wo der Sch&#252;ler auch noch einen anderen Standpunkt erf&#228;hrt als jenen, dass Gott die Welt in 7 Tagen geschaffen hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dvizard</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6648</link>
		<dc:creator>dvizard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 19:47:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://burnttongue.net/wordpress/?p=1241#comment-6648</guid>
		<description>Ich stimme dir nur teilweise zu. (Folgendes Argument ist nur angedacht und soll auch nur Denkanstoss sein:) Eine Gesellschaft baut sich nicht von Null auf selber auf, und eine freie Gesellschaft wird sich zerst&#246;ren, wenn ihre Kinder die Freiheit nicht lernen. Gibt es die Freiheit zur Unfreiheit? Ja, es soll sie f&#252;r den Einzelnen aus freier Entscheidung geben, aber im Vordergrund soll die Freiheit des Kindes stehen, in Zukunft &#252;ber sich selber zu bestimmen - und nicht die "Freiheit" der Eltern, ihr Kind in die Unfreiheit zu erziehen. Denn mit dieser Argumentation liesse sich, zu Ende gedacht, auch ein Fritzl legitimieren, der seine Kinder zu seinen Sexsklaven "erzieht".
Laissez-faire ist ein Ideal, eine Denkweise, es kann nie in dieser Form zum Gesetz werden. Will man eine Gesellschaft bilden, die dem Sinn nach libert&#228;r ist, muss man Rahmenbedingungen schaffen, damit diese Gesellschaft funktionieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dir nur teilweise zu. (Folgendes Argument ist nur angedacht und soll auch nur Denkanstoss sein:) Eine Gesellschaft baut sich nicht von Null auf selber auf, und eine freie Gesellschaft wird sich zerst&#246;ren, wenn ihre Kinder die Freiheit nicht lernen. Gibt es die Freiheit zur Unfreiheit? Ja, es soll sie f&#252;r den Einzelnen aus freier Entscheidung geben, aber im Vordergrund soll die Freiheit des Kindes stehen, in Zukunft &#252;ber sich selber zu bestimmen - und nicht die &#8220;Freiheit&#8221; der Eltern, ihr Kind in die Unfreiheit zu erziehen. Denn mit dieser Argumentation liesse sich, zu Ende gedacht, auch ein Fritzl legitimieren, der seine Kinder zu seinen Sexsklaven &#8220;erzieht&#8221;.<br />
Laissez-faire ist ein Ideal, eine Denkweise, es kann nie in dieser Form zum Gesetz werden. Will man eine Gesellschaft bilden, die dem Sinn nach libert&#228;r ist, muss man Rahmenbedingungen schaffen, damit diese Gesellschaft funktionieren kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: politik-blogs.ch</title>
		<link>http://burnttongue.net/wordpress/atheistischer-libertarismus-und-die-homeschooling-frage/#comment-6734</link>
		<dc:creator>politik-blogs.ch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://burnttongue.net/wordpress/?p=1241#comment-6734</guid>
		<description>&lt;!--%kramer-pre%--&gt;Atheistischer Libertarismus und die Homeschooling-FragePubliziert am 14. September 2008 im Blog «DER MISANTHROP»&lt;!--%kramer-post%--&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a class="technorati-balloon" href="http://www.technorati.com/cosmos/search.html?url="><img src="http://static.technorati.com/images/bubble_h17.gif" class="technorati-balloon" alt="links from Technorati" style="border:0;" /></a>Atheistischer Libertarismus und die Homeschooling-FragePubliziert am 14. September 2008 im Blog «DER MISANTHROP»</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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