Weihnachten ist vorbei, satt, sabbernd und gierend sitzt man vor dem rieselnden Tannenbaum und starrt ins halbleere Glas, irgendwie wissend, dass die Dekadenz immer noch im Hinterkopf grummelt, obwohl sie gerade mit fettigen Truthahnscheiben, cremigem französischem Weichkäse und likörgefüllten Pralinen gefüttert wurde. Man möchte speien.
Nur… Das schlechte Gewissen und die eng gewordene Jeans lassen sich nicht mitsamt ein paar Kotzbröckchen die Toilette runter spülen.
So blättert der Finger schon präventiv durch das Scheckbuch, derweil die paar noch vorhandenen Hirnkrumen die Namen von Hilfsorganisationen wie ein Mantra vor sich her tragen.
Doch vielleicht, vielleicht würden wir besser den Nagel der Selbstgerechtigkeit aus unserem Fleisch reissen und jenen zuhören, die wissen, was Afrika braucht. Eleni Gabre-Madhin über die hohen Risiken, die äthiopische Bauern tragen müssen und Warenterminbörsen:
fdog - VIDEO: Mit Markt gegen Armut