Albinos und Wurzelgemüse

Ich frage mich bloss gerade, ob man jeglichen Glauben in denselben Topf werfen kann. Gleich weissen und gelben Rüben, die man auch in derselben Pfanne kocht. Suchen wir zuerst nach den Wurzeln.

Worin gründet sich also die Hoffnung, die man erfährt, wenn man betet oder an ein Jenseits glaubt oder an Flussgeister, die es derb mit den Nymphen treiben?

Worin gründen die Morde an Albinos in Tansanien, denen Beine, Brüste und Lippen abgeschnitten werden, weil die Leute denken, Albinos hätten magische Kräfte und Tinkturen aus deren Fleisch würde einen reich machen? [Im Ernst jetzt, das ist dort gar nicht allzu selten.1]

Beide gründen sich in irgendwelchen Ideen und Vorstellungen, die komplett von der Realität losgelöst sind. Wie also soll es möglich sein, das eine ohne das andere zu bekommen?

  1. fivepublicopinions - Things they’d have difficulty believing in Salt Lake City XVIII []






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